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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26607
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Unterhaltsschulden meines Vaters einzuklagen

Kundenfrage

Und zwar geht es darum, dass ich vor geraumer Zeit einen Anwalt kontaktiert habe um die Unterhaltsschulden meines Vaters einzuklagen. Meine Mutter und ich haben dem Anwalt mitgeteilt, dass ich in der Ausbildung bin und keine Möglichkeit habe die Kosten zu zahlen. Er hat mir dann das Formular für den Antrag für Beratungshilfe mitgegeben, dieses habe ich ihm ausgefüllt zurückgegeben und dachte, da er nicht anderes erwähnt hatte, dass die Kosten jetzt übernommen werden.
Die Schulden außergerichtlich einzuklagen hat nicht funktioniert.
Jetzt möchte der Anwalt von mir 1400€ ansonsten leitet er das gerichtliche Mahnverfahren ein.
Ich bin 20 Jahre alt, seit einem Monat selbstständig und kann wegen einer solchen Rechnung sofort Privatinsolvenz beantragen.
Wie verhalte ich mich am Besten? Bzw. habe ich irgendeine Möglichkeit die Rechnung nicht zahlen zu müssen?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie fragen:
Was ist denn aus dem Beratungshilfeantrag geworden?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
Ich habe den Antrag bei meinem Anwalt abgegeben und habe gedacht, dass es jetzt erledigt sei.
Jedoch hat mein Rechtsanwalt diesen wahrscheinlich nie eingereicht.
Ich weiß also nicht was er mit den Antrag gemacht hat.Mit freundlichen Grüßen
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Nachricht.
In diesem Falle sollten Sie die Rechnung des Anwalts nicht zahlen.
Da Sie dem Anwalt von Anfang an mitgeteilt haben, dass Sie selbst den Anwalt nicht zahlen können war der Anwalt verpflichtet Sie auf die Möglichkeit der Beratungshilfe hinzuweisen (was er auch getan hat).
Er wäre demnach aber auch verpflichtet gewesen den Antrag einzureichen und Sie darauf hinzuweisen wenn es Probleme mit dem Antrag gegeben hätte. Insoweit wäre Ihnen der Anwalt nach § 280 BGB schadensersatzpflichtig.
Sie sollten sich daher schriftlich an den Anwalt wenden und diesen darauf verweisen den Antrag auf Beratungshilfe einzureichen und mit der Landesjustizkasse abzurechnen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
Habe ich nicht zu befürchten, dass der Anwalt sobald et mein Schreiben liest seine Drohung wahr macht und ein gerichtliches Mahnverfahren einleitet?
Von dieser Zahlung hängt meine Existenz ab.
Wenn er das gerichtliche Mahnverfahren einleitet kommen doch dann sogar noch mehr Kosten auf mich zu?Mit freundlichen Grüßen
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
das der Anwalt ein gerichtliches Mahnverfahren einleitet, dass können Sie niemals verhindern. Die Frage die sich aber stellt ist ob er dieses Verfahren auch gewinnen kann.
Der Richter wird dem Anwalt mit absoluter Sicherheit fragen warum denn der Antrag auf Beratungshilfe nicht eingereicht und abgerechnet wurden.
Denn: Beratungshilfe und Abrechnung über den Mandanten schließen sich gegenseitig aus.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
konnte ich Ihnen behilflich sein?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung (lachender Smilie, Sterne) sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt