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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22343
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Laut Satzung unseres Friedhofs kann ein Grab immer lediglich

Kundenfrage

Laut Satzung unseres Friedhofs kann ein Grab immer lediglich für 20 Jahre gemietet werden, und dann eventuell verlängert werden.
Beim Grab meiner Großeltern ist nun der Fall eingetroffen, dass diese Zeit abgelaufen ist, (ebenso wie gesetzliche Ruhefrist). Die Gemeinde möchte den Vertrag nicht verlängern, um "langfristig den Friedhof umzubauen". (ästhetische Gründe, kein Platzmangel an anderer Stelle)
Das Grab meiner Großeltern dann "eingeebnet", was insbesondere meinen Vater schwer treffen würde.
Besteht eine Möglichkeit von unserer Seite Wiederspruch einzureichen oder von der Gemeinde eine Umbettung zu fordern? (Laut Ortsansässigem Bestattungsunternehmen sorgt der lehmige Boden dafür, dass der Leichnam gut konserviert ist, und vermutlich die Knochen noch nicht zerfallen sind.)
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider ist es zunächst so, dass die Städte und Gemeinden auf der Grundlage der ihnen zukommenden Satzungshoheit in den jeweiligen Friedhofs-/Bestattungssatzungen bestimmte Höchstzeiten der Nutzungsdauer einer Grabstelle eigenständig regeln können.

Nach Ablauf dieser satzungsmäßig festgelegten Fristen besteht daher grundsätzlich leider kein Anspruch auf eine entsprechende Verlängerung der Nutzung.

Wenn die Gemeinde in Ihrem Fall daher einwendet, dass die Grabstelle eingeebnet werden soll, weil der Friedhof baulich umgestaltet werden soll, so ist dies rechtlich leider nicht zu beanstanden.

Allerdings rate ich Ihnen in der Tat an, einen Widerspruch einzulegen, sofern die Möglichkeit einer Umbettung besteht. In Ihrem Wiiderspruch sollten Sie sich sodann ausdrücklich auf die besondere Bodenkonsistenz berufen, die Ihnen von dem ortsansässigen Bestattungsunternehmen nach Möglichkeit noch einmal gesondert schriftlich bestätigt werden sollte. Diese Bestätigung sollten Sie Ihrem Widerspruch beilegen!

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Sterne/Smileys), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt