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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22041
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, Ich habe eine Frage bezüglich einer Rückabwicklung

Kundenfrage

Guten Tag,
Ich habe eine Frage bezüglich einer Rückabwicklung einer Immobilie. Wir haben den Rücktritt erklärt den Käufer, weil er bis heute den Restkaufpreis nicht bezahlt hat
(Anzahlung, erledigt + Restzahlung,Offen). Nun hat die Notarin mir mitgeteilt das die Fälligkeitsmitteilung beim Käufer (Laut Einschreiben Einwurf) nicht angekommen sind. Wie verhält sich das rechtlich, wenn nichts bei ihm angekommen ist und ich davon nichts wusste.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme. Der Käufer ist zur Zahlung des Kaufpreises erst verpflichtet, wenn feststeht, dass er die versprochene Leistung - unbelastetes Eigentum an der Immobilie - auch erhält. Deshalb muss der Kaufpreis erst dann gezahlt werden, wenn alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen ist. In der Regel beträgt die Fälligstellung des Kaufpreises bis zu sechs Wochen nach den ersten Veranlassungen des Notars nach der Beurkundung.Dann erhält der Käufer von dem Notar die entsprechende Fälligkeitsmitteilung. Diese muss dem Käufer aber auch tatsächlich und nachweisbar zugehen, so dass er von der Fälligkeitsmitteilung Kenntnis nehmen kann. Sofern nun in Ihrem Fall die Fälligkeitsmitteilung dem Käufer nicht zugegangen ist, konnte er von dieser auch noch nicht Kenntnis nehmen mit der Folge, dass auch noch keine Fälligkeit begründet worden ist. Dies wiederum hat zur Folge, dass Sie von Ihrem Rücktrittsrecht keinen Gebrauch machen können, denn dies setzt voraus, dass der Käufer nach Eintritt der Fälligkeit - also nach Kenntniserlangung von der Fälligkeit durch den Käufer - keine Zahlung leistet. Ich rate daher an, die Fälligkeitsmitteilung dem Käufer erneut zugehen zu lassen. Die rechtssicherste Zustellung ist hierbei die Zustellung des Dokuments durch den Gerichtsvollzieher, denn mit dem Einwurf des Schreibens IST dieses zugestellt, unabhängig davon, ob der Empfänger das Schreiben annehmen will oder nicht. Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Sterne/Smileys), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Haben Sie denn nun noch Nachfragen ("Dem Experten antworten")? Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden!! Auf die Rechtslage habe ich keinen Einfluss - ich kann Ihnen diese nur wahrheitsgemäß erläutern. Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen. Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort. Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswerKristian HüttemannRechtsanwalt

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