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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16455
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mein Mann arbeitet seit Mitte September bei einer Zeitarbeitsfirma.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine dringende Frage. Mein Mann arbeitet seit Mitte September bei einer Zeitarbeitsfirma. Vor Beginn der Arbeitsaufnahme hat er einen Dienstwagen (Audi A1) zur Verfügung (auch privat) gestellt bekommen. Alle Vereinbarungen wurden nur mündlich getroffen. Leider hat mein Mann bereits in der zweiten Arbeitswoche einen leichten Auffahrunfall verursacht. Nun will der Arbeitgeber von ihm 1000.-€. Das wäre angeblich die Selbstbeteiligung einer Vollkaskoversicherung. Der Nutzungsvertrag bzgl. des Autos wurde vom Arbeitgeber vier Tage nach dem Unfall (nach Kenntnis dessen) ausgestellt.
Mein Mann wußte nichts von einer Vollkaskoversicherung, auch nichts über die Höhe der Selbstbeteiligung. Muß er das zahlen?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Das kommt darsuf an, wie der Unfall verursacht wurde.
War das nur leicht fahlässig haftet der Mann gar nicht.
War es mittel fahrtlässig, haftet er anteilig
War es grob fahrlässig haftet er ganz
Fahrlässigkeit bedeutet die Außerachtlassung von Sorgfalt, also die Vermeidbarkeit des Auffahrunfalls
Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das wußte ich schon, es geht um die Tatsache, daß die Papiere erst nach dem Unfall vom Arbeitgeber ausgestellt worden. Und die Höhe der Selbstbeteiligung. Zu diesen Konditionen hätte mein Mann das Auto gar nicht nehmen können.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
die Arbeitnehmerhaftung ist unabhängig davon, wie hoch die Selbstbeteiligung ist und ob überhaupt eine Selbstbeteiligung besteht.
Der Arbeitgeber ist zwar immer gehalten, eine Vollkasko abzuschließen, es bleibt ihm aber unbenommen, hier eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren.
Dass ich die Arbeitnehmerhaftung aus dem Gesetz ergibt ist es auch nicht üblich, in Nutzungsverträgen eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren.
Vielmehr dient die Selbstbeteiligung ja dazu, dass der Arbeitnehmer eine Haftungserleichterung hat, dann ohne die Vollkasko würde er für den vollen Schaden haften
Hat der Mann das zumindest mittel fahrlässig verursacht, muss er sich an diesen Schaden in Höhe eines Anteils der Selbstbeteiligung beteiligen .
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank ***** ***** Verständnis.

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