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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26742
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Lt. Notarvertrag ist ein Fertigstellungstermin unserer

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
lt. Notarvertrag ist ein Fertigstellungstermin unserer gekauften Eigentumswohnung zum 15. Dez. 2015 festgeschrieben. Lt. Baufortschritt haben wir aber erhebliche Zweifel, dass dieser Termin eingehalten werden kann.
Lt. Bauträger wird uns derzeit mündlich die rechtzeitige Fertigstellung noch zugesichert.
Nun unsere Fagen:
- Muss unsererseits etwas schriftlich in die Wege geleitet werden?
- Momentan hätten wir noch die Möglichkeit unseren Mietvertrag um ein bis zwei Monate zu
verlängern, nur wie stellt sich die Situation dar, falls die Fertigstellung doch noch
rechtzeitig erfolgt?
- Welche Ausfälle (z.B. verlängerte Mietzahlungen usw.) könnten wir geltend machen?
- Können wir eine Konventionalstrafe fordern, falls ja, wo ist diese beschrieben bzw. wie
wird diese berechnet und geregelt?
- Über welche Maßnahmen, müssen wir den Bauträger schriftlich informieren?
Für eine Beantwortung wären wir Ihnen sehr dankbar, da wir sehr verunsichert sind, Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus ***
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Zu Ihren Fragen:
- Muss unsererseits etwas schriftlich in die Wege geleitet werden?
Derzeit nicht. Sollte der Fertigstellungstermin aber tatsächlich überschritten werden, so sollten Sie den Bauträger anschreiben und diesen auffordern Schadensersatzansprüche die sich aus dem Verzug ergeben dem Grunde nach anzuerkennen und bereits einen Schaden den Sie bereits beziffern können zu bezahlen. Setzen Sie eine Frist von 14 Tagen ab Briefdatum hierzu.
- Momentan hätten wir noch die Möglichkeit unseren Mietvertrag um ein bis zwei Monate zu
verlängern, nur wie stellt sich die Situation dar, falls die Fertigstellung doch noch
rechtzeitig erfolgt?
In diesem Falle bleiben Sie auf den Kosten für die Miete sitzen, da der Bauträger in diesem Falle keine Pflichtverletzung begangen hat.
- Welche Ausfälle (z.B. verlängerte Mietzahlungen usw.) könnten wir geltend machen?
Der wichtigste Schadensposition sind Mietzahlungen oder Nutzungsentschädigungen die Sie an den Vermieter leisten müssen. Der Bauträger muss aber auch Anwalts und Prozesskosten zahlen, sofern der Vermieter Sie durch einen Anwalt zur Räumung auffordert oder Räumungsklage erhebt. Falls der Vermieter selbst Schadensersatz an Ihren Nachmieter zahlen muss so muss der Bauträger dies auch bezahlen
- Können wir eine Konventionalstrafe fordern, falls ja, wo ist diese beschrieben bzw. wie
wird diese berechnet und geregelt?
Einen solche Strafe muss der Bauträger nur dann zahlen wenn diese im notariellen Vertrag ausdrücklich geregelt ist. Meist handelt es sich um eine Tagespauschale.
- Über welche Maßnahmen, müssen wir den Bauträger schriftlich informieren?
Wenn der Bauträger den Fertigstellungstermin überschreiten sollte, dann sollten Sie ihn schriftlich auf den ihm drohenden Schaden (Mietzahlung, Schadensersatzansprüche des Vermieters hinweisen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
konnte ich Ihnen behilflich sein?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung (lachender Smilie, Sterne) sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt