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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3205
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Ich hatte mein Pferd zum Verkauf angeboten und hatte

Kundenfrage

Ich hatte mein Pferd zum Verkauf angeboten und hatte dafür jemanden um Hilfe gebeten jemanden zu finden.

War auch der Fall, die Dame war zum probereiten, aber es passte für mich halt nicht. Jetzt bekomme ich von ihr diese Nachricht.

"Achso, wieso bestellst du mich dann mit Erich xx in die xxxStadt, lässt mich und meinen Stallbetreiber Eintritt zahlen zzgl. unserem Gastkind, das wir uns das zum Verkauf angebotene Pferd ansehen und Probereiten?

Das kostet Aufwandsentschädigung für Unternehmensausfall zu 10 Stunden a' 100 €, 465 km Sprit und Verschleiss = 170 €, 51,00 € Eintrittsgelder.

Insgesamt 1.221,00 € zzgl Mwst. Das Recht auf Geltendmachung von Schadensersatz behalte ich mir vor, da ich das Pferd bereits als erworben gepostet hatte.

Kaufvertrag und Anzahlung bei Erich xx, den ich u.A. als Zeugen aufrufen werde. Vor Einleitung der Klage nach Vertragsrecht (Vortäuschung falscher Tatsachen, Schwindel im Pferdekauf bis nach dem Proberitt usw.) werde ich von Schadensersatzklage absehen, sollte ich das Pferd bis 23.5. übernehmen können und das Angebot erfüllt werden.

Rein rechtlich ist ein verbindliches Verkaufsangebot an einen Unternehmerkäufer abgegeben worden. Sollte ich bis zum 22.5. 16 nichts hören, übergebe ich die Sache dem Anwalt.

Seine Kosten, sowie die von Erich xx kämen hinzu.

Mit freundlichen Grüssen Andrea und Michael ***"

Jetzt meine Frage wie verhalte ich mich, hat sie überhaupt das Recht dazu. Ich bin ja der Verkäufer und muss den Vertrag aufgeben nichts sie und ich habe auch nie etwas unterschrieben oder übergeben.

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,Sie sehen dies grundsätzlich richtig, dass für einen Vertragsschluss zweikorrespondierende Willenserklärungen erforderlich sind, das heißt beide Seiten müssen mit dem Vertragsschluss einverstanden sein. Haben Sie nicht ihr Einverständnis erklärt, dass das Pferd zu verkaufen, ist grundsätzlich auch ein entsprechender Vertrag nicht zu Stande gekommen allerdings kommt es hier darauf an, wie das Angebot unterbreitet worden ist und ob es sich um ein Angebot gehandelt hat, da ein Angebot sodann durchaus auch vom Käufer angenommen werden kann. In der Regel dürfte allerdings erst mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages sichergestellt sein, dass diese Erklärungen aber auch von beiden Seiten erst abgegeben worden sind. Schadenersatz könnte der Käufer, wenn auch hier wohl nicht in dem dargestellten Umfang, nur dann fordern, wenn vorher klar gewesen ist, dass Sie das Pferd auch an den Käufer veräußern werden und dies sodann nicht tun und es nur noch auf die Entscheidung des Käufers angekommen wäre. anders wäre es, wenn es sich hier um einen reinen Besichtigungstermine gehandelt hat, so wie Sie auch schreiben, um sich zunächst überhaupt kennen zu lernen können, ein Kaufvertrag überhaupt geschlossen wird und ob ich hier das Pferd überhaupt für den Käufer interessant ist. Insofern kommt es maßgeblich auf die Umstände an, die vor dem Besichtigungstermine gelegen haben, wie der Kontakt zu Stande gekommen ist und was für konkrete Absprachen im Vorfeld getroffen worden sind. Ich hoffe, dass ich ihre Frage zunächst hilfreich beantwortet habe und stehe gerne weiterhin zur Verfügung. Über ihre anschließende positive Bewertung freue ich mich. Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Der Kontakt ist über den besagten Herrn xx zustande gekommen den ich um Hilfe gebeten hatte, jemanden zu finden. Jedoch habe ich ihm das Pferd niemals offiziell übergeben oder ihm die Rechte zugesichert. Also muss ich das Pferd nicht rausgeben und lasse das sogenannte Ultimatum auslaufen und warte ab?

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 1 Jahr.
Es würde dann darauf ankommen, was sie mit dem Herrn Busch vereinbart haben, als dass er lediglich hier einen Käufer gesucht hat, unter dem Vorbehalt, dass Sie selbst noch zustimmen wollen, oder es Ihnen egal gewesen ist, wer das Pferd kauft und Herrn Busch mit der Vollmacht ausgestattet haben, das Pferd zu verkaufen. Sofern Sie ihn nur beauftragt haben, einen Interessenten zu finden, damit Sie mit diesem dann näheren Kontakt treten können, dürfte die Herstellung des Kontaktes durch Herrn Busch mit dem Käufer hier letztlich wieder zu einem Kaufvertrag noch zu möglichen Schadenersatzansprüchen geführt haben.
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen. Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer