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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22338
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Wir haben eine Rechnung von I.K. Mediendienst GmbH erhalten.

Kundenfrage

Wir haben eine Rechnung von I.K. Mediendienst GmbH erhalten. Hier wurde per Fax eine Unterschrift gegeben dass dieser zum 31.12.2016 auslaufen soll. Im Internet habe ich gelesen dass dies eine unseriöse Firma ist. Was kann man gegen diese Rechnung in Höhe von 474,81 Euro unternehmen? Einfach Mahnungen ignorieren? Vielen Dank für eine Rückmeldung.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Um was für eine Forderung/Vertrag handelt es sich denn konkret? Haben Sie - falls es sich um einen Vertrag handelt - eine Kündigung ausgesprochen, die nicht akzeptiert wird, oder worum geht es genau? Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Auch ohne weitere Auskünfte kann ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung nehmen: Sie sollten unter keinen Umständen irgendwelche Zahlungen leisten - es handelt sich um eine klassische Abzocke:http://www.radziwill.info/Mit-Koelner-Masche-und-tuerkischer-Werbeagentur-die-I-K-Mediendienst-GmbH-und-die-Internet-Seite-dov-portal-de Derartige Verträge unterliegen nach der herrschenden Rechtsprechung der Anfechtung wegen arglistiger Täuschung.Derartige Firmen übersenden vorgefertigte unternehmensbezogene Datenbögen - die sich einen amtlichen Anstrich geben - und fordern die Empfänger auf, diese um einige weitere Angaben zu ergänzen, um diesen sodann unterschrieben zurückzuschicken.Im kleingedruckten Fließtext findet sich der leicht überlesbare Hinweis, dass durch Unterzeichnung und Rücksendung des Formulars ein kostenpflichtiger Vertrag zustande kommt. Dabei wird hier auch mit unverständlichen Abkürzungen gearbeitet, die den Leser zusätzlich irritieren.Solche Verträge sind wegen der versteckten Kostenpflichtigkeit der beworbenen Dienstleistung und wegen des nicht unmissverständlichen Hinweises auf eine solche Kostenpflicht sowie des in die Irre führenden Aufbaus und der sprachlichen Gestaltung der Datenbögen anfechtbar nach § 123 BGB.Haben Sie einen solchen Vertrag abgeschlossen, sollten Sie ein weiteres Schreiben an den Anbieter richten, mit welchem Sie die geltend gemachte Forderung zurückweisen und ausdrücklich die Anfechtung Ihrer Vertragserklärung wegen arglistiger Täuschung erklären.Ein gutes Musterschreiben finden Sie auf der Webseite der HWK Reutlingen:http://www.hwk-reutlingen.de/branchenbuch-abzocke.htmlSie sollten daher wie vorbeschrieben verfahren die unberechtigte Forderung mittels des Musterschreibens zurückweisen.Versenden Sie Ihr Schreiben unbedingt als Einschreiben/Rückschein. Heben Sie den roten Rückschein gut auf. Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Sterne/Smileys), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen. Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort. Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswerKristian HüttemannRechtsanwalt