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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16996
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Schadensersatz statt Leistung

Kundenfrage

ich habe eine Frage wo ich inbs. auch das "Verständis" brauche was warum passiert und was meine Möglichkeiten dabei sind. Genauer gesagt geht es um "Schadensersatz statt Leistung" und speziell in meinem Fall um die DB Bahnkarte die nun seit einiger zeit nicht mehr automatisch versendet wird wenn nicht vorher diese gezahlt wurde. Früher wurde dies gemacht und dann ggf. das Geld inkl- Kosten eingeklagt usw. Nun kann es passieren, dass man sich mit der DB streitet und der Streit nach 1 Jahr durch ist, man verliert und muss die Karte zahlen und bekommt sie dann womoglich NACH Ablauf des Gültigkeitsdatum oder garn nicht mehr. Verstehe ich die "Ungerechtigkeit" richtig? DB darf eine Leitung anbieten diese dann aber wg. verspäteter oder nicht Zahlung verweigern und dennoch das Geld dafür bekommen. Wenn mir dabei der Schaden entsteht, dass ich 50% mehr zahlen muss (beim Bahnticket) kann ich diesen Schaden nicht geltend machen?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
...abgesehen natürlich noch von dem Kontext WAS die Kanzlei an Kosten fordert und Inkasso usw. aus 90€ werden dann 190...
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wenn das Ganze im Kontext von §281BG steht....was bedeutet dabei Absatz 5? wer bin ich vor allem in dieser "Konstellation"?
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.
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Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ist es denn so gelaufen, dass Sie keine Karte aber die Rechnung bekommen haben?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
ja genau. Erst mit der Angabe, dass die mir keine (Stand 1 Jahr davor) Einzugsermächtigung geben wollen und dieses Jahr mit hick hack dann plötzlich doch mit Einzug aber dann war ich den nicht mehr schnell genug und schwupp geht es zum Inkasso/Anwalt. Der behauptet was von Schaden Statt Leistung aber ich weiss, dass es so ist, dass die mir die Karte senden werden sobald gezahlt ist....daher...will ich verstehen auf welcher rechtlichen Grundlage die sowas machen bzw. was DARF ich in meiner Lage "vom Rechtssystem" beanspruchen (der Schaden, dass ich seit Ablauf X Prozent mehr zahlen muss bzw. ich könnte auch "mit Bahnkarte" buchen nur dann muss ich für jede Buchung 17€ Abzug erfahren und bekomme so nu max ein paar Euro zurück usw.)?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hier muss auch die Karte zur Verfügung gestellt werden. Die Bahn darf nicht nur kassieren, sondern muss auch leisten.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
wie bekomme ich dann mein Geld zurück für den entstandenen Schaden? denn zu sagen: "hätten Sie gleich gezahlt wäre es nicht passiert" ist mir zu plump zumal da jetzt 100€ Kosten entstanden sind....wie gehe ich damit um? darf ich eine Schadensersatzklage ansteuern mit dem Antrag der "Gegenrechnung" mit den "angeblichen Inkassokosten"? Und wie gesagt: welche rechtliche Grundlage besteht hier?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wie war es denn in den AGB geregelt, also ursprünglich zum Thema Zahlung?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
das ist genau der springende Punkt, dass wohl sicher KEINER die AGBs liest (die sicher auch so gefasst sind, dass auch wirklich JEDER die Lust dabei verliert diese zu lesen ODER sie für ein "nicht Juristen" einfach nicht im vollen Umfang zu verstehen sind). Ich kann gerne nachsehen aber die Frage bleibt da i.d.R. das BGB bzw. Gesetz ÜBER den AGBs steht...Daher die konkrete Frage: gibt es eine rechtliche Grundlage oder nicht für die Bahn sich so zu verhalten, quasi nur eine "bedingte Form von Schaden statt Leitung", also so lange man nicht zahlt usw. wobei wir hier sowas wie eine "Inklusivleistung" haben die immer für ein Jahr gilt und damit "beschnitten" wird....
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.
AGB können und sollen bestimmte Punkte regeln - dürfen aber natürlich nicht vom BGB abweichen bzw. dieses aushebeln.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
bekomme ich dennoch eine Antwort auf meine Frage? am liebste so, dass ich diese nicht erneut formulieren muss...da diese in der Historie ja drin steht...
Danke ***** *****
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich dachte, es sei alles beantwortet. Was - ganz konkret - ist noch nicht beantwortet?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Zitat Frage:
"...Wenn mir dabei der Schaden entsteht, dass ich 50% mehr zahlen muss (beim Bahnticket) kann ich diesen Schaden nicht geltend machen?"
und im Update:
"...Wenn das Ganze im Kontext von §281BG steht....was bedeutet dabei Absatz 5? wer bin ich vor allem in dieser "Konstellation"?"
"...
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 1 Jahr.
§ 281 V BGB kann man hier schlechterdings anwenden, da es bis dato nichts Geleistet gibt. Meines Erachtens steht Ihnen insoweit aber auch kein Schadensersatz zu, wenn Sie Mehrausgaben haben.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Verstehe ich nicht. Wenn die Karte gekommen wäre, quasi per "Vorkasse" mit der Verlängerung des Vertrages um ein Jahr, hätte ich dennoch 25% Skonto bei den wöchentlichen bahntickets bekommen. Diese habe ich jetzt nicht da die Karte erst kommt wenn gezahlt wird inkl. Zusatzkosten: und ich kann die 25% die ich nicht als Skobto bekommen habe nicht geltend machen als Schadensersatz? Auf welcher rechtlichen Grundlage?

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