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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1738
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Mein Nachbar hat auf meinem Grundstück Wegerecht

Kundenfrage

Mein Nachbar hat auf meinem Grundstück Wegerecht. Sein Grundstüch ist aber auch über einen Separationsweg erreichbar. Gibt es für mich eine Möglichkeit meinen Nachbarn davon zu überzeugen, sein Grundstück über diesen Weg zu erreichen?
Danke
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender, war das Grundstück des Nachbarn denn immer schon über diesen weiteren Weg erreichbar? Oder ist der Weg erst im Laufe der Zeit entstanden? Ich frage, weil es durchaus Möglichkeiten gibt, ein Wegerecht wegen Gegenstandslosigkeit aufheben zu lassen - das wäre unter Umständen der Fall, wenn der zweite Weg nachträglich entstanden ist und man das Grundstück über diesen Weg ggf. besser erreichen kann. Mit freundlichen Grüßen K. NitschkeRechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo, Dieser Weg existiert schon immer. Schon bevor die Grundstücke zu Bauland wurden. Über diesen weiteren Weg, ist das Grundstück meines Nachbarn auf jeden Fall besser erreichbar, ohne über andere Grundstücke zu führen. Nun gehört der Weg einer sogenannten Separation. Ich denke mal, er gehört der Öffentlichkeit. Kann die Gemeinde, oder das zuständige Bauamt eigentlich meinem Nachbarn verbieten, diesen Weg zu benutzen?
Danke
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für Ihre Anfrage. Eine kurze Verständnisfrage vorab. Ist das Wegerecht im Grundbuch so eingetragen bzw. hat man da etwas schriftlich verabredet - vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wegerecht und Rohrleitungsrecht ist im Grundbuch eingetragen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 1 Jahr.
Danke, ***** ***** Ihnen gerne wie folgt:§ 1023 BGB ermöglicht jedenfalls die Verlegung der Ausübung:Beschränkt sich die jeweilige Ausübung einer Grunddienstbarkeit auf einen Teil des belasteten Grundstücks, so kann der Eigentümer die Verlegung der Ausübung auf eine andere, für den Berechtigten ebenso geeignete Stelle verlangen, wenn die Ausübung an der bisherigen Stelle für ihn besonders beschwerlich ist; die Kosten der Verlegung hat er zu tragen und vorzuschießen. Das wäre allerdings eben nur auf Ihre Kosten möglich, wenn nicht etwas anderes vertraglich bez. d. Wegerechts verabredet wurde.Dazu wird vertreten, dass es bedeutungslos ist, ob die Erschwernis von Anfang an bestanden hat oder ob sie erst nachträglich eingetreten ist.Auch ein Verlangen des Eigentümers des herrschenden Grundstückes kann derartiges rechtfertigen, und damit den Ausübungsbereich der Dienstbarkeit zu seinen Gunsten zu verändern, wenn für ihn die Ausübung besonders beschwerlich wird und aus der Sicht des Eigentümers des dienenden Grundstücks die Ausübung an einer anderen Stelle ebenso zumutbar ist.Anlass, dafür, dass hier die Gemeinde derartiges verbieten würde, habe ich nicht. Sicherheitshalber wäre aber auch das abzuklären. Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und danke ***** *****ür Ihre Bewertung, wenn Sie keine Nachfragen mehr haben.