So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21870
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Arbeitsrecht: In meinem Arbeitsvertrag steht ich muß 27 Std

Kundenfrage

Arbeitsrecht:
In meinem Arbeitsvertrag steht ich muß 27 Std die Woche und 13 Tage im Monat arbeiten.
Arbeitsbeginn war der 1.10.2014.
Der Arbeitgeber hat einen monatlihen Tätigkeitsbericht von mir erhalten in dem ich meine A-Zeiten (von bis bis),Datum, Kunde, Ort, Auftr. und durchgeführte Arbeit ausgelistet habe.
Auf jedem Tätigkeitsbericht stand die Berechnungsformel 3 A-Tage a.9h*4 Wo = 108h +4 Ü-Std = 112h im Mon. Was über diese Zeiten von 112h hinaus ging wurde als Ü-Std noriert. Die Ü-Std wurden als Freizeit genommen.
Nach nun fast 14 Monaten hat mein Chef gemerkt, dass in meinem A-Vertrag 13 Tage stehen und ich aber nur 12 Tage abgerechnet habe.
Darf er nun den Ausgleich der Fehlzeiten verlangen ?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, eine rückwirkende Korrektur Ihrer Arbeitszeiten ist nicht zulässig, und diese müssen Sie nicht hinnehmen.

Sofern Ihr AG erst jetzt beanstandet, dass Sie statt der 13 Tage nur 12 Tage abgerechnet haben, ist Ihr AG damit nämlich nach Ablauf von 14 Monaten, die das Arbeitsverhältnis nun besteht, ausgeschlossen.

Ihren AG traf selbst die Obliegenheit, die Abrechnungen auf ihre Korrektheit im Einzelnen zu überprüfen und gegebenenfalls Einwände zu erheben. Da Ihr AG dies unterlassen hat, durften Sie auch darauf vertrauen, dass keinerlei Beanstandungen seitens Ihres AG geltend gemacht werden. Sie genießen insoweit Vertrauensschutz und müssen keine nachträgliche Korrektur hinnehmen.

Sie können daher das Verlangen Ihes AG unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurückweisen.

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Sterne/Smileys), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz