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RA Spitz
RA Spitz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 356
Erfahrung:  Rechtsanwalt, zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht, M.A. (Kriminologie und Polizeiwissenschaft)
91771857
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RA Spitz ist jetzt online.

Ich habe aus dem letzte Jahr noch Resturlaub, dieser wird bis

Kundenfrage

Ich habe aus dem letzte Jahr noch Resturlaub, dieser wird bis zum 31.3 jedoch abgegolten sein. Es handelt sich um 13 Tage. Nun möchte ich im Sommer nochmal 15 Tage Urlaub nehmen und wir haben gewisse betrieblich festgelegte Urlaubstage (Brückentage, Weihnachten etc.) ~6 Tage. Nun will mein Arbeitgeber dienen Urlaub auf 10 Tage reduzieren da er sagt, dass er jährlich nicht mehr als 30 Tage Urlaub genehmigt. Nun meine Frage: laut Paragraph 7 BUrlG muss mein Arbeitgeber mir meinen gesamten Jahresurlaub - auch am Stück - genehmigen. Stimmt das so? Habe ich Anspruch auf diesen Urlaub auch auf diese Dauer? Darf mein Arbeitgeber mir eine Obergrenze vorschreiben? Wenn dies nicht der Fall ist, wie kann ich (auch rechtlich) dagegen vorgehen? Danke ***** ***** Hilfe!
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(-in),
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich wie folgt beantworte:
1. Resturlaub aus dem Vorjahr wird bei der Anzahl der Ihnen als Arbeitnehmer zustehenden Urlaubstage nicht mit gezählt.
2. Die Anzahl der Ihnen zustehenden Urlaubstage ergibt sich entweder aus Ihrem Vertag oder - falls vertraglich nichts vereinbart wurde - aus dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG). Dieser regelt den Ihnen als Arbeitnehmer zustehenden Mindesturlaub. Dieser beträgt stets mindestens vier Wochen (Dies ergibt sich mittelbar aus § 3 BUrlG).
3. Urlaub ist grundsätzlich zusammenhängend zu gewähren (§ 7 Abs. 2 Satz 1 BUrlG). Sie haben demnach Anspruch auf ungeteilten Urlaub, es sei denn, dass dringende betriebliche oder in der Person des Arbetnehmers liegende Gründe eine Teilung des Urlaubs erforderlich machen (§ 7 Abs. 2 Satz 2 BUrlG). Sollten solche Gründe tatsächlich bestehen, haben Sie zumindest einen Anspruch auf zusammenhängenden Urlaub von zwei Wochen (§ 7 Abs. 2 Satz 2 BUrlG).
4. Sie sollten bei Ihrem Arbeitgeber schriftlich Urlaub für den von Ihnen gewünschten Zeitraum im Sommer mit der Bitte um Urlaubsgewährung beantragen. Wird der Urlaub nicht gewährt, bleibt Ihnen (nur) die Möglichkeit, Klage beim Arbeitsgericht hinsichtlich der Urlaubsgewährung einzureichen. Ein einseitiges "Urlaubnehmen" durch den Arbeitnehmer ist nicht erlaubt und kann zu einer fristlosen Kündigung führen.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben. Bei Rückfragen bitte ich höflich um Nachricht. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Spitz, M.A.
Rechtsanwalt und
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr
schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben
können, würde ich mich sehr freuen.
Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen,
zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen.
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Klaus Spitz, M.A.
Rechtsanwalt und
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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