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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26896
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

ich gedenke dem Herrn ein Anschreiben zu den ihm

Kundenfrage

ich gedenke dem Herrn ein Anschreiben zu den ihm zuzustellenden Dokumenten (Zeugnis, Kopie der Urlaubsübersicht nebst Anschreiben, geänderte Lohnabrechnung) zukommen zu lassen. Hierzu dachte ich noch zu ergänzen: "Wir beahlten uns vor, Sie gemäß §823 BGB wegen der Vernichtung unseres Eigentums (explizit Löschung der firmeneigenen eMails) auf Schadensersatz in Anspruch zu nehmen." Ist das so richtig? Kann man das so formulieren oder haben Sie eine bessere Idee?

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre neue Anfrage. Bitte vergessen Sie nicht die vorhergehende Frage zu bewerten.

Sie können Ihre Forderung auf Schadensersatz dem Grunde nach geltend machen.

Sie können dabei zunächst eine Geltendmachung dem Grunde nach fordern und dann später den Schaden konkret beziffern.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

kann ich das denn wie oben formulieren oder haben Sie eine andere Idee?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Bitte vergessen Sie nicht die vorangegangene Frage durch Bewertung zu schließen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

ich vergesse es nicht - allerdings haben wir hier eine neue Frage und ich habe hierzu eine Nachfrage gestellt.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne.

Natürlich kann die Formulierung dann anders erfolgen, wenn Sie den Schaden konkret beziffern können.

Ansonsten würde ich es bei der von Ihnen gewählten Formilierung belassen.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

ist der BWG § richtig?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

§ 823 I BGB regelt die unerlaubte Handlung. Wenn also der Mitarbeiter vorsätzlich oder fahrlässig Ihrem Betrieb Schaden zugefügt hat, dann ist dies die korrekte Ansprichsnorm.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

das wäre doch in diesem Fall gegeben?

Ein Software-Entwickler, der eMails löscht, muß doch wissen, dass diese dem Unternehmen nicht mmehr zur Verfügung stehen?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

mit einem konkreten Schaden meine ich einen Schaden den Sie auf Euro und Cent benennen und beweisen können.

Sie müssen dann also vortragen, welcher finanzielle Verlusten entstanden ist.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

das kann ich im Moment noch nicht - deshalb will ich mir das ja vorbehalten. Die Frage ist, ob dafür die Formulierung und/oder der §823 geeignet sind.

Es könnte ja auch sein, dass der §823 mich einschränkt und ich den Verweis darauf besser lasse?

Oder aber die Formulierung nicht geeignet dazu ist.

Deshalb habe ich diese Anfrage und aus Fairness Ihnen gegenüber in einem neuen Thread gestartet.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Fairness.

Wenn Sie sich auf § 823 I BGB beziehen dann bedeutet dies keinesfalls einen Verzicht oder eine Beschränkung. Die Formulierung erachte ich als sehr wohl geeignet.

Gefahr sehe ich eher aus einer anderen Richtung. Sehen Sie bitte den Arbeitsvertrag durch ob hier nicht eine Ausschlussfrist (meist 3 Monate) geregelt ist.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

was bedeutet diese Ausschlussfrist?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ausschlussfrist bedeutet, dass Sie nach Ablauf der Frist keinerlei Ansprüche gegen den Arbeitnehmer mehr durchsetzen können.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

sollte die Klammer (explizit das Löschen der eMails) so drin bleiben, oder sollte ich nicht doch noch anders formulieren?

Ich habe Ihnen einen Arbeitsvertrag beigefügt - ich sehe nicht, dass da irgendetwas mit Ausschlussfrist drin ist....

Attachment: 2016-08-18_150805_20080528_av.pdf

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

ich hatte Ihnen mit Anlage geantwortet - haben Sie das nicht erhalten?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Anlage habe ich erhalten. Eine Ausschlussfrist konnte ich in Ihrem Vertrag nicht finden, so dass hier die allgemeine Verjährung von 3 Jahren nach §§ 195,199 BGB gilt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt