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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26881
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meinem Arbeitgeber liegt eine Gehaltspfändung

Kundenfrage

meinem Arbeitgeber liegt eine Gehaltspfändung (Unterhaltsschulden) vor.Der Titel wurde jedoch noch auf meinen alten Namen erwirkt.Ich habe jedoch bereits vor Titelerwirkung meinen Geburtsnamen wieder angenommen. Auch mein Arbeitsvertrag läuft auf meinen aktuellen Geburtsnamen. Darf eine Pfändung nun überhaupt abgeführt werden und muss nicht erst vom Vollstreckungsorgan ein neuer Titel bzw. Eine Titelumschreibung erwirkt werden,da ich ja bereits vor dem Titel schon wieder meinen Geburtsnamen angenommen hatte. Mit freundlichen Grüßen

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie Ihren Geburtsnamen wieder angenommen haben, dann hat dies auf die Zwangsvollstreckung, insbesonder auch auf die Lohnpfändung keinerlei Auswirkung. Vor allem bedarf es keinerlei Titelumschreibung im Sinne der § 727 ZPO. Ein einfacher Vermerk des Gerichtsvollzieher auf dem Titel ist ansolut ausreichend.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Ich habe jedoch vor Titelerwirkung meinen Geburtsnamen wieder angenommen was für den Erlass scheinbar von großer Bedeutung ist.

Bei einer Namensänderung nach Titulierung ergibt das für mich Sinn.

Zum Zeitpunkt der Titulierung hieß ich jedoch schon einige Monate wieder anders.

Auch mein AG sagt-Sie heißen ja nicht Frau X sondern Frau Y. Eine Frau X auf deren Namen der Titel läuft habe ich nicht beschäftigt.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank. Auch in diesem Falle würde eine Vollstreckungsabwehrklage nicht zum Erfolg führen. Der Gläubiger müsste dem Gerichtsvollzieher / Vollstreckungsgericht einfach nur Ihren Geburtsnamen mitteilen, dieser würde auf dem Titel vermerken und dann die Vollstreckung weiter führen.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

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