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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3456
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Versorgungsamt lehnt Antrag auf Behinderung ab. Wie kann man

Kundenfrage

Versorgungsamt lehnt Antrag auf Behinderung ab.
Wie kann man Erfolgreich vorgehen?
Mein Mann hatte 2012 eine Beidseitige Lungenembolie. Die Lunge ist seither teils irreperabel.
seit 1992 hat er einen Tinitus ( Damals 14 Tage Krankenhaus wegen Hörsturz)
Seit seinem 35 Lebensjahr 1999 hat er Bluthochdruck.
Und schon immer viele Allergene.
Sein übergewicht von 140 Kg schwankt mal mehr mal weniger.
Sein Beruf, Nachts / Laut und Selbständig.
Er hat einen schwerden Bandscheibenvorfall und kann nichts heben und durch die Embolie nur langsam gehen.
Er nimmt Blutverdünnende Mittel , Blutdrucktabletten regelmäßig.
Ich verstehe hier nicht, warum das Amt hier kein Bedarf an Behinderung sieht ? nicht genug Prozente . Der Herr ist 53 Jahre..
Gibt es hie eine Lücke, Wiederspruch einlegen zu können. Wie können wir hier weitermachen um ein Positives Ergebnis zu erzielen ?
ich hoffe Sie könnnen mir weiterhelfen in dieser Angelegenheit, so das ich meinem Mann helfen kann.
Vielen Dank .
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Korrigiert: Das Amt hatte abgelehnt mit der Begründung, das er nicht genug % erreicht hat. Wir haben Widerspruch eingelegt.
Wie können wir den Widerspruch begründen, um für meinen Mann ein positives Ergebnis zu erhalten ?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die Grenze für die Annahme einer Schwerbehinderung liegt bei einem Grad der Behinderung von 50.

Diesen Grad kann nur ein medinzinischer Gutachter festlegen. Es liegt dabei in der Natur der Sache, dass es nur eine Schätzung sein kann, sodass unterschiedliche Gutachter zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen können.

Den Widerspruch können Sie nur damit begründen, dass der GdB bei mindestenst 50 liegt. Dabei sollten die Auswirkungen und damit verbundenen Beeinträchtigungen im Alltag möglichst genau beschrieben werden. Falls es Ihnen möglich ist, könnten Sie diese Auswirkungen durch ein privates medizinisches Gutachten belegen. Allerdings verursacht dies Kosten, die Sie bzw. Ihr Mann zu tragen haben werden.

Aber die Erfahrung zeigt, dass das Versorgungsamt von der Entscheidung auch im Widerspruchsverfahren nicht abweichen wird. Ihrem Widerspruch wird also vermutlich nicht abgeholfen werden.

Ihre Chance liegt dann beim Gericht. Denn wenn dem Widerspruch nicht abgeholfen wird, können Sie die Sache von einem Richter überprüfen lasssen, der im Prozess einen vereidigten Gutachter beauftragen wird. Dieser muss dann davon überzeugt sein, dass der GdB mindest 50 ist.

Ich kann Ihnen also leider kein Patenrezept liefern, aber Ihnen dazu raten, den Weg zum Gericht nicht zu scheuen. Es kann gut sein, dass das Gericht zu einem anderen Ergebnis als das Versorgungsamt kommt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

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