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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2958
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Weiterberechnung externe Dienstleistung (er: Rechtsauskunft)

Beantwortete Frage:

Weiterberechnung externe Dienstleistung (hier: Rechtsauskunft) von gewerblicher
Hausverwaltung an Wohnungs-Eigentümergemeinschaft.
Fragen:
a) Welcher Betrag ist Grundlage für die Weiterberechnung externer Dienstleistungen bei HV's?
1) (Nettobetrag externe Dienstleistung, also excl. 19 % MWSt)
+ 19 % MWSt seitens HV ?
Oder
2) (Bruttobetrag externe Dienstleistung, also incl. 19 % MWSt)
+ 19 % MWSt seitens HV
Also: die Eigentümer bezahlen die MwSt. doppelt
b) Gibt es hierzu bindende Gesetze/ Urteile in der Rechtsprechung ?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Variante 2 ist oft leider richtig, da die Dienstleistung nach der Rspr. kein reiner durchlaufender Posten ist und nach § 10 I UStG der Umsatzsteuer unterliegt, wenn sie von der Hausverwaltung beauftragt wurde und nicht vom jeweiligen Eigentümer selbst, also die Hausverwaltung in erster Linie Schuldner ist.

https://dejure.org/gesetze/UStG/10.html

Man muss also schauen, wie die Beauftragung konkret war.

Ein reiner durchlaufender Posten ist es, wenn der Dienstleister der Rechtsauskunft vom Hausverwalter selbst nichts fordern kann.

Im Zusammenhang mit der Abrechnung der Aktenversendungspauschale der Behörden bein uns Anwälten hat sich auch der BGH mal mit der Thematik auseinandergesetzt und die Anwälte dazu verdonnert, z.B. auf die 12 Euro Aktenversendungspauschale die MwSt. noch einmal draufzuschlagen.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=497ee4bdd59915fff853396776118f0e&nr=56111&pos=0&anz=1

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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