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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26366
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Wir haben unsere Landwirtschaftlichen Grundstücke seit 55 J

Kundenfrage

wir haben unsere Landwirtschaftlichen Grundstücke schon seit 55Jahren über eine ca.10 Meter lund ca. 3 Meter breite Zufahrt erreicht. Das Grundstück war über 30 Jahre verpachtet , auch der Pächter hat diesen Weg genutzt ohne Probleme . Seit 3 Jahren bewirtschaften wir die Grundstücke wieder selber. Jetzt plötzlich im Herbst hat der Grundbesitzer die Zufahrt einfach Umgeackert und wir haben keine andere Zufahrtsmöglichkeit zu unseren Grundstücken . Bei einen anruf im Grundbuchamt hat sich herausgestellt daß kein eingetragenes Wegerecht besteht. Es war ein sogenanntes Gewohnheitsfahrtrecht. Welche rechte u. möglichkeiten haben wir.? Mit freundlichen Grüßen. E.***

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Ein Gewohnheitsrecht besteht seit Inkrafttreten des BGB im Jahre 1900 nicht mehr.
Wenn Sie aber keine andere Möglichkeit haben auf Ihr Grundstück zu kommen, dann haben Sie nach § 917 BGB ein Notwegerecht.
Das Notwegerecht soll Ihnen ermöglichen Zugang/Zufahrt auf Ihr Grundstück zu nehmen auch wenn kein Wegerecht vereinbart wurde.
Der Nachbar hätte also nach § 917 BGB die Zufahrt über diesen Weg dulden müssen und den Weg nicht umpflügen dürfen.
Sie haben daher einmal einen Anspruch gegen den Nachbarn auf Duldung des Notweges und zum anderen, da er den vorhandenen Weg rechtswidrig beseitigt hat auf Wiederherstellung des Weges.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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