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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3936
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Wir haben vor 7 Jahren um unseren Fischweiher ca. 30.000 qm

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben vor 7 Jahren um unseren Fischweiher ca. 30.000 qm auf anraten des Biberbeauftragten einen 60 cm hohen Wildzaun gezogen zur Abwehr des Bibers wegen der hohen Schäden. Die Wildzaunpfosten sind nicht einzementiert. Das Landratsamt vordert uns nun auf den Wildzaun zu entfernen da dies angeblich eine Einfriedung im Außenbereich ist
und daher genehmigungspflichtig. Es ist keine Einfriedung sondern eine reine Biberabwehr bzw. Schutz auch der Bibermanager von Nierbayern sieht dies so. Das Landratsamt versteift sich auf den § 35 Baurecht im Außenbereich.
Bitte um Ihre Antwort
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt. Sie können sich auf Art. 5 BayBO berufen. Dort heißt es in Absatz 1 Nummer 7 Buchstabe a: Verfahrensfrei sind offene, sockellose Einfriedungen im Außenbereich, soweit sie der Hoffläche eines landwirtschaftlichen Betriebs, der Weidewirtschaft einschließlich der Haltung geeigneter Schalenwildarten für Zwecke der Landwirtschaft, dem Erwerbsgartenbau oder dem Schutz von Forstkulturen und Wildgehegen zu Jagdzwecken oder dem Schutz landwirtschaftlicher Kulturen vor Schalenwild sowie der berufsmäßigen Binnenfischerei dienen, ... Diese Vorschrift sollten mit dem Landratsamt absprechen. Denn nach dieser Vorschrift können auch Einfriedungen im Außenbereich genehmigungsfrei sein. Wenn die Einfriedung sockellos ist, wie Sie es geschildert haben, und z.B. zum Schutz einen berufsmäßigen Binnenfischerei dient, benötigen Sie keine Genehmigung für die Einfriedung. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Bei uns ist es keine gewerbsmäßige Fischerei sondern nur privat hoppymäßig

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Bei uns ist es keine Berufsfischerei sondern nur hoppymäßig,

Danke für Ihre Rückmeldung. D***** *****egt das Landratsamt wohl leider richtig damit, dass eine Genehmigung notwendig ist. Ich möchte Ihnen raten, die Einfriedung genehmigen zu lassen, also einen Antrag auf Genehmigung zu stellen. Sie können dann auch darauf verweisen, dass der Zaun auf Anraten des Biberbeauftragten aufgestellt worden ist und auch der Bibermanager auf Ihrer Seite ist. Wenn Sie gute Argumente für den Zaun haben, wie z.B. dass er auch zum Schutz der Biber dient, muss er Ihnen auch genehmigt werden. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter. Sie müssen aber nicht negativ bewerten, um eine Rückfrage zu stelle.
Rechtsanwalt Krüger und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Haben schon alles versucht , wir waren gemeinsam mit dem Biberbeauftragten bei dem Sachbearbeiter. Anfrage, haben wir Aussicht auf Erfolg bei einer Klage, denn wir möchten auf keine Fall den Zaun abreißen.

Meiner Ansicht nach gibt es durchaus Argumente zu Ihren Gunsten. Wenn das Landratsamt nicht einlenkt, bleibt Ihnen nur, die Entscheidung des Landratsamtes gerichtlich überprüfen zu lassen. Aber was das Verwaltungsgericht daraus macht, vermag ich leider nicht abschließend zu beurteilen. Ich kann Ihnen also bedauerlicherweise keine seriöse Einschätzung der Erfolgsaussichten geben.