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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 4541
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Wir bauen auf einem nterliegergrundstück ein 3-MFH. zu

Kundenfrage

wir bauen auf einem HInterliegergrundstück ein 3-MFH. zu unserem haus werden wir über eine zufahrt gelangen die auf dem Grundstück des vorderen Hauses liegt. ins ist unser haus nur über diese zufahrt zugänglich. dafür haben wir uns eine grunddienstbarkeit eintragen lassen (geh-, fahr- und leitungsrecht). jetzt stehen die Mausanschlüsse an. der wasserversorgter (Stadt Frankfurt am main) verlangt die Einräumung einer dienstbarkeit vom Eigentümer des Vorderhauses für die Errichtung eines Schachtes in dessen (besagter) einfahrt, in welchem der wasserzähler angebracht werden soll. der eigentümer des vorderen Grundstücks weigert sich diese Einwilligung zu geben, weil: a) dadurch die zufahrt instabil werden könnte (Schacht!), b) durch die weitere dienstbarkeit sein Grundstück eine Wertminderung erfahren könnte, c) die Ästhetik des Grundstücks gestört würde. unser bau ist dadurch zu einem stop gekommen. meine fragen: a) muss der Versorger in Anbetracht der bestehenden geh fahr und leitungsrechte noch eine zusätzliche Dienstbarkeit erhalten? b) unser Grundstück ist nur über das vordergrundstück zugänglich und anschlussbar. darf der Eigentümer , von dem wir das hinterliegergrundstück zwecks Bebauung erworben haben , seine zustimmung verweigern? herzlichen dank für ihre Einschätzung.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

Ihre Anfrage will ich wie folgt beantworten:

Aufgrund des vorherrschenden Anschluss- und Benutzungszwangs in deutschen Gemeinden hat ein Grundstückseigentümer das Verlegen von Leitungsrohren nebst hierfür zu erstellender Anlagen und Schächte zu dulden. Hiergegen kann er wenig machen. Letztlich hat der Eigentümer des vorgelegenen Grundstücks seine Einwilligung zu erteilen. Ob explizit eine Grunddienstbarkeit einzutragen ist, kann für Ihren Sachverhalt dahingestellt bleiben, denn auf jeden Fall hat er die Schachterstellung zur Wasserversorgung Ihres Grundstücks (dahinterliegend) zu dulden.

Gleichwohl hilft Ihnen das in Ihrer aktuellen Baustopsituation wenig weiter. Die Sache ist sehr misslich. Im Ergebnis müssen die beiden vorgenannten Parteien zum Handeln gezwungen werden.

Sie sollten sich an den Wasserversorger wenden und um eine schnelle Lösung des Problems einfordern (in Form der Fertigstellung des Wasseranschlusses). Weisen Sie den Wasserversorger darauf hin, dass durch den Baustillstand erhebliche tägliche Kosten entstehen und diese ggf. im Wege des Schadensersatzes gegen den Wasserversorger und hilfsweise gegen den Eigentümer geltend gemacht werden.

Auch können Sie den vorliegenden Eigentümer auf dessen Duldungspflicht hinweisen und für den Fall der weiteren Weigerung mit der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen drohen. Hilfsweise sollten Sie für ein schelles Handeln ggf. bereits an dieser Stelle einen Rechtsanwalt einschalten.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung, welche Sie durch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können, freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo Herr Traub, danke für Ihre schnelle Antwort. Sie schreiben "...denn auf jeden Fall hat er die Schachterstellung zur Wasserversorgung Ihres Grundstücks (dahinterliegend) zu dulden. Gleichwohl hilft Ihnen das in Ihrer aktuellen Baustopsituation wenig weiter. Die Sache ist sehr misslich. Im Ergebnis müssen die beiden vorgenannten Parteien zum Handeln gezwungen werden." Dies verstehe ich nicht. Inwiefern ist die Sache misslich und warum hilft die Tatsache, dass der Eigentümer des Vordergrundstücks dulden muss nicht weiter? Besten Dank!MfG,
Andrea Lehmann-Gutermuth
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Mit misslich meinte ich ärgerlich, weil allein durch diese Tatsache noch keine "Bewegung" in den Streit zwischen dem Wasserversorger und dem Eigentümer kommt.

Zwar besteht der Anspruch im Falle des Erfordernisses der Anbringung des Wasserschachts. Gleichwohl kann der Wasserversorger sich in dieser Sache Zeit lassen. Hierdurch können Ihnen immer weitere Kosten erwachsen.

Deshalb habe ich Ihnen zusätzlich das beschriebene Vorgehen angeraten (um die Sache zu beschleunigen und hierdurch Ihren Baufortschritt zu gewährleisten).

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte, bitte ich freundlichst um eine positive Bewertung.

Vielen Dank!

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Haben Sie noch Rückfragen?

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Haben Sie noch Rückfragen? Kann ich Ihnen sonst noch helfen?

Sofern Sie mit der angebotenen Leistung zufrieden waren, würde ich mich über eine positive Bewertung, welche Sie einfach durch das Anklicken von mindestens 3 Sternen abgeben können, freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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