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Anja Merkel
Anja Merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2154
Erfahrung:  Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
35164805
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Anja Merkel ist jetzt online.

Am 17.11.2015 wurde ich zum 1. Vorsitzenden gewählt

Kundenfrage

am 17.11.2015 wurde ich zum 1. Vorsitzenden eines Fördervereines für die Schule gewählt.

Ausserdem wurde eine zweite Vorsitzende, ein Kassenwart, ein Schriftführer und drei Beisitzer gewählt.

Nach der Eintragung in das Vereinsregister, der alte Vorstand schied nach 10 Jahren aus, wurde versucht, der unterstützten Schule klar zu machen, das ein Verein, der die Schüler und die Schule unterstützen soll, nicht nur von den Mitgliedsbeiträgen sondern auch von eigenen Veranstaltungen lebt. Angeboten wurden zum Beispiel Soziales Training, Förderunterricht für die Flüchtlingskinder und deren Eltern, die Einrichtung von Arbeitsgruppen für die Schüler usw.

Leider fand dies in der Schule bei der Schulleitung, aber auch bei den Lehrern keinen Anreiz. Vielmehr wurde immer mehr gegen den Verein geschossen.

Mit Schreiben vom 11.03.2016 teilte die Schulleitung mit, das sie ausschließlich wolle, das der Verein die eingehenden und ausgehenden Gelder der Schule verwaltet, und gerne auch bei Veranstaltungen hilft. Alle anderen Vorhaben, wie den Förderunterricht etc. würden nicht geduldet. Ferner wird auch der Aufenthalt im Schulhaus nicht ohne Termin geduldet, dazu wurde weiters untersagt, das sich der Verein ein anderes Betätigungsfeld suche, da dies nicht mit der Erfindung des Vereins in Zusammenhang steht.

Nachdem der Brief Anfang April übergeben wurde, trat zunächst die zweite Vorsitzende mit gegenüber von ihrem Amt aus beruflichen Gründen zurück. Kurz danach trat ebenfalls der Kassenwart zurück, da er nicht einsehen wollte, das dass Vereinsprogramm nicht nur auf seinem Rechner sondern über einen Firmenserver läuft, auf dem dann alle Berechtigten des Vereins Einblick in die Daten nehmen können.

Kurz darauf wurde ich als 1. Vorsitzender aufgefordert, "der Schule" eine Mitgliederliste zu übersenden.

Hierzu ist klar zu stellen, das die Schule als Einrichtung kein Mitglied des Vereins ist.

Am heutigen Tage erfahre ich nunmehr durch meine ausgeschiedene zweite Vorsitzende, das unser Schriftführer an mit vorbei eine Außerordentliche Mitgliederversammlung zum 09.05.2016 einberufen hat. Die Einberufung erfolgt ohne mein Wissen oder meine Anordnung. Auch eine Vollmacht ist dem Schriftführer hierzu nicht erteilt worden.

Grund ist das mehr als 10% der Mitglieder dies beantragt hätten. Tagesordnungspunkte sollen sein :

Position des ersten Vorsitzenden Rücktritt von Vorstandsmitgliedern

Eventuell Neuwahlen bzw. Auflösung des Vereins Da ich mich über den gesamten Umstand wie mit dem Verein umgegangen wird bereits sehr geärgert habe, bin ich selbst zu der Überzeugung gekommen, den Verein aufzulösen und einen neuen Verein zu gründen, der für alle Schulen ohne Verein da ist und sich nicht nur auf eine Schule bezieht.

Da der jetzige Verein auch die Gelder der Schule verwaltet, habe ich mich bereits beim zuständigen Finanzamt über die Relevanz erkundigt. Das Finanzamt erklärte mit fernmündlich, das auch die Gelder die für die Schule verwaltet werden dem Verein zuzurechnen sind, wenn sie auf einem vom Verein geführtem Konto liegen. Aus diesem Grunde müssen nicht nur die Gelder des Vereins sondern auch die verwalteten Gelder einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden und dürfen nicht an die Schule zurück fließen. Ferner ist in der Satzung auch mit verankert, das nur aktive Mitglieder ein Stimmrecht haben. Um sich unsere Satzung anzusehen, folgen Sie bitte diesem Link zum PDF http://westpfalzschule-weilerbach.de/uploads/media/Satzung_Foerderkreis_Westpfalzschule_01.pdf

Hier nun meine Fragen:

1.) Kann und darf der Schriftführer eine Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen und dies am amtierenden Vorstand vorbei?

2.) Welche Formerfordernisse gibt es für eine solche Einberufung ? Vom Antrag bis hin zu den Einladungen?

3.) Was ist mit gefassten Beschlüssen der Außerordentlichen Mitgliederversammlung ohne das der Vorstand die Sitzung anberaumt hat? Ich gehe davon aus, dass diese ohnehin unwirksam sind und sich nichts ändert.

4.) Was versteht man unter "nur aktive Mitglieder haben ein Stimmrecht". In unserem Verein tut außer der Vorstand nichts. Kein Mitglied arbeitet aktiv mit, alles wird nur durch den Vorstand gemacht. Selbst vom alten Vorstand wurde mir gesagt, dass kein Mitglied sich betätigt. Kann ich davon ausgehen das all diese Mitglieder Passiv sind?

5.) Ich beabsichtige eine eigene Außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und in dieser

- 1. die Satzung zu ändern, das Inventar und alle Gelder in den neuen Verein gehen der dass ganze dann wie Inder Satzung bestimmt verwendet,

- 2. die Auflösung des alten Vereins,

- 3. Bestellung des Liquidators und letztlich

- 4. Rücktritt meiner Person als Vorstand. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre fachliche Einschätzung mitteilen würden.

Mit freundlichen Grüßen ***

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

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Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Hallo,

vielen Dank!

Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Ratsuchender, ich beantworte Ihre Fragen aufgrund Ihrer Angaben folgendermaßen: 1.) Kann und darf der Schriftführer eine Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen und dies am amtierenden Vorstand vorbei?Nein. Die außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand (1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und mindestens drei höchstens 5 Beisitzer vgl. § 8 Satzung), oder von 10% der Mitglieder durch schriftlichen Antrag mit Zweckbenennung beantragt werden, vgl. § 9 Satzung, § 32 BGB. Dieser Antrag ist an das Vereinsorgan zu richten, dass für die Mitgliederversammlung zuständig ist, also der Vorstand laut § 9 Satzung.Der Antrag kann zwar beim Schriftführer zur Niederschrift vorgetragen werden, die Entscheidung über die außerordentliche Versammlung trifft jedoch der Vorstand oder im Vertretungsfall, der Vorstandsvertreter. 2.) Welche Formerfordernisse gibt es für eine solche Einberufung ? Vom Antrag bis hin zu den Einladungen?Siehe vorstehende Antwort,schriftlich oder zur Niederschrift unter Angabe des Zweckes, von mindestens 10 % der Mitglieder, d.h. namentliche Nennung beim AntragEinberufung der außerordentlichen Versammlung soll innerhalb von 2 Wochen nach Eingang des Antrages erfolgen, vgl. § 9 Satzung. Die Einladung werden schriftlich und mit den Tagesordnungspunkten versehen. 3.) Was ist mit gefassten Beschlüssen der Außerordentlichen Mitgliederversammlung ohne das der Vorstand die Sitzung anberaumt hat? Ich gehe davon aus, dass diese ohnehin unwirksam sind und sich nichts ändert.Hier gelten die gleichen Vorgaben, wie für eine ordentliche Mitlgiederversammlung.Beschlüsse, die auf einer nicht der Satzung entsprechenden Mitlgiederversamllung getroffen werden, sind ungültig. 4.) Was versteht man unter "nur aktive Mitglieder haben ein Stimmrecht". In unserem Verein tut außer der Vorstand nichts. Kein Mitglied arbeitet aktiv mit, alles wird nur durch den Vorstand gemacht. Selbst vom alten Vorstand wurde mir gesagt, dass kein Mitglied sich betätigt. Kann ich davon ausgehen das all diese Mitglieder Passiv sind?Nein. Es kommt nicht auf die Aktivitäten oder aktive Mitarbeit aon, sondern aktive Mitlgieder sind diejenigen, welche Mitgliedsbeiträge entrichten, vgl. § 6 Satzung. 5.) Ich beabsichtige eine eigene Außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen Bitte beachten Sie, dass Sie nicht allein der Vorstand sind, sondern alle in § 8 Satzung benannten Personen, bzw. die, die davon noch da sind. D.h. all diese Personen müssen die außerordentlichen Versammlung einberufen, so auch der Schriftführer. Des weiteren müssen Sie die vorstehenden Schriftformerfordernisse einhalten. Sie als Vorstandsvorsitzender können eine Vorstandsitzung einberufen, d.h diejenigen, die davon noch vorhanden sind. Vielelicht sollte sich zunächst der Vorstand über die Zukunft verständigen, um dann die außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Haben Sie noch Verstänndisfragen?Wenn ja, dann tippen Sie diese in das Chatfenster ein. Wenn nein, so darf ich um Bewertung bitten.Klicken Sie auf 3-5 Sterne im Bewertungtool unterhlab des Chatfensters.Dies ist erforerlich, um die Beratung zu schließen. Vielen Dank! Haben Sie noch Verständnisfragen?Wenn ja, dann tippen Sie diese in das Chatfenster ein.
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Ratsuchender, haben Sie zur gelesenen Antwort noch eine Verständnisfrage? Wenn nicht, so darf ich an die noch ausstehende Bewertung erinnern.Klicken Sie hierfür auf 3-5 Sterne im bewertungstool unterhalb des Chatfensters.Dies ist erforderlich, damit die Beratung geschlossen werden kann. Vielen Dank!
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

zunächst vielen Dank für Ihre Antwort.

Allerdings tun sich für mich weitere Fragen auf.

Sie teilen mit, das die aktiven Mitglieder Beiträge leisten § 6 der Satzung.

Aus § 5 Abs.6 ergibt sich aber auch die Fördermitgliedschaft.

Nimmt man nun die Beitrittserklärung zur Hand, heisst es hier

Es geht um Ihr Kind !

So haben wir den Förderkreis Westpfalzschule Weilerbach e.V. gegründet, ein Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit. Unser Mitgliedsbeitrag beträgt € 12,--/Jahr. Unser Vorstand, ein Team aus engagierten Eltern und Lehrern, freut sich über Ihr Interesse und Engagement, sei es personelle Hilfe bei schulischen Veranstaltungen, Ihre guten Ideen und besonderen Fähigkeiten, die Unmögliches möglich machen, oder Ihre stille Mitgliedschaft, die uns ebenfalls einen wertvollen Beitrag leistet.

Vergleich Beitritterklärung hier als Link :

http://westpfalzschule-weilerbach.de/uploads/media/Beitrittserklaerung_SEPA_01.pdf

Aus der Beitrittserklärung ergibt sich nicht eindeutig, was für eine Mitgliedschaft hier abgeschlossen wurde.

Folgt man dem Text, sind aktive Mitglieder die, die sich auch engangieren, alle anderen sind stille Mitglieder, also Fördermitglieder.

Es muss sich ja nun schließlich eindeutig abgrenzen lasssen, mit was für eine Art von Mitglied ich es hier zu tu habe um feststellen zu können, ob ein Stimmrecht besteht oder nicht.

Wie erwähnt, ausser der Vorstand und ein paar wenige Mitglieder tut im Verein niemand etwas, sondern leistet nur seinen Beitrag.

Was kann hier also getan werden, um eine klare Abgrenzung zu finden zwischen Aktiv und Passiv?

Aus Punkt 1 Ihrer Antwort schlussfolgere ich damit eindeutig, das die Entscheidung über diese Mitgliederversammlung mir hätte obliegen müssen, faktisch, der Antrag hätte zwar vom Schriftführer aufgenommen werden können, hätte mit als einziger verbliebender 1. Vorsitzender aber mit der Liste der beantragenden Mitglieder zur Entscheidung vorgelegt werden müssen,. Ist das richtig?

Der Schriftführer selbst kann also ohne meine Entscheidung und mein Wissen nicht eine solche Versammlung einberufen und Terminieren?

Da mein Schriftführer ohne mein Wissen und meine Vollmacht handelt, liegt hier evt. auch eine Strafrechtliche Relevanz vor? Ich gehe davon aus, das der Schriftführer aufgehetzt wurde, dies zu tun. Kann ich als Vorstand aufgrund dieser Vorkommnisse den Schriftführer und alle beteiligten Mitglieder ausschließen?

Ich habe heute die Einladung zu dieser Sitzung am 09.05.2016 erhalten. Muss ich dieser Folge leisten, zumal die hinter meinem Rücken passiert?

Wenn ich die Sitzung einfach statt finden lasse und lediglich das Gericht darüber informiere, das die Einberufung hinter meinem Rücken und ohne meine Anordnung passiert, welche Unterlagen müssten dem Gericht dann nach der Sitzung vorgelegt werden, damit man erfährt, wer hier was veranstaltet hat?

Ich erhoffe mir aus diesen Unterlagen genaue Informationen, damit ich entsprechend handeln kann, denn wie schon erwähnt, geht das ganze an mir vorbei und der Schriftführer handelt hier ohne meine Einwilligung oder Vollmacht.

Für Ihre Mühe schon jetzt besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Kuhn

Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Ratsuchender,Ihre umfangreichen Verständnis- und neuen Fragen beantworte ich folgendermaßen: 1. Aktive Mitgliedschaft vs. passive Mitgliedschaft: Die klare Unterscheidung trifft hier die Satzung und so müssen die Mitglieder auch unterscheiden werden. Maßgeblich ist die Satzung Ihres Vereins.Die aktive Mitgliedschaft am Mitgliedsbeitrag festzumachen ist übrigens im Vereiensrecht üblich.Ihre Interpretation der Beitrittserklärung verstößt gegen die maßgebliche Satzung. Außerdem ist bei genauer Betrachtung die Beitrittserklärung lediglich unklar formuliert. So geht gerade nicht hervor, dass stille Mitglieder einen 12 Euro Mitgliedbeitrag zu leisten haben. Auch die auszufüllende Erklärung mit Bankeinzug/Überweisung trifft keine Klarstellung, sondern spricht von Mitglied. Bei einer Auslegung im Rahmen der Satzung sind damit aktive Mitglieder gemeint.Auch nach der Satzung werden Fördermitglieder nicht zur Leistung des Jahresbeitrages verpflichtet. Dort steht lediglich, dass neben der aktiven Mitgliedschaft auch eine Fördermitgliedschaft möglich ist. Diese können fördern in dem ie eine Spende zahlen. Eine verpflichtung zum Mitgliedsbeitrag erkenne ich nicht.Will man die Unterscheidung anders treffen, so muss hier die Satzung entsprechend geändert werden, oder in Zukunft die Beitrittserklärung entsprechend ändern, so dass eine Unterscheidung möglich ist und die Mitglieder tatsächlich selbst wählen können, für welche Mitgliedschaft sie sich entscheiden.2. Aus Punkt 1 Ihrer Antwort schlussfolgere ich damit eindeutig, das die Entscheidung über diese Mitgliederversammlung mir hätte obliegen müssen, faktisch, der Antrag hätte zwar vom Schriftführer aufgenommen werden können, hätte mit als einziger verbliebender 1. Vorsitzender aber mit der Liste der beantragenden Mitglieder zur Entscheidung vorgelegt werden müssen,. Ist das richtig? Nein. Auch Sie hätten nicht allein darüber entscheiden können, sondern nur gemeinsam mit Scbriftführer und Beisitzer (= verbliebender Vorstand). 3. Der Schriftführer selbst kann also ohne meine Entscheidung und mein Wissen nicht eine solche Versammlung einberufen und Terminieren? Ja. Der Schriftführer konnte darüber nicht allein entscheiden. Er hätte Sie und die Beisitzer informieren und gemeinsamen hätten Sie die Versammlung einberufen und terminieren müssen oder eben ablehnen.4. Da mein Schriftführer ohne mein Wissen und meine Vollmacht handelt, liegt hier evt. auch eine Strafrechtliche Relevanz vor? Nein.5. Kann ich als Vorstand aufgrund dieser Vorkommnisse den Schriftführer und alle beteiligten Mitglieder ausschließen?Nein, der Vorstand kann dies. Sie sind, wie bereits mehrfach ausgeführt nicht der Vorstand, sondern dessen Vorsitzender. Allerdings dürfen Sie als Vorsitzender den Rest des Vorstandes nicht übergehen.6. Ich habe heute die Einladung zu dieser Sitzung am 09.05.2016 erhalten. Muss ich dieser Folge leisten, zumal die hinter meinem Rücken passiert?Nein, Sie müssen nicht, können aber. Sie sollten im Vorfeld eine Vorstandssitzung zum Thema einberufen, siehe gestrige Antwort.7.Wenn ich die Sitzung einfach statt finden lasse und lediglich das Gericht darüber informiere, das die Einberufung hinter meinem Rücken und ohne meine Anordnung passiert, welche Unterlagen müssten dem Gericht dann nach der Sitzung vorgelegt werden, damit man erfährt, wer hier was veranstaltet hat? Konsequenz der fehlerhaften Durchführung der Versammlung, ist die Unwirksamkeit der Beschlüsse. Darüber kann man im Nachgang streiten, d.h. dann müssten Sie gegen einen getroffenen Beschluss vorgehen, gegebenfalls mit gerichtlicher Durchsetzung. Dort müssten Sie dann darlegen, dass der Schriftführer die außerordentliche Versammlung eigenenmächtig angesetzt hat und nicht der Vorstand des vereins, wie in der Satzung vorgeschrieben.Außerdem scheint die 14-Tagefrist nicht eingehalten worden zu sein, vgl. § 9 Abs.2 Satzung.Liegen nunmehr keine Verständnisfragen vor, so darf ich um Vornahme der noch ausstehenden Bewertung bitten.Klicken Sie hierfür auf 3-5 Sterne im Bewertungtool unterhalb des Chatfensters.Vielen Dank!
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Kuhn, bestehen noch Unklarheiten zu den gelesenen Antworten?
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Fragesteller,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen. So kann die Beratung geschlossen werden und der Honoraranteil wird vom Portalbetreiber ausgezahlt. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

nach Rücksprache mit dem Registergericht kommt es zu erneuten Fragen. Ich finde das die Angelegenheit jetzt ziemlich kniffelig wird.

Hinsichtlich der Einberufung einer Ausserordentlichen Mitgliederversammlung teilt mir das Gericht mit, nicht der Schriftführer oder der gesamte Vorstand lädt hier ein, sondern die Einladung erfolgt durch den ersten Vorsitzenden des Vereins, muss von diesem unterschrieben sein, und hat direkt an jedes Mitglied des Vereins zu erfolgen.

Ihre Auffassung das der gesamte Vorstand einlädt, teilt das Gericht nicht.

Hinsichtlich der Unterscheidung der Aktiven (also mit Stimmrecht) und passiven Mitglieder (also ohne Stimmrecht) sagt das Gericht klar, das dies zunächst einmal geklärt werden muss, welches Mitglied den letztendlich überhaupt aktives oder passives Mitglied ist. Dies geht aus dem bisherigen Aufzeichnungen des Vereins, dieser besteht seit 10 Jahren, nämlich nicht hervor.

Würde eine Befragung der einzelnen Mitglieder, ob sie sich als passiv oder aktiv einstufen, Klarheit bringen?

Geklärt werden muss dies in jedem Fall.

Denn Fördermitglieder zahlen auch einen Beitrag und sind ja nicht kostenlos, sondern unterstützen den Verein ja mit ihrem Beitrag. Und der Beitrag ob nun aktiv oder Passiv war in den letzten 10 Jahren immer der Betrag von 12,00 Euro jährlich.

Mit freundlichen Grüßen

Kuhn

Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr KUhn, bitte beachten Sie, dass Dies eine online-Beratung ist, d.h. Frage-Antwort, keine Dauerberatung.Wünschen Sie mehr Beratungszeit, darf ich Sie bitten, den Premiumservice von Justanswer zu nutzen, d.h. mehr Beratungszeit zu buchen. Zu Ihren neuen Fragen: 1. Hinsichtlich der Einberufung einer Ausserordentlichen Mitgliederversammlung teilt mir das Gericht mit, nicht der Schriftführer oder der gesamte Vorstand lädt hier ein, sondern die Einladung erfolgt durch den ersten Vorsitzenden des Vereins, muss von diesem unterschrieben sein, und hat direkt an jedes Mitglied des Vereins zu erfolgen. Wer Mitgliederversammlungen (ordentliche+außerordentliche) einberufen kann, steht in der Satzung, siehe § 9 Abs.1 "...ist vom Vorstand einzuberufen".Wer Vorstand ist, ergibt sich ebenfalls aus der Satzung, siehe vorstehende Antworten. 2. Hinsichtlich der Unterscheidung der Aktiven (also mit Stimmrecht) und passiven Mitglieder (also ohne Stimmrecht) sagt das Gericht klar, das dies zunächst einmal geklärt werden muss, welches Mitglied den letztendlich überhaupt aktives oder passives Mitglied ist. Dies geht aus dem bisherigen Aufzeichnungen des Vereins, dieser besteht seit 10 Jahren, nämlich nicht hervor. Das habe ich IHnen auch gesagt, allerdings können Sie dies aufgrund der bisherigen Praxis nur für die Zukunft festlegen, wenn alle Mitglieder. egal ob aktiv oder passiv Mitlgiedsbeiträge gezahlt haben. Stimmberechtigt nach Ihrer Satzung sind, wie bereits ausgeführt aktive Mitlgieder und aktive Mitglieder sind diejenigen, welche Mitgliedsbeiträge zahlen. 3. Würde eine Befragung der einzelnen Mitglieder, ob sie sich als passiv oder aktiv einstufen, Klarheit bringen? Ich denke nicht, dass dies durchgängig für die Vergangenheit, bzw. der aktuellen Vereinsproblematik funktioniert, da hier ja die Unterscheidung getroffen werden soll, um Mitgliedern Ihr Stimmrecht zu entziehen. Selbst wenn diese angeben, dass Sie sich eher als passives Mitglied sehen und dann von der Stimmberechtigung trotz Mitgliedsbeitrageszahlung ausgeschlossen werden, können diese sich auf die Satzungsregelung berufen und somit Ihr Stimmrecht aufgrund der Beitragszahlung einfordern. Bislang wurden Mitglieder und Fördermitglieder ja identisch behandelt, was eben zur Konfliktsituation hinsichtlich der Stimmberechtigung gem. Satzung führt. Eine Änderung und vor allem nachvollziehbare und korrekte Trennung ist nur für die Zukunft möglich, d.h. die Mitglieder befragen, ob Sie passives oder aktives Mitlgied sein möchten. Die Regelung zur Stimmberechtigung in der Satzung ändern, bzw. eine andere Beteiligung der passiven Mitglieder finden, als über den namentlichen Mitgliedsbeitrag von 12 Euro. Ich darf an die immer noch ausstehende Bewertung erinnern. Klicken Sie hierfür auf 3-5 Sterne im Bewertungstool.Benötigen Sie noch mehr Beratungszeit, so darf ich Sie auf den Premiumservice von justanswer hinweisen. Vielen Dank!
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Kuhn, was steht einer Bewertung der in Anspruch genommenen Beratung entgegen?Haben Sie Probleme mit der Handhabung des Bewertungtools? Klicken Sie einfach auf 3- 5 Sterne im Bewertungtool unterhalb dieser Unterhaltung.Nur durch Bewertung wird mein Honoaranteil durch den Portalbetreiber ausgezahlt. Die Beratung kann geschlossen werden.Sie können dennoch jederzeit zurückkehren. Nehmen Sie nun die Bewertung, wie oben beschrieben vor. Danke.
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Kuhn, was steht einer Bewertung der in Anspruch genommenen Beratung entgegen?Haben Sie Probleme mit der Handhabung des Bewertungtools? Klicken Sie einfach auf 3- 5 Sterne im Bewertungtool unterhalb dieser Unterhaltung.Nur durch Bewertung wird mein Honoaranteil durch den Portalbetreiber ausgezahlt. Die Beratung kann geschlossen werden.Sie können dennoch jederzeit zurückkehren. Nehmen Sie nun die Bewertung, wie oben beschrieben vor. Danke.
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr A. Kuhn, was steht einer Bewertung der in Anspruch genommenen Beratung entgegen?Haben Sie Probleme mit der Handhabung des Bewertungtools? Klicken Sie einfach auf 3- 5 Sterne im Bewertungtool unterhalb dieser Unterhaltung.Nur durch Bewertung wird mein Honoaranteil durch den Portalbetreiber ausgezahlt. Die Beratung kann geschlossen werden.Sie können dennoch jederzeit zurückkehren. Nehmen Sie nun die Bewertung, wie oben beschrieben vor. Danke.
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrter Herr A. Kuhn,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen. So kann die Beratung geschlossen werden und der Honoraranteil wird vom Portalbetreiber ausgezahlt. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrter Herr Kuhn, leider kann die Beratung immer noch nicht geschlossen werden, da Ihre Bewertung fehlt.Klicken Sie hierfür auf 3-5 Sterne im Bewertungtool.Lesen Sie in den zugrundeliegenden AGBs, dass Rechtsberatung durch Bewertung abzuschließen und zu honorieren sind.Danke.

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