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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16995
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Wurde am 10.03.2016 bei der Gemiende Bremen geblitzt

Kundenfrage

ich wurde am 10.03.2016 bei der Gemiende Bremen A1 Höhe km 104,4 geblitzt. 21km/h zu schnell nach Abzug der Toleranz. (Auf der Autobahn zul. 120km/h ich bin 141km/h gefahren. Im Dezember 2015 wurde ich schonmal geblitzt mit 35km/h zu schnell, wegen wiederholtem verstoß wurde mir für einen Monat der Führerschein entzogen. Kann man in dem aktuellen Fall den Punkt abwenden, oder sonst irgendetwas machen?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.
Als Betroffener im Rahmen dieser Ordnungswidrigkeitssache haben Sie das Recht, die Aussage zu verweigern.Es steht Ihnen also zu, sich gar nicht zur Sache zu äußern. Beim Anhörungsbogen müssen Angaben zur Person, aber nicht zur Sache gemacht werden.Die darf Ihnen auch nicht negativ angelastet werden.Idealerweise nehmen Sie sich einen Anwalt - Fachanwalt für Verkehrsrecht - als Verteidiger.Dieser wird dann gegen den Bußgeldbescheid Einspruch binnen der 14-Tage-Frist einlegen und zugleich Akteneinsicht beantragen.Anhand der Akte und des Inhalts kann man dann sehen, was gegen Sie vorliegt und wie die Behörde dies beweisen kann. Hier können die Messverfahren geprüft werden. Oft ist der Eichschein abgelaufen oder die Schulungsprotokolle des Messbeamten sind veraltet. Viele Messverfahren sind generell anfällig. Genaueres kann man dann aus der Akte entnehmen.Ihr Verteidiger wird dann eine entsprechende Strategie zur Verteidigung mit Ihnen erarbeiten. Bei einem Fahrverbot z.B. kann man oft darauf einwirken, dass dieses im Tausch gegen die Erhöhung des Bußgeldes erlassen wird.

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