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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26599
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich bedanke mich auf die rasche Antwort bezüglich

Kundenfrage

Ich bedanke ***** ***** Voraus auf die rasche Antwort bezüglich Gewohnheitsrecht mit der Terrasse auf meine Garage.
ich habe noch eine Frage bezüglich meiner Privatinsolvenz.
Ich habe vor ca 7 Jahren meine private Insolvenz beantragt. Diese ist ende Januar 2016 abgelaufen bzw. sollte bereinigt sein.Habe aber jetzt aber ein kleines Problem.
Vor und in dieser Zeit habe ich meine Adoptivmutter gepflegt und betreut.Bei Ihr kostenfrei dafür gewohnt und u. a. auch Hausmeistertätigkeiten ohne Bezahlung ausgeübt.Dafür hat sie mich in der Zeit finanziell unterstützt.Da sie alleine wohnte und keine Kinder hat, hat sie mich auf Grund dessen u.a. adoptiert.
Meine Mutter ist im Juni 2015 verstorben und habe somit 2 Häuser geerbt - ein altes Haus (kreditfrei)und ein Neubau (m. Kredit).Ich habe das alte Haus verkauft um das neue Haus schuldenfrei zu besitzen.Habe auch alle Rechnungen und weitere Kredite mit dem Erlös getilgt.
Nun sagte mir meine Anwältin das ich das Pech habe das die Mutter 6 Monate zu früh verstorben ist und ich somit die Insolvenzbefreiung nicht mehr nutzen kann, da ich ja mittlerweile Kapital besitzte. Ich habe aber praktisch sozusagen 6,5 Jahre Insolvenz hinter mir und muss jetzt nun nur wg. den fehlenden 6 Monaten alles als ungültig ansehen.Es wird jetzt verlangt das ich 50% von meine Schulden bezahlen muss.
Ich bin jetzt Berufstätig und zur Zeit wird mein Gehalt für diese Insolvenz weiter gekürzt.
Kann ich einen Antrag auf vorzeitiger Beendigung der Insolvenz beantragen? Können die mein Haus mit Grundstück versteigern? Wie komme ich jetzt da raus?
vielen dank ***** *****
und verbleibe mit Freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Reichen denn die 50% Ihres Nachlasses um die Schulden komplett abzudecken?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
nicht wirklich.Es sind einige Rechnungen noch offen die ich bezahlen musste und muss wie z. B. neue Heizanlage für das alte Haus; Steuerberater wg der Mieteinnahmen; Beerdigung war sehr teuer, gerichtliche Betreuung usw.
Es ist ein Teil übrig aber ich versuche damit etwas zu Handeln um das Geld in ein Gewinn zu bringen-ist jetzt leider das Sommerloch da.Meine leibliche Eltern hatten früher einen Automarkt geführt für Gebrauchtwagen und dass ist mir im Blut geblieben-Autohandel.Durch das Internet ist es schwieriger geworden.Große Konkurenz.
Ich bin zur Zeit als Zantechniker tätig und habe einen 40 Std. Job. Versuche mit dem Autohandel das Geld wieder auf zu stocken.
mfg
***
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Dann würde ich das Insolvenzverfahren aber in jedem Falle weiterlaufen lassen, da Sie ansonsten Gefahrn laufen über die 50% und Ihren Pfändbaren Anteil hinaus in Anspruch genommen zu werden. Die vorzeitige Beendigung des Insolvenzverfahrens ist immer ein Risiko.

Der Insolvenzverwalter hat in jedem Falle leider einen Anspruch auf die Hälfte des Erbes. Da werden Sie leider nicht herumkommen.

Die Schulden des Erblassers und die Beerdigungskosten dürfen Sie natürlich vom Nachlasswert abziehen. Aus dem dann verringerten Nachlass errechnet sich dann der Anteil des Verwalters.

Um diesen Anteil werden Sie leider nicht herumkommen. Der Verwalter hat hier leider auch die Möglichkeit das Grundstück im Ernstfall zu versteigern.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne habe ich Ihnen geantwortet.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich nun sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt