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ra.weichel
ra.weichel, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 275
Erfahrung:  Steuer- Straf- und Zivilrecht
95252382
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ra.weichel ist jetzt online.

Guten Tag. Ich wurde vor zweieinhalb Monaten beim Autofahren

Kundenfrage

Guten Tag. Ich wurde vor zweieinhalb Monaten beim Autofahren unter dem Einfluss von Canabis erwischt. Vor etwa 9 Jahren wurde mir aus dem gleichen Grund für einen Monat der Führerschein entzogen. Ich würde gerne wissen, womit ich nun zu rechnen habe.
Desweiteren wüsste ich gerne, ob es im Falle eines Fahrverbots möglich ist die Strafe rein finanziell abzuarbeiten da ich beruflich viel auf Montage bin und daher auf meinen Führerschein angwiesen bin.
Vielen Dank ***** *****!
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsucher,

danke ***** ***** sich für eine anwaltliche Erstberatung zum Festpreis bei JustAnswer entschieden haben.

Gerne beantworte ich Ihre Anfrage auf Grundlage der vorhandenen Informationen und Ihres Einsatzes wie folgt:

1.

Sie müssen zunächst damit Rechnen, dass der Fahrerlaubnisbehörde mitgeteilt wird, dass Sie unter Einfluss von Cannabis am Straßenverkehr teilgenommen haben. Dies ergibt sich Abschnitt 45 MiStra – Nr. 45:

Zitat:

(2) Sonstige Tatsachen, die in einem Strafverfahren - gleichgültig, gegen wen es sich richtet - bekannt werden, sind der nach § 73 I - III FeV zuständigen Verwaltungsbehörde mitzuteilen, wenn ihre Kenntnis für die Beurteilung erforderlich ist, ob die Inhaberin oder der Inhaber einer Fahrerlaubnis zum Führen von Fahrzeugen ungeeignet ist.

Das BVerwG hat inosweit jüngst entschieden (BVerwG, Urt. v. 23.10.2014, AZ: 3 C 3.13)–, dass bereits ab einem THC-Wert von 1 ng/ml (!) im Blutserum Zweifel an der Fahreignung eines Cannabiskonsumenten bestehen. Die Fahrerlaubnisbehörde ist deshalb bereits bei einem derartig geringen Wert berechtigt, die Fahreignung des Konsumenten mittels MPU überprüfen zu lassen. Hiervon machen die Fahrerlaubnis meiner Erfahrung nach inzwischen regen Gebrauch. Demzufolge müssen Sie damit rechnen, dass Sie die das sog. MPU-Verfahren durchlaufen müssen. Der damit verbundene Entzug der Fahrerlaubnis ist damit wahrscheinlich ... auch wenn Sie beruflich auf den Führerschein angewiesen sind. Die Sicherheit des Straßenverkehrs geht insoweit vor.

Auch ist es nicht möglich, das bevorstehende Fahrverbot in eine Geldstrafe umzuwandeln. Es handelt sich insoweit um eine Nebenstrafe, die nicht umgewandelt werden kann.

Abschließend kann ich Ihnen nur empfehlen, einen RA mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen, um den Schaden möglichst gering zu halten.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen einstweilen keine günstigere Prognose stellen kann!

Sollten Sie noch weitere Rückfragen haben, könne Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen.

Andernfalls darf ich Sie bitten, Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung abzugeben (Bewertungssterne 3=5), damit die Beratung vom Portal geschlossen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

(Weichel)

Rechtsanwalt

Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 1 Monat.

Bestehen noch Rückfragen?

Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben die anwaltliche Beratung noch nicht bewertet.

Sie haben zu Ihren Fragen ausführliche Antworten erhalten, so dass diesseits kein Grund für die Verweigerung der Bewertung gesehen wird. Holen Sie die Bewertung bitte umgehend nach, damit die Beratung vom Portal geschlossen werden kann. Klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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