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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 23066
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ein bekannter hat vor einigen Jahren jemanden durch eine versehentliche

Kundenfrage

Ein bekannter hat vor einigen Jahren jemanden durch eine versehentliche überdosierung von Medikamenten getötet. Dies habe ich in einem vermeintlich vertraulichem Gespräch einer Psychologin anvertraut, da es mich doch ziemlich belastet. Sie meinte jetzt das ihre Schweigepflicht in dem Fall nicht greift und will schritte einleiten. Das wollte ich natürlich nicht, was kann ich tun um mich zu schützen bzw den schuldigen. Ich habe nicht vor mich dazu noch mal zu äussern. Habe auch keine Namen genannt.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Schweigepflicht greift auch unter den von Ihnen mitgeteilten Umständen ohne weiteres - die Psychologin darf die ihr bekannt gewordenen Tatsachen und Umstände nicht preisgeben, denn auch diese unterliegen ihrer Schweigepflicht!

Sollte sie dieses gleichwohl tun, so macht sie sich nach § 203 StGB strafbar:

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__203.html

Weisen Sie die Psychologin auf diese klare Rechtslage hin, und kündigen Sie ihr an, Strafanzeige zu erstatten, sofern sie ihre Schweigepflicht verletzen sollte. Kündigen Sie ihr ebenfalls an, den Sachverhalt dann der zuständigen Aufsichtsbehörde - Psychologenkammer - zu melden!

Geben Sie abschließend Ihre positive Bewertung (klicken Sie hierzu auf die Sterne/Smileys) für die anwaltliche Beratung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sie meinte sie habe sich informiert bei ihrer Kammer und einem befreundeten Anwalt und sie hätte in diesem Fall keine Schweigepflicht. Im Gegenteil, sie meinte sie würde sich jetzt sogar strafbar machen, wenn sie es weiß und nichts unternimmt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Nein, das ist nicht zutreffend! Sie würde sich vielmehr nach § 203 StGB strafbar machen, wenn sie es preisgibt.

Was der Anwalt meint, ist der § 138 StGB - Nichtanzeige GEPLANTER Straftaten:

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__138.html

Das ist hier aber gar nicht einschlägig, da es sich um ein in der Vergangenheit liegendes Geschehen handelt!

Geben Sie abschließend Ihre positive Bewertung (klicken Sie hierzu auf die Sterne/Smileys) für die anwaltliche Beratung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich werde sie umgehend damit konfrontieren. Sie hat ihre Schweigepflicht demnach also schon verletzt. Sie hat mir heute erzählt, dass sie es ihrer vorgesetzten mitgeteilt hat. Ich habe wirklich Angst, dass sie eine Maschinerie in Gang gesetzt hat, die nicht mehr zu stoppen ist.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ja, dann können Sie sie nunmehr anzeigen!

Geben Sie bitte nunmehr abschließend Ihre positive Bewertung (klicken Sie hierzu auf die Sterne/Smileys) für die anwaltliche Beratung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Teilen Sie mir mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden!

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die von Ihnen in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt