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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22053
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Vater erlitt einen Schlaganfall konnte nicht mehr lesen,

Kundenfrage

Mein Vater erlitt einen Schlaganfall konnte nicht mehr lesen, schreiben und auch keine geschäftliche Belange ausführen. Vom Vormundschaftsgericht wurde am 19.12.2006 mein Bruder und seine Frau bestellt.Der insolvente Bruder benötigte einen Kredit und setzte sein Mündel als Bürge ein, ohne die Gehnehmigung beim Betreungsgericht wie es nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch § 1822 Nr. 8 gefordert wird einzuholen. Wurde dadurch die Bürgschaft ungültig? Musste die Bank den Bürgen nicht auch überprüfen? Von diesen damals abgeschlossenen Kredit erfuhr ich erstmalig am 20.01.2016 durch die Forderung von 6752€ eines Rechtsanwaltes. Mein Vater starb am 23. 01 2008, mein Bruder am 20.12.2015. Der Kredit wurde seit Februar 2008 nicht mehr getilgt, so das bis heute 2183€ Zinsen aufgelaufen sind. Meine Frage an Sie: Ist die gesetzwidrige Bürgschaft rechtens? Ist der Betreuer dadurch allein für den Kredit haftbar? Dessen Erbe habe ich am 19.01.2016 bereits ausgeschlagen. Mit freundlichen Grüßen ***

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank ***** ***** Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.
Sie haben zu Recht die Forderung zurückgewiesen, denn Sie sich nicht verpflichtet, diese auszugleichen.
Mangels der zwingend erfoderlichen gerichtlichen Genehmigung für den Abschluss des Bürgschaftsvertrages ist ein solcher nämlich nicht begründet worden.
Die Wirksamkeit des Vertrags hing von der Genehmigung des Gerichts ab und war daher zunächst schwebend unwirksam: Weder aber ist die gerichtliche Genehmigung dem betreuenden Bruder gegenüber erklärt worden (§ 1828 BGB), noch erfolgte ein nachträgliche gerichtliche Erklärung. Damit aber ist der Bürgschaftsvertrag endgültig unwirksam geworden.
Sie können daher Ihre Inanspruchnahme unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurückweisen - Sie sind zu keinen Zahlungen verpflichtet!
Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Sterne/Smileys), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.
Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.
Vielen Dank ***** ***** Nutzung von JustAnswer
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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