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RA Spitz
RA Spitz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 376
Erfahrung:  Rechtsanwalt, zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht, M.A. (Kriminologie und Polizeiwissenschaft)
91771857
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RA Spitz ist jetzt online.

Hallo Ich bin beschuldigte. In einem Verfahren wegen leistungskreditbetrug

Kundenfrage

Hallo Ich bin beschuldigte. In einem Verfahren wegen leistungskreditbetrug meine Frage ist Ich soll diese Straftat am 29.1. 2015 begangen haben.Ist es.üblich das anzeigen so spät ins Haus flattern
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(-in),
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich wie folgt beantworte:
Es ist durchaus nicht unüblich, dass Betrugsverfahren ein Jahr oder länger dauern. Als Beschudigte (r) sind Sie nur verpflichtet, Ihre Personalien anzugeben. Ob Sie sich zur Sache äußern oder nicht, steht Ihnen frei. Aus einem Schweigen zur Sache dart Ihnen rechtlich kein Nachteil entstehen. Sie sollten deshalb zunächst nur Angaben zu Ihrer Person machen und Angaben zu Sache verweigern, damit Ihnen kein rechtlicher Nachteil entsteht. Ob Angaben zur Sache sinnvoll sind oder nicht, kann erst dann beantwortet werden, wenn Sie einen Rechtsanwalt mit Ihrer Strafverteidigung beauftragt haben. Bis dahin sollten jedenfalls keine Angaben zur Sache erfolgen.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben. Bei Rückfragen bitte ich höflich um Nachricht. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Spitz, M.A.
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Oh ok Ja ich weiss überhaupt nicht worum es. Geht und werde einen Anwalt beauftragen müssen. Ich weiss garnicht nur Interesse halber wie hoch ist die Chance das die Sache überhaupt vor Gericht geht.Denn es ist ja schon ne weile her. Und wie hoch deutet man so ein strafmass

Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ob das Gericht das Hauptverfahren eröffnet, hängt davon ab, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung ist. Um einen Betrug zu bejahen, ist es erforderlich, dass man Ihnen im Zeitpunkt des Bezugs der Leistung (welche das ist, weiß ich nicht) einen Täuschungsvorsatz nachweist. Sollten Sie eine Leistung mit der Absicht bezogen haben, diese zu bezahlen und wären Sie im Nachhinein unvorhersehbar in eine Lage gekommen, nicht mehr bezahlen zu können, so wäre das kein Betrug. Denn es würde die erforderliche Täuschungsabsicht fehlen (§ 263 Strafgesetzbuch).
Das Strafmass hängt von vielen Einzelheiten ab: Bestehen Vorstrafen, wie hoch ist der Schaden, Geständnisbereitschaft, Schadenswiedergutmachung u.v.m. Sollten Sie nicht vorbestraft sein und käme es zu einer Verurteilung, so würden Sie zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Höhe der Geldstrafe richtet sich nach den genannten Gründen für das Strafmass und Ihren aktuellen Einkommensverhältnissen.
Mit freundlichen Grüßen
Spitz, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen lieben Dank für ihrer aufschlussreiche antworten. Eine positive Bewertung folgt zugleich. Viele grüsse

Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.
Gern geschehen, vielen Dank!
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank ***** ***** Nur noch was bedeutet leistungskreditbetrug

Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das Gesetz kennt diesen Begriff nicht. Vielmehr kennt das Gesetz nur den Begriff "Betrug", geregelt in § 263 Strafgesetzbuch. Unter "Leistungskreditbetrug" (ein anderer Begriff ist "Warenkreditbetrug") versteht man solche Fälle von Betrug, wo eine Leistung (eine Ware) in der Absicht bestellt wird, diese zu erhalten, ohne diese bezahlen zu wollen. Es handelt sich also um einen Unterfall oder um eine Fallgruppe des Betrugstatbestandes.
Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr
schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben
können, würde ich mich sehr freuen.
Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen,
zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen.
Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der
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Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer
Klaus Spitz, M.A.
Rechtsanwalt und
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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