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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5572
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Rechnung von Anwältin, ohne erbrachte Leistung, akzeptabel?

Kundenfrage

ich habe meine Anwältin per email darum gebeten einen aussergerichtlichen Vergleich zu prüfen in dem es um einen Betrag in Höhe von 100.000 Euro ging. Sie weigerte sich jedoch das Schriftstück zu lesen da sie für eine Prüfung weitere Unterlagen bräuchte die ich ihr bringen sollte. Da sie mir in der Vergangenheit schon hohe Rechnungen in einem anderen Fall gestellt hat - die bereits bezahlt sind - entschied ich mich dafür, diesen Vergleich ohne ihre Hilfe alleine abzuschließen, was ich ihr auch mitteilte. Nun erhielt ich heute eine Rechnung in Höhe von 3.880.- Euro. Obwohl sie in dieser Sache keinerlei Leistung erbracht hatte.

Meine Frage: genügt eine email von mir schon, um dem Anwalt einen Auftrag bzw ein Mandat zu geben...?

Darf der Anwalt auch nach Absage und ohne Leistung zu erbringen irgendetwas in Rechnung stellen...? ohne vorher mit mir über die Kosten bzw Berechnung der Kosten (Gegenstandswert) zu sprechen...?

ich wäre sehr dankbar für ihre Hilfe... Herzliche Grüße

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),den von Ihnen geschilderten Sachverhalt will ich verallgemeinert wie folgt rechtlich beurteilen:Prinzipiell kann eine Kostenauslösung hinsichtlich des Honorars einen Rechtsanwalts schon dadurch zustande kommen, dass Unterlagen per E-Mail mit der Bitte um Prüfung zugesandt werden. Dies gilt vor allem auch dann, wenn bereits eine Mandatsbeziehung besteht.Wenn jedoch der Rechtsanwalt eine Prüfung explizit verweigert und der Mandant sodann mitteilt, dass er die Sache selber regelt, kann die Weigerung des Rechtsanwalts durchaus als Ablehnung des Mandats angesehen werden. Mangels Befassung und erklärter Ablehnung ist sodann jedoch auch keine Honorarvergütung in Rechnung zu stellen.Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung, die Sie durch das Anklicken von 3-5 Sternen abgeben können, freuen. Zusatzkosten entstehen Ihnen hierdurch nicht.Mit freundlichen GrüßenDr. TraubRechtsanwalt
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problemsunterstützen.Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögernSie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Haben Sie noch Fragen bzw. kann ich Ihnen sonst noch weiter helfen?Sofern Ihre Fragen vollständig beantowrtet wurden, bitte ich freundlichst um eine positive Bewertung.Mit freundlichen GrüßenDr. TraubRechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

vielen Dank für Ihre Antwort,

eine Frage steht für mich noch offen:

meine Anwältin hat aus meiner Meinung nach, einem Fall

4 Fälle gemacht und jeden Fall extra berechnet.

Sie hat mich stets dazu gedrängt ihr die Sache zu überlassen

ohne mich auf die Kosten hinzuweisen.

Da ich Laie bin ist mir nicht bewusst gewesen dass jeder

neue "Fall" wieder extra berechnet wird.

sogar als ich wie in der vorliegenden Sache ihr

eindeutig per email mitteilte dass ich ihre Hilfe nicht

benötigte, teilte sie mir mit dass die Geschäftsgebühr anfällt ,in dem Moment wenn die Beauftragung erfolgt (per email).

Bei der kleinsten Frage zwang sie mich stets, ihr diese per email mitzuteilen ,ohne mich darauf aufmerksam zu machen dass dies wieder hohe Kosten für mich verursachen würde.

Ist dies zulässig?

Ist der Anwalt nicht verpflichtet - mich vorher über die Kosten zu informieren die so ein neuer "Fall" mit sich bringt...?

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),gerne stehe ich Ihnen auch für die neu formulierten Fragen bzgl. der Aufteilung in mehrere Unterbearbeitungen zur Verfügung.Allerdings erlaube ich mir, aufgrund der neuerlichen Befassung und rechtlichen Beurteilung, Ihnen im Rahmen unseres Premium-Service ein Angebot zu übermitteln.Sollten Sie das übersandte Angebot nicht annehmen, bitte ich nunmehr freundlichst um eine positive Bewertung.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenDr. TraubRechtsanwalt
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-