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ra.weichel
ra.weichel, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 317
Erfahrung:  Steuer- Straf- und Zivilrecht
95252382
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ra.weichel ist jetzt online.

Ich hatte am Donnerstag einen Auffahrunfall. Der Wagen des

Kundenfrage

ich hatte am Donnerstag einen Auffahrunfall.
Der Wagen des Vordermanns hat keine sichtbaren Schäden, doch im Kostenvoranschlag steht 2000€.
Naja, an meinem Wagen ist jedoch ein erheblicher Schaden durch die ABNEHMBARE Anhängerkupplung des Vordermanns entstanden.
Ist hier eine Mitschuld gegeben, insbesondere bei meinem Schaden, da die abnehmbare Anhängerkupplung dran war, obwohl die Person auf dem Weg zum Kindergarten war um ihre Kinder abzuholen (selber erwähnt)
Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,
danke ***** ***** sich für eine anwaltliche Beratung zum Pauschalpreis bei JustAnswer entschieden haben.

Bitte konkretisieren Sie Ihr Anliegen, so dass ich Ihre Frage beantworten kann.

Freundliche Grüße
Weichel
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Hallo,
Ich hatte ein Auffahrunfall.
An meinem Wagen ist ein erheblicher Schaden durch die ABNEHMBARE Anhängerkupplung des Vordermanns entstanden.
Ist hier eine Mitschuld gegeben, insbesondere bei meinem Schaden, da die abnehmbare Anhängerkupplung dran war, obwohl die Person auf dem Weg war ihre Kinder abzuholen.
Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Ratsucher,

Danke ***** ***** sich für eine anwaltliche Beratung zum Festpreis bei JustAnswer entschieden haben.

Gerne beantworte ich Ihre Anfrage auf Grundlage der vorhandenen Informationen und Ihres Einsatzes wie folgt:

Haftung im Grunde nach:

Fährt jemand auf ein vor ihm befindliches Fahrzeug auf, spricht der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass er entweder nicht den notwendigen Sicherheitsabstand eingehalten, bzw. nicht die gebotene Sorgfalt bei der Beobachtung des vor ihm fahrenden Verkehrs beachtet hat, ggf. auch einfach zu schnell gefahren ist. Im Wege des Anscheinsbeweises wird ein schuldhafter Verstoß gegen § 4 Abs. S. 1 StVO (BGH MDR 2007, 717; BGH VersR 1989, 54; KG NZV 1993, 478) angenommen. Ein deartiger Verstoß führt regelmäßig zur alleinigen Haftung Ihrer Seite und lässt die einfache Betriebsgefahr des gegnerischen Fahrzeugs regelmäßig zurücktreten.

Anhängerkupplung:

Die Straßenverkehrsordnung normiert keine Pflicht des Halters bzw. Fahrzeugsführers, eine Anhängerkupplung bei Fahrten ohne Anhänger abzunehmen. Dementsprechend dürfte auch hier grundsätzlich kein Mitverschulden einschlägig sein. Die Frage wurde aber noch nicht höchstrichterlich geklärt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Gericht hier ein Mitverschulden (Betriebsgefahr) von etwa 10-15% ausspricht. Dies dürfte aber wegen dem vermuteten Verstoß gegen § 4 Abs. 1 S.1 StVO unwahrscheinlich sein.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Bitte geben Sie noch abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab(Bewertungssterne 3=5), damit die Auszahlung des Honorar an den Experten als Honorierung seiner anwaltlichen Beratungsleistung erfolgt und die Beratung vom Portal geschlossen werden kann.

Sollten Sie noch weitere Rückfragen haben, könne Sie die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen. Setzen Sie hierzu einfach den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten fort.

Mit freundlichen Grüßen

Weichel

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Danke für Ihre Antwort und Hilfe.
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob ich Ihre Antwort genau verstanden habe.
Wie würde dieses Thema bzw. Sache im Gericht ausgehen?
Habe ich keine richtige Chance dagegen anzugehen?MfGDemirci
Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte Fragesteller,
wie die Sache vor Gericht ausgehen würde, kann ich Ihnen nicht abschließend sagen. Ob und in wie weit ein Mitverschulden zu bejahen ist, entscheidet der zuständige Richter. Soweit hier ein Mitverschulden wegen der Anhängerkupplung von etwa 10-15% zu bejahen wäre, so hätte die Gegenseite Ihnen 10-15% ihres Schadens zu ersetzen. Letzteres ist aber bei einem Auffahrunfall - wie bereits geschildert - leider unwahrscheinlich, weil die Gerichte bei einem Auffahrunfall unterstellen, dass derjenige, der aufgefahren ist, grundsätzlich die "volle Schuld" trägt.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen in der Sache nach erster summarischer Einschätzung keine für Sie günstigere Auskunft geben konnte.

Soweit Sie etwas nicht verstanden haben sollten, können Sie mir dies gerne noch schildern, ich werde mich dann bemühen, dies aufzuklären. Andernfalls darf ich Sie bitten, die anwaltliche Beratung noch positiv zu bewerten, so dass die Beratung vom Portal geschlossen werden kann.

Freundliche Grüße
Weichel
Rechtsanwalt

Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 9 Monaten.

Bestehen Ihrerseits noch Fragen?

Freundliche Grüße
Rechtsanwalt

Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben die anwaltliche Beratung noch nicht bewertet.

Sie haben zu Ihren Fragen ausführliche Antworten erhalten, so dass diesseits kein Grund für die Verweigerung der Bewertung gesehen wird. Holen Sie die Bewertung bitte umgehend nach, damit die Auszahlung des Geldes an den Experten als Honorierung seiner anwaltlichen Beratungsleistung erfolgen kann und die Beratung vom Portal geschlossen werden kann. Klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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