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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19823
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe eine arbeitsrechtliche Frage... Bis vor 2 Jahren

Kundenfrage

Ich habe eine arbeitsrechtliche Frage...
Bis vor 2 Jahren habe ich bis zu meinem Mutterschutz/Elternzeit für eine Sozietät gearbeitet als Controllerin und dabei auch die Buchhaltung mit erledigt.
Ich hatte Elternzeit beantragt für 3 Jahre (bis 07.07.2017), während der Zeit haben sich die Sozien aber getrennt und mir angeboten, für die eine Kanzlei weiter tätig zu sein.
Und das vom Homeoffice aus, was für mich grundsätzlich auch akzeptabel war.
Soweit so gut.
Nun ist mir angetragen worden, zudem die buchhalterische Abwicklung der Altsozietät zu übernehmen, was ich prinzipiell auch gegen Vergütung gemacht hätte. Im Zuge der Übergabe hat sich aber herausgestellt, dass diejenige (brisanterweise die Ehefrau des scheidenden Sozius), die während meiner Elternzeit die Buchhaltung gemacht hatte, nicht gut gearbeitet hatte. Neben Falschabrechnungen im Bereich Lohn/Gehalt hat sie mir auch die Barkasse mit einem Minus(!)bestand übergeben.
Die Barkasse kann niemals einen Negativbestand haben. Letztlich habe ich mir die Sache angesehen und wirklich binnen 10 Minuten festgestellt, wo die Fehlbuchungen liegen.
Der Betriebsprüfer wird sich freuen!
Dies habe ich natürlich den betreffenden Sozien mitgeteilt und um Klärung gebeten, da ich auf einem Fehlbestand keine Abwicklung aufbauen kann.
Dies soweit vorneweg.
Nun wirft mir den scheidende Sozius vor, wegen einiger weniger Euro (Fehlbestand in der Kasse) eine Retourkutsche für irgendwelche Fehlkommunikationen zwischen den Sozien zu fahren...
Das ist aber nicht der Fall. Der Negativkasse ist für jeden Betriebsprüfer mehr als gefundenes Fressen, buchhalterisch ohnehin eine Sünde...
Mein Ziel ist es nun, heil aus der Sache herauszukommen:
Ich möchte ein Arbeitszeugnis betreffend den Zeitraum vor meiner Elternzeit.
Auf was muss ich achten?
Zudem möchte ich nicht mehr mit dem Sozius zusammenarbeiten, der mir auch "unterhalb der Gürtellinie" heftige Hiebe erteilt hat.
Letztlich wäre womöglich noch eine Interaktion denkbar durch die Abwicklung der Altsozietät.
Die Abwicklung der Altsozietät sollte ein Externer machen wegen der Ungereimtheiten. Der Externe kostet aber Geld, das niemand investieren will.
Von daher ist nun die Situation wohl so, dass aus kostenersparnisgründen die Altabwicklung von der Ehefrau getätigt werden soll.
Ich möchte und kann auch angesichts der heftigen und vor allem unzutreffenden Vorwürfen ihres Ehemannes aber nicht mehr mit ihr zusammenarbeiten.
Welche Möglichkeiten habe ich?
Inwiefern kann ich möglichst schadlos meinem Arbeitgeber - der neuen Sozietät - mitteilen, dass ich eine Abwicklung in Zusammenarbeit mit der Ehefrau des scheidenden Sozius - der mich tatsächlich auch beleidigt hatte - ablehne?
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Was ist denn Ihr konkretes Ziel - wollen Sie grundsätzlich an dem Arbeitsvertragsverhältnis festhalten, oder wollen Sie dieses (fristlos) kündigen, oder streben Sie den Abschluss eines Aufhebungsvertrages an?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Zunächst würde ich am Arbeitsverhältnis für die Neusozietät schon festhalten wollen, aber nicht für den Preis, mit der Ehefrau des scheidenden Sozius zusammenzuarbeiten zu müssen, die zwar diplomierte Betriebswirtin (FH) ist, aber leider keine Ahnung hat.
(sorry, so muss ich das beschreiben, nachdem die Sozialversicherung uns "bizarre" Abrechnungsmethoden vorwirft).Wenn aber - aus kostenersparnisgründen - die verbleibenden Sozien, bei den ich beschäftigt bin, die Abwicklung der Altsozietät der Ehefrau übergeben, möchte ich kündigen, aber dennoch ein Arbeitszeugnis, das mich nicht diskreditiert.
Der scheidende Sozius - der Ehemann der "Buchhalterin", die nachweislich den Mist gebaut hat, wirft mir nämlich jetzt vor, akribisch nach Fehlern zu suchen und dadurch seine Frau zu belasten.
Letztlich ist dies aber nicht der Fall. Eine Kassenbuchhaltung zu übergeben mit einem Negativbestand spricht für sich. Jeder Betriebsprüfer wird dann aufgrund nicht ordnungsgemäßer Buchhaltung schätzen- und das heftig.Dennoch war der scheidende Sozius über mehrere Jahre ein guter Bekannter von mir und auch "Duzfreund".
Dies macht er sich nun zu eigen und mir den Vorwurf, seine Frau schlecht zu machen wegen läppischer 12,00 Euro (=Fehlbestand in der Kasse)
Dass es aber um die Höhe des Betrages gar nicht geht, sondern vielmehr um die "Schlampigkeit", die mitunter viel Geld beim FA kosten kann, will er nicht sehen.Mein Ziel ist an der Stelle, ein Arbeitszeugnis zu bekommen das mir nicht schadet, nur weil ich die schlechte Arbeit der Ehefrau des Exsozius aufdecke.Sollte aber die Neusozietät aus Kostenersparnisgründen die Ehefrau wieder als Buchhalterin für die Abwicklung der Altsozietät beauftragen, dann möchte ich raus aus der Nummer - schon aus steuerlichen Gründen.
Mitunter auch fristlos.Welche Möglichkeiten habe ich?Vielen Dank ***** *****
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Vielen Dank für Ihre ergänzenden Mitteilungen!

Zunächst einmal zu Ihren Zeugnisanspruch: Gemäß § 630 BGB haben Sie einen gesetzlichen Zeugnisanspruch, den Sie erforderlichenfalls gerichtlich durchsetzen können. Sofern Sie für die neue Sozietät arbeiten sollten, so haben Sie einen Anspruch auf Erteilung eines Zwischenzeugnisses, welches Ihre bisherigen Leistungen widerzugeben hat.

Das Arbeitszeugnis hat wohlwollend, wahrhaftig und vollständig zu sein. Sofern das Ihnen erteilte Zeugnis diesen anerkannten Zeugnisgrundätzen nicht entsprechen sollte, so können Sie Zeugnisberichtigungsklage zum Arbeitsgericht führen.

Sollte die Neusozietät nun die Ehefrau des scheidenden Sozius mit der Abwicklung beauftragen, so haben Sie in diesem Fall die Möglichkeit, die fristlose Kündigung auszusprechen: Sie teilen mit, Sie seien von dem Sozius beleidigt worden. Eine solche Beleidigung durch den AG stellt regelmäßig einen wichtigen Grund im Sinne des § 626 BGB dar, welcher den AN zur fristlsoen Kündigung berechtigt. Beachten Sie aber: Die fristlose Kündigung können Sie NUR binnen 14 Tagen nach dem beleidigenden Vorfall erklären - § 626 Absatz 2 BGB!

Sofern die Frist bereits verstrichen sein sollte, können Sie sodann nur ordentlich kündigen oder aber anregen, dass ein Aufhebungsvertrag mit Ihnen geschlossen wird, der Ihnen ein vorzeitges Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis ermöglichen würde.

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Mir wird angezeigt, dass Sie noch immer online sind - haben Sie denn noch Nachfragen, die ich vielleicht nicht erhalten habe? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Geben Sie bitte andernfalls eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihr Anfrage ist ausführlich beantwortet worden!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ich bin selbst studierte Juristin, die allerdings nie in dem Bereich gearbeitet hat. Ich war stets für die Steuerkanzlei meines Vaters tätig. Von daher sind mir schon die grundlegenden Dinge bekannt.
Ich hatte mir hier einfach einen konkreteren Hinweis vom erfahrenen Arbeitsrechtler erwartet.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Dann teilen Sie mir bitte mit, welche Punkte aus Ihrer Sicht ergänzungsbedürftig sind. Ich habe Ihre konkrete rechtliche Anfrage in aller Ausführlichkeit beantwortet. Sollte etwas unklar geblieben sein, lassen Sie mich dies wissen.

Geben Sie dann bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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