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Kanzlei4you
Kanzlei4you, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 326
Erfahrung:  Berufserfahrung
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ich habe bei einem Ebaymitglied ca. 42 kubikmeter

Kundenfrage

ich habe bei einem Ebaymitglied ca. 42 kubikmeter Bautenschutzmatten (laut Artikelbeschreibung) für 20,50 euro ersteigert. Ein Großteil Bautenschutzmatten sollten für 44.500 euro an einen Bauunternehmer. Diesbezüglich hatte ich einen Vertrag unterschrieben, eine Speditionsfirma aquiriert und den Artikel ersteigert. Das Ebaymitglied hatte die Bautenschutzmatten von einer gewerblichen Baustelle gegenüber dem Außwärtigen Amt aus ein Gewerblichen Tätigkeit verkauft.Zudem kommt noch, dass er über 25 Bewertungen als Verkäufer hat und auf der Quittung war eine Mehrwertsteuer ausgewiesen. Alles Beweise, die für eine gewerblichen Anbieter sprechen. Es geht um diesen Artikel: http://www.ebay.de/itm/Bautenschutzmatte-Gummimatte-Antirutschmatte-Reste-Schutzmatte-6mm-Geschnittene-/301942298872?_trksid=p2047675.l2557&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&nma=true&si=KWnRuDgR9Opgnki4t4cr%252BHY6Gu8%253D&orig_cvip=true&rt=nc Da ich arbeiten musste, fuhr meine Mutter zu dieser Baustelle um den Verkäufer zu bezahlen. Ein paar Stunden später sollte der Transporteur die Bautenschutzmatten erstmal nach Ahrensfelde bringen um später nach Reinigung vom Bauunternehmer mittels LKW abgeholt werden. Es stellte sich jedoch raus, dass der Verkäufer nur 42 Quadratmeter Bautenschutzmatten mitschickte. Statt seinen Fehler zuzugeben, meinte der Verkäufer, dass er später nochmal welche besorgen könne, wollte diese aber auch noch bezahlt haben. Ich fand das ziemlich frech und wollte eine Nacherfüllung binnen bis zum 01.07.2016. Ich musste feststellen, dass sowohl Menge alsauch Bild des unkorrekt sind.Eine Frist zur Nacherfülung wurden bereits gesetzt. Ich glaube nicht, dass es zu einer Nacherfüllung kommt und möchte einen Schadensersatzanspruch geltend machen, da es sich entweder um eine arglistige Täuschung handelt oder um eine fahrlässige Pflichtverletzung. handelt. Wie sehen meine Chancen aus. Ich glaube selbst wenn er als Privatverkäufer angesehen wird, steht mir ein Schadenersatz aus vertragsrechtlichen Pflichtverletzungen zu, es sei den er könnte Nacherfüllen.

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Kanzlei4you hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/er Ratsuchende/er,vielen Dank für Ihre Anfrage,Wie sehen meine Chancen aus?die ich wie folgt beanworte:Sie haben die Sachlage richtig erfasst.Bei einer mengenmäßigen Zuweniglieferung handelt es sich um einen Sachmangel § 434 III BGB. Sie müssen hier den Verkäufer zu einer vollständigen Lieferung auffordern, dies haben Sie getan. Um jedoch einen Schadensersatzanspruch geltend zu machen, muss diese Frist abgelaufen sein oder der Verkäufer muss erkennbar die Nachlieferung verweigert haben.Sollte die Frist verstrichen sein, dann könnten Sie einen Schadensersatzanspruch nach § 437 III BGB für erlittene Vermögensschäden geltend machen.Ein solcher Schadensersatzanspruch erfasst auch einen Vermögensschaden der im unmittelbaren Zusammenhang mit der Kaufsache steht. Also der entgangene Gewinn, den Sie bei einem Weiterverkauf der Bautenschutzmatten erzielt hätten.Vorausstzung für diesen Schadensersatzanspruch ist aber, dass dem Verkäufer ein Verschulden nachzuweisen ist. Dies dürfte aber leicht nachzuweisen sein, da Verschulden auch die leichte Fahrlässigkeit umfasst. Unter Fahrlässikeit versteht man die im Verkehr erforderlich Sorgfalt.Diese Grundsätze gelten für einen gewerblichen Verkäufer, da der Verkäufer hier die Mehrwertsteuer ausgewiesen hat, handelt es sich auch um einen gewerblichen Verkauf. Die reine Anzahl der Bewertungen (hier 25) lässt noch nicht eindeutig den Schluss zu, dass der Verkäufer als Händler verkauft hat. An dieser Stelle müsste man z.B. genauer nachsehen, ob die Verkäufe alle in einem kurzen Zeitraum erfolgten und alle die gleichen Produkte erfassen.Entscheidend bei Ihnen aber ist der Ausweis der Umsatzsteuer.Selbst wenn er als Privatperson gehandelt hätte, dann kann er die Sachmängelhaftung nur durch einen Hinweis ausschließen.Sie sollten also die Frist abwarten und auf eine vollständige Nachlieferung bestehen. Mit weiteren Teillieferungen, die Sie auch noch bezahlen sollen! müssen Sie sich nicht einverstanden erklären.Nach Fristablauf können Sie den entgangenen Gewinn berechnen und von dem Verkäufer als Schadensersatz fordern.Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen.Mit freundlichen GrüßenSusanne FröhlichRechtsanwältin
Experte:  Kanzlei4you hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/er Fragesteller/in,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hillfe zu dieser Problemstellung benötigen zögern Sie nicht, weitere kostenfreis Nachfragen zu stellen. Setzen Sie bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der Textbox ganz unten einfach fort.Mit vielem Dank für die Nutzung von JustAnswerSusanne FröhlichRechtsanwältin

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