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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 4817
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe am 1.7 meine Kündigung erhalten. Ich

Kundenfrage

Guten Abend, ich habe am 1.7 meine Kündigung erhalten.
Ich wurde den ganzen Monat Freigestellt in Anrechnung meines Urlaubs.
Aus der Kündigung geht weder hervor das es eine widerrufliche noch eine unwiderrufliche ist.
Ich habe dieses Jahr noch 25 Tage Urlaub, die ich ja aber nicht mehr nehmen kann.
nun meine Frage: Wie soll ich mich verhalten? Soll ich meine Kündigung einfach zur kenntnis nehmen und abwarten bis die Kündigungsfrist von 4 Wochen abgelaufen ist und dann einen Anspruch auf urlaubsabgeltung stellen, sodass ich meine urlaubstage noch bezahlt bekomme?!
oder soll ich meinen Chef danach fragen, ob wiederruflich oder unwiederruflich?!
Ich mein, ich kann ja so gar nicht Planen. Der könnte mich ja jederzeit wieder zur Arbeit bestellen?!
Die 25 Tage wird er mir nicht zahlen, da er die ja anrechnet, hat aber nicht ausdrücklich gesagt ob wiedrruflich oder uniederruflich.
bitte um ausführlich Antwort bzw. Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Fricke
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihre Anfrage beantworten.

Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung, welche absolut wirkt. D.h. eine Kündigung ist quasi "unwiderruflich". Eine Aufhebung der Kündigung wäre ggf. nur wegen Irrtums möglich. Hiervon ist seitens Ihres Arbeitgebers jedoch nicht auszugehen.

Sofern Sie die Kündigung für ungerechtfertigt handeln, sollten Sie Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einlegen. Die Klage ist innerhalb von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung zu erheben. Hernach ist die Kündigung wirksam bzw. von Ihnen anerkannt.

Der noch nicht abgebaute Urlaub ist per Gesetz vom Arbeitgeber in Geld auszugleichen. Dies ergibt sich aus § 7 BUrlG.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

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