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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3521
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Ich habe die Möglichkeit einen Sonderantrag zu

Kundenfrage

Ich habe die Möglichkeit einen Sonderantrag zu stellen. Kann mich da zwischen Nachteilsausgleich nach §11 Abs. 5 der Vergabeordnung NRW und Härtefallantrag (Es müssen schwerwiegende gesundheitlich, soziale oder familiäre Gründe vorliegen!) 'entscheiden'. In der Schulzeit war ich depressiv und war mehrere Monate in der Klinik und hatte danach noch ca. ein halbes Jahr Therapie gehabt.. ist das ein Härtefall oder ein Nachteilsausgleich?

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

In § 15 Abs 1 Vergabeordnung NRW gibt es folgende Härtefallregelung:

Die Studienplätze der Härtequote werden auf Antrag an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, für die es eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde, wenn sie für den genannten Studiengang keine Zulassung erhielten. Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn in der eigenen Person liegende besondere soziale oder familiäre Gründe die sofortige Aufnahme des Studiums oder einen sofortigen Studienortwechsel zwingend erfordern. Die Rangfolge wird durch den Grad der außergewöhnlichen Härte bestimmt.

Sie müssten also nachweisen, dass eine sofortige Aufnahme des Studiums aufgrund besonderer Gründe notwendig ist. Ihre Probleme in der Schulzeit dürften hierfür aber wohl nicht genügen.

Aber, wie Sie schon richtig selbst erkannt haben, gibt es den § 11 Nr. 5 Vergabeordnung NRW. Dort heißt es:

Wer nachweist, aus in der eigenen Person liegenden, nicht selbst zuvertretenden Gründen daran gehindert gewesen zu sein, eine bessere Durchschnittsnote zu erreichen, wird auf Antrag mit der besseren Durchschnittsnote berücksichtigt.

Depressionen und ein langer Klinikaufenthalt können sich durchaus unverschuldet auf die Durchschnittsnote beim Abitur auswirken. Sie könnten also beantragen, dass Sie bei der Studienplatzvergabe mit einer besseren Durchschnittsnote berücksichtigt werden. Hierzu müssten Sie Ihre Depression und den Klinikaufenthalt durch geeignete Unterlagen nachweisen. Ich kann Ihnen aber nicht sagen, welche Durchschnittsnote anzusetzen ist. Das sollten Sie mit der Verteilungsstelle absprechen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.

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