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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3316
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
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Kann eine Vollmacht nachträglich notariell beglaubigt

Kundenfrage

kann eine Vollmacht nachträglich notariell beglaubigt werden, die der Vollmachtgeber vor 8 Jahren unter folgendem Eingangstext verfasst hat: Mein Sohn (Name, Geburtstag), wird hiermit bevollmächtigt, mich in allen Angelegenheiten zu vertreten, die ich im Folgenden angegeben habe. Durch diese Vollmachtserteilung soll eine vom Gericht angeordnete Betreuung vermieden werden. Die Vollmacht bleibt daher in Kraft, wenn ich nach ihrer Errichtung gschäftsunfähig geworden sein sollte.
Es geht in erster Linie um einen Heimvertrag, wobei in der Vollmacht eindeutig herforgeht, dass der Bevollmächtigte jederzeit einen Heimvertrag abschließen sowie auch wieder kündigen kann.
Mit freundlichen Grüßen
D. Böhm
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das ist durchaus möglich, allerdings muß der Vollmachtgeber die notarielle Beglaubigung bestätigen. Das bedeutet, er muß vor den Augen des Notar die Vollmacht erneut unterschreiben oder in Anwesenheit des Notars die Vollmacht nochmal mündlich erteilen.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.

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Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Herr Weber,leider ist das nicht mehr möglich, da der Vollmachtgeber an Demenz erkrankt und pflegebedürftig ist. Kann ein Pflegeheim trotzdem eine notariell beglaubigte Vollmacht verlangen, obwohl im BGB §§ 164ff sowie 167 Abs. 2 klar geregelt ist, dass eine Vollmacht grundsätzlich keine Beglaubigung erfordert?!Mit freundlichen Grüßen
D. Böhm
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

grundsätzlich kann das Pflegeheim eine notarielle Vollmacht fordern, da es dann besser abgesichert ist. Es muß keine notarielle Vollmacht fordern, ist da aber frei. Es will sich insbesondere dagegen absichern, dass andere Kinder plötzlich die Vollmacht anzweifeln.

Fragen Sie doch mal das Pflegeheim, warum es auf einer notariellen Vollmacht besteht. Möglicherweise gibt es da Spielraum. Im Notfall müssen Sie bei dem Betreuungsgericht einen Antrag auf Einsetzung von sich selbst als Betreuer stellen, das kommt dann einer notariellen Vollmacht gleich.

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Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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