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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

OG Wohnung ein Vorkaufsrecht

Kundenfrage

Ich will morgen einen Kaufvertrag über eine DG Wohnung unterschreiben.
Eine Bedingung im Kaufvertrag ist, dass ich für die OG Wohnung ein Vorkaufsrecht habe. Die OG Wohnung wird von der gleichen Verkäuferin bewohnt. Ihr Bruder hat Vollmacht für die Wohnungen, weil die Dame bereits sehr alt ist.
Die OG Wohnung hat einen Zwangsversteigerungsvermerk einer Bank, bei der die Inhaberin Schulden hat. Der Schätzwert der Wohnung ist mit 125000 € angegeben.
Der Bruder der Eigentümerin, der nach nach der Bank kommt, hat auf die Wohnung 25600 € eintragen lassen, die er für seine Schwester ausgegeben hat (Anwälte, Gutachten usw.).
Nun steht im Kaufvertrag, dass er (bzw. seine Schwester) uns das Vorkaufsrecht geben zu einem Kaufpreis von 151.000 € (die 125000 € inklusive der Schuld des Gläubigers vor ihm und seine 25600 €.)
Ist so etwas eigentlich zulässig?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich sehe nicht ein, dass ich mehr als den normalen Kaufpreis zahlen soll.
Darf im Kaufvertrag ein Vorkaufsrecht stehen OHNE dass man die Summe angibt?
Und kostet so ein Vorkaufsrecht eigentlich etwas? WEnn ja, wieviel?
Experte:  Moderator hat geantwortet vor 1 Jahr.
SERVICE-MITTEILUNG
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r, vielen Dank für Ihre Anfrage, dieich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte: 1. Das Vorkaufsrecht betraglich zu begrenzen macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Denn wenn die Eigentümerin sich zum Verkauf entschließt ist eine Einigung über einen Kaufpreis in der Regel erfolgt. Das Vorkaufsrecht sichert Ihnen lediglich zu, zu den gleichen Bedingungen in den Kaufvertrag einzutreten. 2. Gleichwohl kann das Vorkaufsrecht betraglich festgelegt werden. Da das Vorkaufsrecht im Grundbuch eingetragen wird, empfehele ich darauf hinzuwirken, dass das Vorkaufsrecht ohne Betrag eingetragen wird. 3. Die Kosten für ein Vorkaufsrecht bestehen lediglich in den Kosten für den Notar und in den Kosten für die Eintragung im Grundbuch. Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen. Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positivbewerten (bitte einmal auf die Sterne untermeiner Antwort klicken).Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sienoch Fragen haben, fragen Sie nach ("Antworten Sie dem Experten")bevor Sie eine Bewertung abgeben. Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wir haben uns entschieden, es nur in den Kaufvertrag mit aufzunehmen, ohne Eintragung ins Grundbuch.
Der Gläubiger mit dem Zwangsvollstreckungsvermerk kann sowieso jederzeit darauf zugreifen. Wir möchten nur sicherstellen, dass die Eigentümerin uns das Objekt zuerst anbietet.
Die Eigentümerin argumentiert, eine Kaufpreisnennung (Schätzwert inkl. Forderung des Hauptgläubigers plus die 2. Grundschuld ihres Bruders) müsse eingetragen werden wegen des Gläubigers, der die Zwangsvollstreckung hat eintragen lassen. Also ist das Quatsch oder?
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für die Rückmeldung. Ohne Eintragung im Grundbuch kann die Eigentümerin die Wohnung jederzeit an einen anderen Erwerber verkaufen ohne Sie zu informieren. Zwar macht sie sich dann schadensersatzpflicht, aber ohne Eintragung im Grundbuch haben Sie keine Gewähr, dass Ihnen die Wohnung zuerst angeboten wird. Die Angabe des Preises für das Vorkaufsrechtes macht auch vor dem Hintergrund des Zwangsversteigerungsvermerks keinen Sinn. Der Gläubiger wird bei einem Kaufpreis den Betrag verlangen, der zur Ablösung seines Darlehens erforderlich ist. Ein Vorkaufsrecht, ob betraglich begrenzt oder nicht wird ihn dabei nicht interessieren. Daher macht eine solche Betragsangabe aus meiner Sicht keinen Sinn. Ichhoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.Für einepositive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal die Sterne unter meinerAntwort anklicken).Viele Grüße