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RAin_Meeners
RAin_Meeners, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 145
Erfahrung:  Rechtsanwältin seit 2003, Fachanwältin Insolvenzrecht, Fachanwaltsausbildung Verkehrsrecht, Examensschwerpunkt Arbeitsrecht, weitere Tätigkeisschwerpunkte: Erbrecht, Miet-/WEG Recht, Zivilrecht
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RAin_Meeners ist jetzt online.

Muss ich von meiner GMBH Auskunft geben ?

Kundenfrage

meine PKV - XY - will von meiner GMBH - ich bin GGV Auskunft über meine GmbH wegen KTG.

1; Gesellschaftervertrag mit Angabe Entgeldfortzahlung

2, Geschäftsführervertrag meiner eigenen GmbH

3;Gewinn und Verlustrechnung der GmbH von 2013

Muss ich von meiner GMBH Auskunft geben ?

Das unterliegt doch den Datenschutz oder?

Die - XY - hat doch nur mit mir einen Vertrag. Ich muß noch dazu sagen dass ich bis 5.5.2013 - Arbeitsversuch bis 17.09.2013 - ab 18.09.2013 bis 24.08.2015 - Arbeitsversuch bis 02.11.2015 - ab 03.11.2015 wieder AU 100% . Die AU wurde vom Gutachter der - XY - bestätigt. Die PKV will mein KTG nicht bezahlen.

Was muss ich tun - Bitte helfen sie mir, denn schön langsam ist mein erspartes zu Ende.

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAin_Meeners hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für Ihre Anfrage bei JustAnswer, die ich wie folgt beantworte: Ihre PKV ist grundsätzlich nur zur Zahlung verpflichtet, wenn ihr die Nachweise über den Eintritt des Versicherungsfalls und der Höhe ihrer Leistungspflicht vorliegen, §14 VVG. Die Nachweispflicht trifft zwar tatsächlich nur Sie als Versicherungsnehmer und nicht die GmbH. Besteht allerdings Ihr Arbeitsverhältnis bzw. resultiert Ihr Einkommen nur aus Ihrer Tätigkeit/Postion als Gesellschafter-Geschäftsführer, müssen Sie der PKV die Höhe Ihres tatsächlichen Einkommens anhand der benannten Unterlagen nachweisen. Die PKV ist - gem. den von mir eingesehenen aktuellen AVB - nur in der Höhe leistungsverpflichtet, als das Krankentagegeld - zusammen mit sonstigen Krankentage- und Krankengeldern - das aus der beruflichen Tätigkeit herrührende Nettoeinkommen nicht übersteigt. D.h. die Höhe des geschuldeten Krankentagegeldes hängt direkt von Ihrem Einkommen (Durchschnittsverdienst der letzten 12 Monate vor Antragstellung bzw. vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, sofern der Tarif keinen anderen Zeitraum vorsieht) ab, so dass dieses der PKV auch nachgewiesen werden muss. Es liegt also in Ihrem eigenen Interesse, der PKV prüfbare Belege über Ihr tatsächliches Einkommen beizubringen. Dies kann jedoch z.B. auch anhand Ihres Einkommensteuer-Bescheides für 2013 geschehen statt der geforderten Verträge, denn es geht nur Nachweis des tatsächlichen Einkommens nicht um die Herkunft und Zusammensetzung. Zahlt die PKV trotz vorgelegter Einkommensnachweise Ihr Krankentagegeld nicht, empfehle ich, sich an die zuständige Schlichtungsstelle zu wenden: Versicherungsombudsmann e.V. Ombudsmann für private Kranken- und Pflegeversicherung www.pkv-ombudsmann.de Für Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung!Mit freundlichen Grüßen
Experte:  RAin_Meeners hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wenn Ihre Frage damit vollständig beantwortet ist, bitte ich höflich um positive Bewertung! Falls noch Nachfragen bestehen, stehe ich hierzu gerne unter „Dem Experten antworten“ zur Verfügung.
Experte:  RAin_Meeners hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wenn Ihre Frage vollständig beanwortet ist, seien Sie bitte so fair, die Frage positiv zu bewerten!Gern stehe ich für Ihre Nachfragen zur Verfügung.