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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3108
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Gegen mich läuft ein ermittlungsverfahren wegen verstoß gegen

Kundenfrage

Gegen mich läuft ein ermittlungsverfahren wegen verstoß gegen das BtmG. Im Juni wure eine Hausdurchsuchung auf richterlichen Beschluss durchgeführt. rogen direkt wurden nicht gefunden, nur ein paar spuren, wie eine benutzt checkkarte, ein spiegel, leere cliptüten, ein gerolltes papierstück mit minimaler christaliner Substanz. Nun war das jugensamt zum Hausbesuch da und erkundigte sich nach der Absicherung der Betreuung meiner Tochter falls ich in den Knast muss. Warum kam diese Person obwohl das Verfahren noch gar nicht abgeschlossen ist und mir auch bisher noch nicht nachgewiesen wurde das ich gegen das btmG verstoßen habe? Sie meinte das bei der Hausdurchsuchung ja was gefunden worden sei obwohl das nicht stimmt, also zumindest wurden keine größren mengen gefunden, sondern lediglich ein paar restliche spuren, was aber nicht mal ein halbes gramm war. muss ich damit rechnen das ich in den knast komme?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Das Jugendamt hat hier wohl etwas vorschnell gehandelt.

Bei dieser geringen Menge und ohne Verdacht auf Drogenhandel haben Sie keine Freiheitsstrafe zu befürchten.

Allenfalls gibt es eine Geldstrafe. Wenn es gut für Sie läuft, wird das Verfahren eingestellt wegen Geringfügigkeit.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Doch der Handel wird mir vorgeworfen, weil mein 17 jähriger Sohn (mit dem ich seit ca. 1 Jahr keinen Kontakt mehr habe) der Meinung war das irgendwo zur Anzeige bringen zu müssen. Mein Sohn schwänzte 2014 einige Zeit die Schule. In dieser Zeit beschäftigte er sich mit Münzhandel und vorallem Glücksspielen im Internet. Auch bestellte er hin und wieder Waren im Internet auf falschen Namen oder unter Angabe des falschen Geburtsdatums, und bezahlte anschließend die Rechnungen nicht. Nachdem er zu seiner Großmutter gezogen ist, die darüber Bescheid wusste das mein Sohn diese Sachen gemacht hat, hatte er wohl einfach Angst dass sie ihn nicht weiter in ihre Obhut nehmen wolle, da mittlerweile doch ein Schuldenberg von über 4000,00 entstanden ist, den allein mein Sohn zu verantworten hat. Die Großmutter hatte mehrfach geäußert das sie diese Schulden auf keinen Fall zahlen könne und so kam es dazu das mein Sohn Anzeige gegen mich bei der Polizei stellte und er sagte dort aus das ich die Waren auf die Namen meiner Kinder bestellt hätte und anschließend nicht bezahlte. Als ich dann zur Polizei musste um mich zum Vorfall zu äußern, war auch dem Polizisten klar das das allein mein Sohn verursacht hat und nun versucht die Schuld auf jemand anderen zu schieben. Da das wohl auch gegen das Gesetz verstößt, wurde gegen ihn Anklage erhoben. Er streitete natürlich alles ab und hat vermutlich als "Racheakt" der Staatsanwaltschaft oder wem auch immer mitgeteilt das ich über die Grenze Btm einfuhr. Er hat ausgesagt das ich alle 14 Tage ca 10g der Droge Christel nach Deutschland einfuhr, was natürlich völlig absurd ist. Das ich die Droge in Tschechien kaufte stimmt zwar aber nicht in diesen Zeitabständen und nicht in dieser Menge!!!! Ich habe keinen Handel damit betrieben sondern verwendete es zum Eigenkonsum. Die Staatsanwaltschaft wirft mir nun aber vor das bei diesen Mengen davon ausgegangen werden muss das ich damit Handel betreibe...Wie soll ich beweisen das mein Sohn diese Zahlen völlig aus der Luft gegriffen hat und das was er behauptet nicht stimmt??? Ich muss noch erwähnen das mein Sohn bereits 2 mal wegen Betruges vor Gericht stand und dafür rechtskräftig (Ableistung von Sozialstunden) verurteilt wurde. Ich stand ebenfalls wegen Betruges vor Gericht, wurde aber freigesprochen. Mein Sohn deutete mir gegenüber auch mehrfach an das er mich wegen des Drogendeliktes anzeigen wolle, wenn ich nicht für seine Schulden aufkomme. Wie stehen die Chancen für mich.? Wie kann ich beweisen das ich diese utopischen Mengen nicht nach Deutschland brachte um damit Handel zu betreiben, sondern das es sich um eine monatliche Menge von ca. 2g zum Eigenkonsum handelt. Die Hausdurchsuchung war im Juni. Gefunden direkt wurde nichts, lediglich ein paar Spuren bzw. winzige Reste an einer Kreditkarte und leere Cliptüten. Mein Handy, Laptop, tablet etc. wurde auch alles mitgenommen (eigentlich gehört das alles meinen Mann, der daran nun überhaupt nicht beteiligt ist) Der Durchsuchungsbefehl war auch nur auf meinen Namen ausgestellt. Die Geräte sind zu 100 % rein, da gibt es 0 Hinweise das ein Handel oder so stattgefunden hat.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das Verhalten Ihres Kindes ist äußerst bedauerlich.

Aber ich kann Ihnen dabei leider nicht helfen.

Ich möchte Ihnen raten vor Ort ein Strafanwalt zu beauftragen, der Ihnen bei der Verteidigung und der Wiederlangung der beschlagnahmten Gegenstände hilft.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ja ich finde das verhalten meines Sohnes unmöglich, vorallem was er damit anrichtet. Einen Anwalt vor Ort habe ich sofort nach der Hausdurchsuchung eingeschalten, ich vertraue ihm auch. Dennoch hätte ich gern eine 2. Meinung einfach um zu wissen ob ich mit einer Haftstrafe rechnen muss. Mein Anwalt meint das ich nicht mehr frei rum laufen würde, wenn die Menge an Drogen die in der Anklageschrift bzw. im richterlichen Durchsuchungsbeschluss steht, stimmen würde. Ich wäre dann nämlich nicht mehr in den Bereich der nicht geringen Menge und das könnte bis zu 2 Jahre Haft bedeuten. Er kann mir auch erst dann genaueres sagen wenn er Akteneinsicht genommen hat, aber diese ist wohl momentan noch im Umlauf. Auch meinte er das das Verhalten meines Sohnes gegen das Gesetz verstößt, zum einem weil er falsche Tatsachen angibt um bewusst jemand anderen (in dem Fall leider mir) vorzuführen und zum anderen würde der Tatbestand einer Erpressung im Raum stehen...Wie kann es sein das die Staatsanwaltschaft diesen Mist glaubt und deswegen jetzt gegen mich ermittelt. Beweise für den Handel gibt es keine, es sind nur Vermutungen durch die Aussage meines Sohnes. Aber wie kann ich beweisen das das was mein Sohn ausgesagt hat so nicht richtig ist. Und warum war diese Dame vom Jugendamt da und fragte nach der Absicherung der Betreuung meiner Tochter falls der schlimmste Fall (Haftstrafe) eintritt??? Ich mein die kommen ja nicht einfach so und machen das drein verrückt obwohl das Ermittlungsverfahren noch nicht mal abgeschlossen ist. Um das nur prophylaktisch zu checken wäre auch absurd.Weiß das Jugendamt vielleicht schon mehr als ich? Sie meinte nur das sie die Akte von der Staatsanwaltschaft bekommen hätte. Das macht mich alles ganz schön fertig. Wie sehen Sie das ganze? Müssen Leute die Drogen konsumieren eigentlich auch in den Knast? Was kann ich gegen den Rufmord meines Sohnes unternehmen?

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich kann Ihnen da leider nicht helfen. Auch ich müsste, genau wie Ihr Anwalt, erst die Akten einsehen, um den Sachverhalt serkiös einschätzen zu können. Erst aus der Akte wird ersichtlich, welche Beweismittel die Staatsanwaltschaft in Händen hat.

Bevor Sie irgendwelche rechtlichen Schritte gehen können, müssen Sie leider erstmal abwarten, bis die Ermittlungsakte vorliegt.

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