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daniela-mod
daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30
Erfahrung:  xxxxxx
45451533
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daniela-mod ist jetzt online.

Mein mann verdient netto ca. 1380 euro. ich habe einen 450

Kundenfrage

mein mann verdient netto ca. 1380 euro. ich habe einen 450 euro job und bekomme zusätzlich steuerfrei benzingeld. nun hat mir das amt mitgeteilt, das unser einkommen zu hoch sei und ich keinen anspruch mehr auf Hartz IV habe. Wir brauchen jedoch beide unsere Fahrzeuge da wir unerschiedliche richtung und arbeitszeit haben. ich MUSS mit dem auto zu meinen arbeitseinsätzen fahren. das geld reicht hinten und vorne nicht für zwei autos und lebensunterhalt. kann man da eine aufstockung beantragen oder wieviel steht uns denn überhauüt zu wenn wir beide "arbeiten".

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Ratsuchende,

die konkrete Höhe Ihrer Leistungen ist so abstrakt nicht zu berechnen. Das hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, insbes. auch Ihren Ausgaben für Unterkunft, so dass es hier einfacher ist, den konkreten Leistungsbescheid auf Fehler zu überprüfen.

Bei einem Erwerbseinkommen von über 400 Euro sind Sie nicht auf den Erwerbstätigenfreibetrag von 100 Euro beschränkt, sondern können Ihre konkreten Kosten für den Job abrechnen, vgl. § 11b Abs. 2 SGB II.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/BJNR295500003.html#BJNR295500003BJNG000201308

Hierfür werden Sie aber genau Fahrtenbuch führen müssen und die Tankquittungen aufheben. Das Problem hierbei liegt, dass viele Jobcenter dann dennoch nur ein Kilometergeld von 10 cent pauschal anerkennen.

Aus meiner Sicht müssten aber die konkreten Kosten angesetzt werden wie bei Selbständigen, vgl. § 3 Abs. 7 ALG II VO.

http://www.gesetze-im-internet.de/algiiv_2008/BJNR294200007.html

Notfalls muss man klagen.

Ich habe so eine Konstellation bei Gericht anhängig, allerdings noch keine Entscheidung.

Jetzt konkret hilft das natürlich nicht weiter und es ist fraglich, ob man hier im Eilverfahren Leistungen bekommt.

Eine gute Methode, den Erwerbsfreibetrag ohne viel Bürokratie zumindest von 100 auf 200 Euro zu verdoppeln ist die Annahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit mit einer kleinen Aufwandsentschädigung (Tafel, Altenheim, Bücherei, DLRG, Flüchtlingshilfe, etc.). Sei die auch nur noch so gering, erhöht sich der Freibetrag auf 200 Euro, vgl. § 11b Abs. 2 SGB II.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 1 Jahr.

Bitte stellen Sie zur Sicherheit zusätzlich noch einen Antrag auf Wohngeld und Kinderzuschlag (falls Kind vorhanden).

Das sind die Sozialleistungen, die in Betracht kommen, wenn Sie gerade "zu viel" für ALG II verdienen.

Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


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