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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Aufenthaltsbestimmungsrecht

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Meine Frage bezieht sich auf das aufenthaltsbestimmungsrecht.
Mein Sohn wurde am 14.10.2014 geboren. Es wurde vor der Geburt die gemeinsame sorge erklärt.
Mein ex- Partner und ich trennten uns und er zog aus. Nach drei Monaten fanden wir wieder zusammen und ich zog mit unserem gemeinsamen Kind in seine Wohnung ein. Ich kündigte unsere gemeinsame Wohnung zum 15.10.2015 und blieb bis dato an der Anschrift gemeldet unseren Sohn haben wir vorzeitig auf seine Anschrift umgemeldet. Nun trennten wir uns vergangenen Monat unschön erneut, zu einer ummeldung meinerseits kam es leider nicht mehr. ich musste von heute auf morgen die Wohnung verlassen und hatte keine Möglichkeit unseren Sohn mitzunehmen, da ich nicht gewusst hätte wie ich ihn Ordnung gemäß versorgen sollte. Nun bin ich in meine eigene Wohnung gezogen und habe alles kindgerecht eingerichtet und würde gern meinen Sohn zu mir holen. Der Vater verweigert es. Was kann ich tun? Es sind 4 Wochen vorbei und ich habe meinen Sohn nicht einmal gesehen. Ich möchte gern, dass er bei mir lebt, wie erwähnt verweigert es der Vater. Was kann ich tun? Wer hat in diesem Fall das aufenthaltsbestimmungsrecht?
Mit freundlichen grüßen.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.
Sie haben beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht, da gemeinsame elterliche Sorge für Ihren Sohn vereinbart wurde.
Können Sie sich als Eltern einvernehmlich nicht darauf verständigen, wo Ihr Sohn lebt, müssen Sie eine Entscheidung beim Familiengericht herbeiführen.
Sie sollten daher einen Eilantrag auf Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes auf Sie beantragen. Ich gehe davon aus, dass Sie sich im 1. Lebensjahr überwiegend um Ihren Sohn gekümmert haben, so dass Sie seine Hauptbezugsperson sind. Der Vater ist auch nicht berechtigt, Ihnen den Kontakt zu Ihrem Sohn vollständig zu verwehren.
Aufgrund der Sachverhaltsschilderung rate ich an, einen Fachanwalt für Familienrecht hinzuzuziehen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,
haben Sie Nachfragen oder benötigen Sie zusätzliche Informationen ?
Gern helfe ich weiter.