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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26586
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Seit der Trennung 2006 und der Scheidung 2009 komme

Kundenfrage

seit der Trennung 2006 und der Scheidung 2009 komme ich für die Raten des gemeinsamen Hauses alleine auf und bewohne dieses auch selbst mit meinen Kindern.
Nun meint mein geschiedener Mann, ich müsse ihm die Hälfte der monatlichen Hausraten auszahlen, da ich seinen Hausanteil mitnutze, andernfalls möchte er selbst in die Immobilie einziehen und ich solle in die von ihm angemietete Wohnung ziehen.
Dabei zahle ich doch seit Jahren seine Schulden mit.
Wir stehen beide im Grundbuch.
Wie ist die Rechtslage in einem solchen Fall.
Besten Dank für Ihre Antwort.
MfG ***
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie fragen:
Erhalten Sie Ehegattenunterhalt?
Wurden denn die Hausraten, beziehungsweise der Wohnvorteil bei der Unterhaltsberechnung berücksichtigt?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Herr RA Schiessl,
zum ersten erhielt ich (obwohl zum Zeitpunkt der Scheidung ausschließlich Hausfrau) keinen Ehegattenunterhalt und auch im ersten Jahr nach der Trennung keinen Unterhalt für die drei gemeinsamen Kinder.
Während der Ehezeit habe ich die Firma meines Ex-Mannes aufgebaut (lief natürlich nur auf ihn, ich habe administrative Aufgaben übernommen) ohne "Gehalt".
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Ratsuchende,
haben Sie vielen Dank.
In diesem Falle gilt folgendes:
Sie bilden zusammen mit Ihrem Exmann bezüglich des Hauses eine Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts nach § 705 BGB.
Das bedeutet Sie müssen gemeinsam die Kosten für das Haus tragen, haben sich auf der anderen Seite die Nutzungen zu teilen.
Das bedeutet konkret:
Ihr Mann muss die Hälfte des Hausdarlehens mit übernehmen.
Sie auf der anderen Seite müssen dem Exmann Nutzungsentschädigung für die Nutzung seiner Haushälfte bezahlen.
Die Nutzungsentschädigung richtet sich dabei an die für das Haus erzielbare Miete.
In der Praxis wird häufig der Darlehensanteil mit dem Anteil für die Nutzungsentschädigung verrechnet.
Sollte die Nutzungsentschädigung die Sie an Ihren Mann zahlen müssen jedoch höher sein als der Darlehensanteil, so müssen Sie ihrem Mann den Überschuss leider auszahlen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
konnte ich Ihnen behilflich sein?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung (lachender Smilie, Sterne) sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt