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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1396
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
49776616
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Rain Nitschke ist jetzt online.

ich soll 2015 eine Reise gebucht haben und dann nicht

Kundenfrage

ich soll 2015 eine Reise gebucht haben und dann nicht bezahlt haben angetreten habe ich diese aber auch nie nun habe ich einen Strafbefehl bekommen ich soll 50 Tagessätze a10 Euro zahlen .Sofern das Urteil rechtskräftig wird bin i h im bundeszentralregister vorbestraft oder ??Dann soll ich einen Warenkreditbetrug begangen haben angeblich am 01.05.2015 völliger blödsinn das heißt dann das ich dafür auch noch eine Strafbefehl bekomme. ??

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

als vorbestraft gilt man erst über 90 TS. Wenn Sie die Reise jedoch nicht gebucht haben, können Sie gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen. Dann kommt es zur Hauptverhandlung und Sie hätten die Gelegenheit zu überprüfen, wie es zu diesen Anschuldigungen kommt.

Für den Warenkreditbetrug gibt es ggf. auch noch einen Strafbefehl. Alternativ kann aber auch direkt eine Hauptverhandlung angesetzt werden.

Wenn Sie beide Taten nicht begangenen haben, sollten Sie sich dringend von einem Kollegen vor Ort vertreten lassen. Der kann Akteneinsicht beantragen und prüfen, wieso Sie in den Fokus der Ermittlungen geraten sind. GGf. hat jemand über Ihren Internetanschluss diese Taten begangen.

Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre Bewertung durch Anklicken von mindestens drei Sternen freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Es ist so das ich gedacht habe das sofern so ein Urteil rechtskräftig wird das auf jedenfall in das bundeszentral Register eingetragen wird
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank für Ihren Nachtrag!

Ja, im Bundeszentralregister ist die Entscheidung dann vermerkt. Dennoch gilt eine Vorstrafe erst ab 91 TS. Daher taucht die Strafe auch nur in Ihrem Führungszeugnis für Behörden auf. In Ihrem privaten Führungszeugnis würde man den Eintrag nicht sehen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen lieben Dank für Ihre Antwort .Und zwar ist es so das ich nämlich dann bedenken habe wenn jetzt einmal ein Strafbefehl gegen mich ergangen ist .Und bei der anderen Sache das zentralregister geprüft wird auch wegen so einem blödsinn das bei ner anderen Sache dann die Strafe viel höher ausfällt vllt Gefängnis oder sowas
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.

Gefängnis wird es nicht gleich sein. Allerdings haben Richter natürlich Zugriff auf das BZR und das wird auch geprüft. Ein Richter weiß dann auch, dass Sie schon einmal verurteilt wurden. Die Strafe richtet sich immer nach dem jeweiligen Strafmaß für die jeweilige Tat. Und ja: eine Strafe kann bei Wiederholungstätern auch höher ausfallen. Wenn es dieses Mal 50 TS waren, können es für eine ähnliche Tat das nächste Mal durchaus über 90 TS werden.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Es wird wohl ratsamer sein einen Anwalt zur Rate zu ziehen wenn ich nun zahle ist das für das Gericht durchaus wie ein schuldeingeständnis oder ??wovei ich denke ist es billiger 500 Euro zu zahlen anstatt Anwaltskosten die übersteigen die 500 Euro mit Sicherheit was ja auch verständlich ist Arbeit soll schließlich anständig entlohnt werden .Was passiert wenn so ein Urteil rechtskräftig wird ??
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.

Richtig, die Kosten für einen Anwalt in einem solchen Verfahren betragen ca. 700,00 EUR. Wenn Sie freigesprochen werden sollten, bekommen Sie die Kosten erstattet.

Und ja, wenn Sie nun zahlen, werden Sie in einem anderen Verfahren kaum glaubwürdig vortragen können, dass Sie die Reise nie gebucht haben.

Wenn das Urteil rechtskräftig wird, werden Sie irgendwann zeitnah eine Mitteilung bekommen, wohin das Geld überwiesen werden soll

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen lieben Dank für Ihre nette Hilfe ich versuche mein Glück wobei kann man es denn überhaupt noch nachprüfen wer mir so geschadet hat und auf meinen Namen so ein Schindluder treibt
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.

Die Frage kann ich Ihnen nicht beantworten, da ich ja nicht einmal weiß, ob meine Vermutung richtig ist. Das werde Sie nur über eine Einsicht in die Verfahrensakte erfahren. Es ist für das Strafverfahren auch egal, wer das letztendlich war. Die StA muss Ihnen nachweisen, dass Sie es waren. Sie können sich dann entlasten - wenn Sie z.B. zum Tatzeitpunkt im Urlaub waren oder ähnliches.

Wenn ich Ihnen weiter geholfen habe, würde ich mich über ihre Bewertung sehr freuen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen lieben Dank für Ihre nette Hilfe
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.

Gerne und alles Gute für Sie!

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

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K. Nitschke

Rechtsanwältin

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