So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Holger Traub.
Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5532
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Bin krankengeldempfänger und für eine Reha angemeldet. DRV

Kundenfrage

Bin krankengeldempfänger und für eine Reha angemeldet. DRV weißt mir eine andere Klinik zu als meine Wunschklinik. Darf nur Widerspruch einlegen, wenn KK zustimmt. Das tut die KK aber nicht.. Was kann ich tun?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),prinzipiell besteht ein Wahlrecht hinsichtlich der Klinik zur Durchführung der Reha. Auch ist für mich keine Rechtsgrundlage ersichtlich, warum ein Widerspruch gegen eine Klinikzuweisung seitens der DRV von einer Zustimmung der KK abhängig sein soll.Auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts sollten Sie fristwahrend Widerspruch gegen die Ablehnung der Wahlklinik bzw. Zuweisung der Reha-Klinik einlegen. Zur sicheren Wahrung Ihrer rechtlichen Interessen empfehle ich Ihnen die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts.Weiterführende Informationen sowie ein Muster für die Einlegung eines Widerspruchs gegen die Entscheidung der DRV finden Sie unter folgendem Link:https://www.rehazentrum-bb.de/patientenberatung/wunsch-und-wahlrecht.htmlIch hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung freuen.Mit freundlichen GrüßenDr. TraubRechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Die KK begauptet:
Weil ich im Krankenstand und Krankengeldbezug durch die KK, durch diese aufgefordert wurde, einen Reha Antrag zu stellen… dadurch h abe ich das Recht verloren, ohne Zustimmung der KK etwas am Ort oder am Zeitpunkt zu ändern …….. D A S Ist der Rechtsgrund, wurd begauptet. Wie sehrn Sie das ?
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Die Beurteilung der rechtlichen Situation anhand des geschilderten Sachverhalts bzgl. der beiden Sozialversicherungsträger ist nicht seriös möglich.Ich würde Ihnen daher, gemäß meinen bereits getätigten Ausführungen, antraten Widerspruch gegen die Entscheidung der DRV einzulegen. Entweder es erfolgt eine Abhilfe seitens der DRV oder eine Bestätigung der Entscheidung hinsichtlich der zugteilten Klinik nebst einer hinreichenden Begründung durch die DRV. Hiergegen könnte man sodann ggf. Rechtsmittel einlegen.Mit freundlichen GrüßenDr. TraubRechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Akso nochmals etwas detaillierter: Ich bin seit 15,5 Monaten AU und beziehe Krankengeld von der KK. Beim Termin mit dem MDK wurde ich gefragt, wie ich zu einer Reha stünde. Ich war einverstanden eine Reha zur beruflichen Wiedereingliederung zu beantragen. Die KK hat mir daraufhin die Antragsformulare geschickt, die ich ausgefüllt und zurück geschickt habe. Inklusive der Nennung meiner Wunschklinik (in anderen Kliniken habe ich teilweise katastrophale Erfahrungen gemacht … bis hin zur Not-OP). Die KK teilte mir den Erhalt und die Weiterleitung des Antrags an die DRV mit und informierte mich, dass ich kein Recht hätte , am von der DRV zugewiesenen Ort oder am Termin ohne Zustimmung des Kostenträgers – also der KK – etwas zu unternehmen. Nun habe ich eine Zuweisung in eine Klinik, die nicht meine Wunschklinik ist. Ich soll dort bereits in einer Woche die Reha beginnen.
Der Sachbearbeiter hat meine Einwände ignoriert und mir lediglich 1-2 Tage späteren Beginn genehmigt. Wohlgemerkt am Telefon. Er hat unmissverständlich erklärt, dass am Ort nicht zu rütteln sei, weil es sonst eine neuen Vorgang gäbe bei der DRV und das würde viel zu lange dauern, da würde womöglich mein Krankengeldbezug enden (am 29.4. endet dieser.). Schließlich sei ein Eilantrag gestellt worden und das ginge alles viel zu lange.
Ich bin wirklich erbost, dass hier offensichtlich Bürokratie vor Nutzen steht und würde gerne wissen, ob ich die Zustimmung (zum Wiederspruch) der KK einklagen / erzwingen kann. Ich war bereits 2x in dieser Wunschklinik mit besten Ergebnissen…. Was raten Sie mir?
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragensteller,da offensichtlich hinsichtlich Ihrer aufgeworfenen Fragestellung noch tiefergehenderer, kurzfristiger Beratungsbedarf besteht und meine Person innerhalb der nächsten Stunden nicht mehr für eine Beratung online ist, gebe ich die vorliegende Frage zur Beantwortung durch einen weiteren Kollegen frei.Mit freundlichen GrüßenDr. TraubRechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das noch als Ergäzung zu dem vorher gesagten:
Der MDK hat empfohlen. Daraufhin hat die TK mich aufgefordert Antrag zu stellen. Mit dieser "Aufforderung" habe ich quasi sämtliche Rechte verloren, weiterhin ohne Zustimmung der TK in dieser Angekegenheit zu agieren!!! Außerdem hat die TK ggü. der Rentenkasse einen Eilantrag in dieser Sache gestellt.
Habe ich tatsächlich mein Widerspruchsrecht dadurch verloren?