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RAin Pesla
RAin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 301
Erfahrung:  Zivilrecht / Vertragsrecht, Urheberrecht / Fotorecht, ALG 2, Tierrecht für Tierfreunde
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RAin Pesla ist jetzt online.

seit einiger Zeit arbeitslos und bewerbe mich

Kundenfrage

seit einiger Zeit arbeitslos und bewerbe mich

Ich bin seit einiger Zeit arbeitslos und bewerbe mich fleissig. Allerdings gibt es weit mehr Teilzeitstellen die geeignet sind als Vollzeitstellen. Da ich keine zwei Teilzeitstellen annehmen kann habe ich das Problem eine geeignete Stelle zu finden. Nun möchte ich mich auf einen 75 % Job bewerben (der wäre gut und ich bewerbe mich auch heute da) und habe aber Angst, das mir das Arbeitstslosengeld dann auf 75 % gekürzt wird, ist das so? Wenn ich den Job also nicht bekomme und das Arbeitsamt mitbekommt, das ich mich auf Teilzeit bewerbe, können die mir da einen Strick draus drehen? Wenn ich den Job bekomme ist die Frage natürlich hinfällig. Ich weis das das Arbeitslosengeld gekürzt wird, wenn man sich auf Halbtagsstellen bewirbt, ist das dann auch so beim 75 % Job?

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAin Pesla hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

entscheidend ist, was in Ihrer Eingliederungsvereinbarung steht. Mir ist nicht bekannt, dass das Arbeitslosengeld automatisch gekürzt wird, wenn man sich auf Teilzeitstellen bewirbt. Im Gegenteil steht in vielen Eingliederungsvereinbarungen, dass auch ausdrücklich die Pflicht besteht, sich auch auf Stellen in Teilzeit (oder auch Leiharbeit) zu bewerben. Sehen Sie bitte nochmals in Ihrer Eingliederungsvereinbarung nach, ob dort nicht auch eine solche Regelung aufgenommen ist.

Wenn dies nicht erlaubt sein sollte, beachten Sie bitte Folgendes: Die Eingliederungsvereinbarung kann im Bereich des Arbeitslosengeld I nicht einseitig von der Sachbearbeitung der Agentur bestimmt werden.
Wenn Sie mit der Vereinbarung nicht einverstanden sind, muss die Agentur eine neue Beratung durchführen und der Vorgesetzte des Sachbearbeiters muss dann versuchen eine Vereinbarung mit Ihrer Zustimmung zu erreichen. Nur wenn Sie sich auch dann nicht einig werden können, erhalten Sie einen Bescheid, in welchem Ihre Pflichten geregelt würden, und gegen welchen Sie auch Widerspruch einlegen könnten.

Die Eingliederungsvereinbarung im Rahmen des ALG 1 hat zudem auch nicht die zwingende Konsequenz (z.B. hinsichtlich einer Sperzeit) wie im Bereich des Arbeitslosengeld II / Harzt 4. Sie konretisiert lediglich Ihrer Pflichten als Arbeitsloser.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen! Bitte bewerten Sie noch kurz meine Antwort. Für Nachfragen stehe ich bereit.

Experte:  RAin Pesla hat geantwortet vor 1 Jahr.

Haben Sie noch eine Nachfrage oder ist soweit alles geklärt?

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