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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21371
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe am 18.03.16 eine Küche bestellt und dann zu Hause

Kundenfrage

Ich habe am 18.03.16 eine Küche bestellt und dann zu Hause festgestellt, dass die noch dazu bestellten geringen Teile 70% der Rumpfküche ausmachen, statt ca. 1000,00 € soll ich nun 1.700,00 € zahlen. Am 20.03.2016 habe ich dann schriftlich die Zusatzteile abbestellt. Die AGB, die auf der Rückseite des Kauvertrages stehen, räumen nur dem Verkäufer, also Segmüller, ein Widerrufsrecht ein, nicht dem Käufer.
Muss ich nun die erweiterte Küche zum überhöhten Preis annenhmen? Oder kann ich auf die Reduzierung der Bestellung bestehen.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: War denn vertraglich mit dem Möbelhaus zunächst ein Kaufpreis von 1000 Euro für die zusätzlich bestellten Teile vereinbart worden? Falls ja, wie wird dann die Mehrforderung von 700 Euro in Abweichung von den vertraglichen Absprachen begründet?Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Auch ohne nähere Informationen kann ich Ihre Anfrage wie folgt beantworten: Sofern Sie ursprünglich einen Kaufpreis von 1000 Euro vereinbart haben sollten (einschließlich) der zusätzlichen Teile, so ist diese Vereinbarung auch rechtlich bindend und die Gegenseite nicht zu einer Mehrforderung berechtigt (Ihre Angaben zum Sachverhalt sind in diesem Punkte nicht ganz eindeutig). Sofern Sie aber die gesamte Bestellung über 1700 Euro in dem Möbelhaus aufgegeben haben, würde folgendes gelten: Soweit Sie den Vertrag - wie Sie mitteilen - vor Ort in dem Möbelgeschäft geschlossen haben, sind Sie an den Vertrag rechtlich gebunden. Es gilt insoweit der Grundsatz, dass einmal geschlossene Verträge auch einzuhalten sind. Abweichendes würde nur dann gelten, wenn Sie sich in dem Vertrag ausdrücklich einen entsprechenden Rücktrittsvorbehalt ausbedungen hätten - was nicht der Fall ist. Ein gesetzliches Widerrufsrecht würde Ihnen nur dann zustehen, wenn Sie den Vertrag mittels Einsatzes von Fernkommunikationsmitteln (Telefon, Internet, Tele-Shopping, Versandkatalog) geschlossen hätten - was ebenfalls nicht der Fall ist, da der Vertrag vor Ort geschlossen wurde. Leider ist es daher in Ihrem Fall so, dass Sie den Vertrag nicht widerrufen können und das Möbelhaus Sie an dem Vertrag auch festhalten kann. Um eine Entlassung aus dem Vertrag zu erreichen, können Sie eine Entschädigungs-/Abstandszahlung an den Verkäufer leisten. Die exakte Höhe dieser Entschädigungszahlung ist in den AGB des Verkäufers näher festgelegt. In der Regel liegt eine solche Abstandszahlung in der Möbelbranche bei 15-20% der Vertragssumme. Es tut mir Leid, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber als Rechtsanwalt bin ich verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen. Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen. Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort. Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswerKristian HüttemannRechtsanwalt

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