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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3524
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Welche Rechte hat ein Asybewerber an leiblichem Kind mit Frau

Kundenfrage

Welche Rechte hat ein Asybewerber an leiblichem Kind mit Frau mit Russin die in Deutschland lebt.... Kann er Umgang ect einklagen?
Herr B (nicht eu-Bürger, asyl beantragt) ist mit Frau M (Russin, mit Papieren,ect) zusammen. Haben ein Kind zusammen. Er hat die Vaterschaft anerkannt. Die Frau droht ihm mit Entnahme der Tochter bzw dass er sie nicht mehr sieht. Also spielt er heile Familie mit Herzschmerz für seine Tochter.
Gibt es für ihn eine Möglichkeit zum jugendamt zu gehen oder sogar vor Gericht um der Mutter es nicht möglich zu machen ihm seine Tochter komplett zu entziehen? Vielen Dank ***** ***** für antworten.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt. Da sich beide in Deutschland aufhalten, ist deutsches Familienrecht anzuwenden. Wenn die Eltern sich trennen, steht dem Kind ein Umgangsrecht mit beiden Elternteilen zu (vgl. §§ 1626 Abs. 3, 1684 Abs. 1 BGB). Im BGB ist für die Elten neben dem Recht auf Umgang mit dem Kind sogar eine Pflicht hierfür geregelt (§ 1684 Abs. 1 2. Halbsatz BGB, Art. 6 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz). Der Kindesvater kann daher das Umgangsrecht hinsichtlich des Kindes erzwingen. Es gibt keine gesetzlichen Regelungen, wie oft der Vater das Kind sehen darf. Falls die Eltern sich nicht einigen können, muss das Familiengericht das Umgangsrecht festlegen. Denkbar wäre z.B., dass das Kind alle 14 Tage am Wochenende beim Vater ist. Es sind aber auch andere Regelungen denkbar. Herr B. kann zum Jugendamt gehen und darum bitten, dass das Jugendamt zwischen ihm und der Mutter vermittelt. Wenn das aber zu keinem Ergebnis führt, muss er das Familiengericht um eine Entscheidung ersuchen. Hierzu sollte er einen Anwalt beauftragen. Da er ohne Einkommen ist, wird er Prozesskostenhilfe erhalten, sodass die eigenen Anwaltskosten die Staatskasse trägt. Herr B hat also die Möglichkeit auch nach einer Trennung das Kind zu sehen. Die Mutter darf ihm die Tochter nicht entziehen. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
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