So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Rechtsanwalt Kr...
Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3661
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Gerade eben standen zwei junge Personen vor meiner Haustür

Kundenfrage

Gerade eben standen zwei junge Personen vor meiner Haustür (ein junges Mädchen und ein junger Mann) dass junge Mädchen hat mich gefragt, ob wir uns kurz zu dritt Unterhalten könnten, somit sind wir vor die Haustür gegangen.
Das Mädchen hat mir gesagt, dass Sie nicht möchte von mir auf irgendeinerweise Kontaktiert zu werden, weil Sie bekam am heutigen Tage von zwei unbekannte Personen bei Whatsapp Nachrichten zugesandt und Sie geht davon aus, dass einer der Personen entweder ich bin oder eine von mir beauftragte Person.
Meiner Meinung nach ist das alles Unsinn!
Auf Anfrage meinten die angeschriebenen Personen, dass Sie die Handynummer von einem Patrick und von einem Sascha erhalten haben.
Das Mädchen meinte, dass nur ich die beiden Personen Patrick und Sascha kenne und sonst niemand.
Wo Sie mir das ganze erzählt hat, musste ich einfach nur Grinsen und der Junge meinte noch, dass ich wohl Schadenfreude habe und das noch so locker sehe. Ich meinte zu Ihn nur, dass ich das ganze nur Dehmlich finde.
Dann wollte das Mädchen, dass ich mein Handy hole damit Sie die Handynummer anklingeln kann um zu schauen, ob vielleicht meine Handynummer eins der beiden Handynummer von den beiden Jungs seinen könnte.
Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll oder was mir überhaupt passieren kann?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ich kann verstehen, dass das Mädchnen nicht von Unbekannten angeschrieben werden möchte.

Aber ich gehe davon aus, dass Sie es wüssten, wenn Sie das Mädchen angeschrieben oder jemanden dazu beauftragt haben.

Außerdem ist die Argumentation des Mädchens nicht überzeugend. Warum sollten nur Sie die Personenden Patrick oder Sascha kennen.

Vor diesem Hintergrund können Sie gelassen mit der Situation umgehen. Sie können ja eh nichts daran ändern.

Wenn Sie eine rechtliche Frage zu diesem Sachverhalt haben, stehe ich gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, eine positive Bewertung zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag freizugeben. Sie können auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Was könnte passieren, wenn Sie jetzt zur Polizei geht und gegen mich Strafanzeige erstattet

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Die Polizei wird aller Vorausicht nach nichts unternehmen.

Zum einen ist es grundsätzlich keine Straftat, jemanden unaufgefordert anzuschreiben, wenn der Text nicht gerade beleidigend ist oder eine Drohung enthält.

Zum anderen fehlen wohl offenbar die Beweise. Denn das Mädchnen scheint gar nicht zu wissen, wer es angeschrieben hat. Und ohne einen konkreten Täter kann die Polizei gar nicht ermitteln.

Falls es doch zu Ermittlungen kommt, wird man wohl die Telefonnummer des Schreibers verwenden können, um dessen Identität feststellen zu können. Aber ich denke, wie gesagt, dass es zu keinen Ermittlungen kommt, sofern der Text der WhatsApp-Nachricht kein strafbares Verhalten enthält.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Was ist wenn eine Handynummer auf mich zurück zuführen ist

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.

Wie gesagt, eine Straftat sehe ich nicht.

Aber das Mädchen könnte zivilrechtlich gegen Sie vorgehen und Sie durch einen Anwalt abmahnen lassen, es zukünftig zu unterlassen, sie unaufgefordert anzuschreiben. Wenn Sie dann die Unterlassungserklärung nicht unterschreiben oder nochmals Kontakt aufnehmen, kann ein Urteil gegen Sie erwirkt werden.

Sie sollten also zukünftig vorsichtig sein.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Kann ich nicht gegen das Mädchen Vorgehen weil das ist nicht das erste Mal das Sie eine Straftat verdächtigt

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sie könnten das Mädchen anzeigen wegen falscher Verdächtigung.

Und Sie könnten auch zivilrechtlich gegen das Mädchen auf Unterlassung, Sie falsch zu verdächtigen, vorgehen.

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, eine positive Bewertung zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag freizugeben. Sie können auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Könnten Sie mir dabei helfen ein Schriftstück an die Polizei aufzusetzen (Strafantrag nach meiner oben angegebenen Schilderung)

Ich finde es für die Polizei hilfreich wenn man den noch die Vorgeschichte schildert

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.

Der bisherige Sachverhalt genügt wohl noch nicht für einen Strafantrag. Bislang haben Sie mir noch keine Angaben dazu gemacht, zu welchem Anlass und wie oft das Mädchen Sie schon wegen einer Straftat verdächtigt und bei der Polizei angezeigt hat.

Ich kann Ihnen aber gerne bei der Formulierung eines Strafantrages helfen, wenn Sie mir mehr Informationen zur Verfügung gestellt haben.

Ich würde Ihnen hierzu aufgrund des Mehraufwandes ein Angebot als Premium Service unterbreiten.

Vorher aber möchte ich Sie bitten, meine Beratung mit einer positiven Bewertung (3-5 Sterne) zu honorieren. Erst mit der Bewertung wird der von Ihnen eingesetzte Betrag freigesetzt.

Sodann werde ich das Angebot unterbreiten. Das wird aber wohl erst morgen möglich sein.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Es fing alles so an

Am 12 April 2016 wurde ich zuhause von Polizeibeamten aufgesucht und befragt. Inhaltlich ging es u.a. um den Vorwurf, im Namen einer dritten Person bei Facebook ein Fakeprofil angelegt zu haben. In diesem Zusammenhang wurde meine Adresse angegeben, obwohl ich mit der Angelegenheit nichts zu tun habe.

Weiter wurde ich befragt, in welchem Verhältnis ich zu einem Herrn.. und zu einer Frau... stehe, welche mir unbekannt sind.

Der gesamte Akteninhalt war nicht geeignet, hier ein Nachweis zu führen, dass ich die Straftat begangen habe.

Einzige Anhaltspunkt sind wohl lediglich die Fotos und die Telefonnummer / Email-Adresse, die mit einem möglichen Account Whatsapp übereinstimmt. Ansonsten waren die Aussagen der Zeugen teilweise widersprüchlich und es ist insbesondere nicht nachgewiesen, dass entsprechende Veränderungen oder die Freundschaftsanfrage von mir vorgenommen wurde.

Desweiteren hat die Anzeigenerstatterin keine verwertbaren Nachweise vorgelegt und auch auf weitere Nachfragen der Polizei nicht geantwortet.

Augenscheinlich sollte die Strafanzeige mich schädigen, was insofern auch gelungen ist, dass hier entsprechende wirtschaftliche Beeinträchtigungen durch die Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe entstanden sind.

Aber auch die in der Ermittlungsakte dargestellten Aussagen sind in sich widersprüchlich und unschlüssig, es ergeben sich keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass die Anzeigenerstatterin überhaupt weiß, wenn sie meint. Die Aussagen der Anzeigenerstatterin sind nicht geeignet, überhaupt einen Ansatz dafür zu bieten, dass ich hier strafrechtlich in Erscheinung getreten bin.

Desweiteren sind weitere Ermittlungen unterblieben.

Das Ermittlungsverfahren ist nach 170 Abs 2 StPO gegen mich eingestellt worden.

Dann habe ich Strafanzeige gegen die damalige Anzeigenerstatterin erstattet, dass Ermittlungsverfahren wurde aus folgenden Grund eingestellt :

nach eingehender Prüfung des Sachverhalts habe ich das Ermittlungsverfahren im Hinblick auf nicht vorliegende einschlägige Vorstrafen, sowie weitere Ermittlungen, die erforderlich, unter Berücksichtigung aller Umstände jedoch unverhältnismäßig wären nach 153 Abs 1 StPO eingestellt, weil die Schuld als gering anzusehen ist und ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung nicht besteht.