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Kanzlei4you
Kanzlei4you, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 326
Erfahrung:  Berufserfahrung
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Mein Sohn, 22 J. Wurde in Hof auf einem Rastplatz mit 0.8 gr.Marihuana

Kundenfrage

Mein Sohn, 22 J. Wurde in Hof auf einem Rastplatz mit 0.8 gr.Marihuana erwischt. Das war leider nicht das 1. Mal. Jetzt hat er eine Vorladung bei Gericht bekommen. Mit welcherund Strafe hat er zu rechnen bzw. Sollte er sich einen Anwalt nehmen? Vielen Dank!
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Kanzlei4you hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/er Ratsuchende/er,vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen wie folgt beantworte: Ich gehe davon aus, dass Ihr Sohn eine Vorladung bei der Polizei erhalten hat, um als Beschuldigter auszusagen.In der Regel erhält man von einem Gericht eine Anklageschrift zugestellt.Der Erwerb und der Besitz von Betäubungsmitteln ist nach dem BtmG strafbar, jedoch wird in aller Regel ein Verfahren dann nach § 153 StPO eingestellt, bzw. nach § 31 BtmG von einer Verfolgung abgesehen, wenn es sich um eine geringe Menge handelt (§ 29 V BtmG). Da die Tat jedoch grundsätzlich strafbar ist, wird zunächst ein Verfahren eingeleitet.Wann eine geringe Menge vorliegt, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Jedoch wird in der Regel noch eine Menge von bis zu 6 gr. als noch geringe Menge angesehen. Mit den 0,8 gr. liegt die Menge hier deutlich unter den Werten. In Bayern liegt die Grenze bei 3 Konsumeinheiten, was einer Menge von 6 gr. entspricht.Mit welcher Strafe hat Ihr Sohn zu rechnen?Das Strafmaß ist von vielen Faktoren abhängig, so dem Wirkstoffgehalt der Drogen und auch Vorstrafen. Bei der geringen Menge von 0,8 gr könnte das Verfahren aber sogar eingestellt werden.Sollte er sich einen Anwalt nehmen?Grundsätzlich kann man sagen, dass Ihr Sohn keine Angaben zur Sache machen sollte, wenn nicht vorher ein Anwalt Akteneinsicht genommen hat. Spätestens dann, wenn eine Anklageschrift zugestellt wird, also ein Strafverfahren vor Gericht ist, sollte er sich anwaltlich vertreten lassen.Ihr Sohn ist nicht verpflichtet, bei der Polizei Angaben zu machen, dort sollte er von seinem Recht zu Schweigen gebrauch machen.Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich erklären. Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen (Sterne anklicken). Sie können auch nach der Bewertung noch kostenfreie Nachfragen stellen. Mit freundlichen GrüßenSusanne FröhlichRechtsanwältin
Experte:  Kanzlei4you hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/er Fragesteller/in,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nciht, weitere kostenfreie Nachfragen zu stellen.Setzen Sie bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der Textbox ganz unten einfach fort.Mit vielem Dank für die Nutzung von JustAnswerSusanne FröhlichRechtsanwältin