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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17085
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Unitymedia fordert von mir 417,23 Euro.

Kundenfrage

Unitymedia fordert von mir 417,23 Euro.
Forderung kam zustande, durch eine (rechtzeitig von mir gemeldete) Änderung des Bankkontos. Rechnungen wurden dort nicht abgebucht, was mir lange Zeit nicht auffiel. Plötzlich kam dann eine Rechnung von knapp 200 Euro. Ich habe mehrfach darum gebeten, den Betrag vom neuen Konto abzubuchen was nicht passierte, stattdessen wurden neue Rechnungsbeträge und Mahnkosten aufgeschlagen. Wochen später wurde dann doch versucht abzubuchen, das Konto war dann aber nicht mehr ausreichend gedeckt, was zur Rücklastschrift führte. Darufhin mehrfache sowohl mündliche (Hotline) als auch schriftliche Anfragen nach Ratenzahlungen wurden abgelehnt mit der Aussage "Das geht bei uns nicht". Inzwischen haben sich genannte 417,23 Euro angehäuft, das Telefon ist gesperrt und das Internet wird vermutlich demnächst auch gesperrt. Eigentlich möchte ich nur noch aus dem diesem Vertrag raus und die "Schulden" in Raten abzahlen weil mein Vertrauen in die Firma absolut erschöpft ist, jedoch habe ich noch eine Vertragslaufzeit bis Mai 2017, in der natürlich weitere Kosten anf*****, *****wegen meine Bitte nach vorzeitiger Kündigung ebenfalls abgelehnt wurde. Was kann ich tun? Das ganze Problem beruht schließlich und letztendlich auf deren fehlerhafter Buchhaltung, oder nicht?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.

Der Fehler liegt ja offenbar bei dem Anbieter.

Wenn Sie nachweisen können, dass Sie die Daten rechtzeitig eingereicht und der Anbieter die Änderung versäumt hat, dann ist nie Verzug eingetreten.

Dann sind die Zusatzkosten auch nicht wirksam entstanden.

Dann hat der Anbieter vertragswidrig gehandelt.

Dann kann man den Vertrag auch aus wichtigem Grund fristlos kündigen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Danke für Ihre Antwort. Ich vermute, im Nachweis liegt auch das Problem, denn das meiste spielte sich hier an deren Hotline, also telefonisch ab. Ich müsste also Zugriff auf deren Aufzeichnungen bekommen und dann auch noch hoffen, dass die Mitarbeiter die Gespräche auch entsprechend dokumentiert haben.
Wie kann ich Einsicht in die Unterlagen bekommen?
Auf welches Recht kann ich mich bei einer Sonderkündigung berufen ?
Kann ich eine Ratenzahlung der offenen Beträge (abzüglich der vermutlich ungerechtfertigten Aufschläge) erzwingen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.

Das Sonderkündigungsrecht lässt sich zumindest aus § 314 BGB ableiten.

An die Unterlagen wird man im Zweifel nicht rankommen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
167; 314 BGB beschreibt die Kündigung von Dauerschuldverhältnissen aus wichtigem Grund. Welchen wichtigen Grund kann ich hier geltend machen? Ich tendiere dazu, es damit zu begründen, dass mir aufgrund der Ablehnung einer Ratenzahlung, eine Fortführung des Vertrages und damit die weitere Erhöhung der offenen Posten nicht zugemutet werden kann, da ich nicht imstande bin, solch hohe Beträge auf einmal zu zahlen. Hat dies Aussicht auf Erfolg? Wenn nicht, hätten Sie evtl. einen anderen Vorschlag?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.

Der wichtige Grund ist die langsame Umsetzung durch den Anbieter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sie meinen also, wenn ich mich auf § 314 BGB in Verbindung mit deren nicht rechtzeitig erfolgter Änderung des Bankkontos und der daraus enstandenden hohen Gesamtkosten und den wiederum daraus resultierenden Zahlungsschwierigkeiten beziehe, müsste der Anbeiter einer fristlosen Kündigung zustimmen? Wenn ja, könnten Sie mir dafür bitte ein Beispiel für die erforderliche Formulierung geben?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ja, ich denke, damit kommt man durch.