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RA Spitz
RA Spitz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 365
Erfahrung:  Rechtsanwalt, zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht, M.A. (Kriminologie und Polizeiwissenschaft)
91771857
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RA Spitz ist jetzt online.

Wir haben 19 Jahre dauernd getrennt gelebt ,ziehen nachdem

Kundenfrage

Wir haben 19 Jahre dauernd getrennt gelebt ,ziehen nachdem beide Kinder aus meinem Haushalt (Ehefrau )raus sind wieder zusammen. Wir möchten aus der ursprünglichen Zugewinngemeinschaft nun einen Ehevertrag gestalten. Wir haben schon privat einen Vertrag aufgesetzt und beide unterschrieben. Reicht das oder ist das juristisch nicht wirksam?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in Beantwortung Ihrer Frage (“Reicht das oder ist das juristisch nicht wirksam?”) möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Damit die von Ihnen geschlossene Vereinbarung wirksam wird, muss diese von einem Notar beurkundet werden. Andernfalls ist die Vereinbarung nicht wirksam. Geregelt ist dies in § 1410 BGB.

Sollten Sie noch Rückfragen haben, so bitte ich um Nachricht.

Ansonsten bitte ich Sie höflich, eine Bewertung meiner Antwort abzugeben.

Dies ist erforderlich. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Spitz

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das reicht mir so nicht. Was muss ich tun um Gütertrennung zu vereinbaren?
Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ihre Zusatzfrage (“Was muss ich tun um Gütertrennung zu vereinbaren?”) möchte ich wie folgt beantworten.

Sie müssen mit Ihrer Ehefrau einen Notarstermin vereinbaren. Dort wird dann ein Vertrag über die Gütertrennung notariell beurkundet. Nur dann ist die Gütertrennung wirksam. Gütertrennung bedeutet, dass im Fall einer Scheidung kein Zugewinnausgleich durchgeführt wird. Der Zugewinnausgleich ist der vom Gesetz vorgesehene Normalfall, wie im Fall einer Scheidung mit dem Vermögen der Ehegatten zu verfahren ist.

Wird der Zugewinn ausgeschlossen, so wir vereinbart, dass im Fall einer Scheidung oder der Beendigung der Ehe durch den Tod eines Ehegatten kein Ausgleich des Zugewinns, der während der Ehe im Vermögen eines Ehegatten entstanden ist, auszugleichen ist. Jeder behält also sein Vermögen. Es wird nichts geteilt bzw. ausgeglichen.

Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.

Weitere Ergänzung zu meinen zusätzlichen Erläuterungen auf Ihre Nachfrage: : Jeder Notar hat für den Ehevertrag, in der die Gütertrennung vereinbart wird, seine eigenen Vertragsmuster. Sollten Sie weitere Fragen haben, geben Sie mir bitte Bescheid. Andernfalls bitte ich um eine Bewertung meiner Antwort. Vielen Dank!

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