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RAin Pesla
RAin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 304
Erfahrung:  Zivilrecht / Vertragsrecht, Urheberrecht / Fotorecht, ALG 2, Tierrecht für Tierfreunde
77079807
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RAin Pesla ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe ein paar Fragen zu

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ein paar Fragen zu folgendem Sachverhalt.
Ich, ALG 2 Empfänger, alleinerziehend, Nebenjob und 2 Kinder.
Mein Sohn (16 J.) ist seit 01.08.15 in betrieblicher Ausbildung.
Er wollte sich eine eigene Wohnung nehmen, BAB wurde abgelehnt da die Ausbildungsstätte zu nah an der elterlichen Wohnung liegt d.h. er muss weiterhin bei mir wohnen.
Nun habe ich vom Jobcenter den neuen Bescheid erhalten.
durch das Einkommen meines Sohnes, erhalte ich 100 Euro weniger Bezüge.
Mein Sohn hat knapp 375 Euro Netto Lehrlingsgehalt und aus dem Berechnungsbogen unserer BG 50 Euro, davon muss er ca. 180-200 Euro im Monat Benzinkosten zahlen, bleiben ca. 225 Euro...davon müsste er noch seine anteilige Miete an mich zahlen von 145 Euro, würden bleiben 80 Euro.
Wie wird das Einkommen eines Azubis angerechnet? Warum erhält er kein Fahrgeld?
Für die Beantwortung und ggf. Ratschläge wäre ich dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

*****@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter

Deutschland: 0800(###) ###-####/p>

Österreich: 0800 802136

Schweiz: 0800 820064

in Verbindung zu setzen.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  RAin Pesla hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage:

Sie werden beim Jobcenter beide gemeinsam veranschlagt, also

als sogenannte Bedarfsgemeinschaft geführt. Das bedeutet, dass Ihre Einkommen (Nebenjob) und das Auszubildenengehalt Ihres Sohnes (also beides) bei der Berechnung berücksichtigt wird. Dazu kommen evtl. noch die Ausgaben für die Miete.

Hieraus berechnet sich dann Ihr Gesamtbedarf der Bedarfsgemeinschaft.

Dass BAB in dem Alter bei zu kleiner Distanz zwischen Wohnung und Betriebsstätte nicht gezahlt wird ist richtig.

Die Kosten für die Miete wird (da Bedarfsgemeinscht) durch 2 geteilt und müsste so im Berechnungsbogen insgesammt aufgeführt sein. Dass Ihr Sohn daher etwas an Sie abgeben muss ist daher nicht erheblich.

Wie so hohe Benzinkosten bei relativ kurzer Entfernung zur Betriebsstätte entstehen können, ist für mich auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar. Evtl. bietet sich hier doch ein Wechsel zu öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Ein extra Fahrgeld gibt es leider nicht. Die Ausgaben, die notwendig sind, um die Arbeit ausüben zu können, werden pauschal derart berücksichtigt, dass ein prozentualer Abschlag vom Einkommen abgezogen wird (darum wird auch nicht das gesamte Einkommen Ihres Sohnes angerechnet).

Soweit derartige Fahrtkosten notwendig sind und belegt werden können, können Sie anstatt der Pauschale auch diese realen Spritkosten in Abzug bringen lassen. Dann müssten Sie rechtzeitig gegen den Bewilligungsbescheid des Jobcenters Widerspruch einlegen mit der Begründung, dass die tatsächlichen Ausgaben für Benzin etc. höher liegen als der Freibetrag und die entsprechenden Belege beifügen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Wenn Sie noch eine Nachfrage haben, drücken Sie bitte: "Dem Experten antworten".

Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, bewerten Sie bitte meine Antwort, indem Sie auf einen Smiley klicken. Danke!

Mit freundlichen Grüßen

RechtsanwältinCustomer/p>

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Frau Pesla,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Ein wechsel zu öffentlichen Verkehrsmitteln ist leider nicht möglich.

Wir wohnen auf dem Land, hier gibt es keine Bahn, hier fährt nur einmal der Schulbus und das passt zeitlich nicht. Von daher sind wir auf das Auto angewiesen.

Eine Fahrt zur Ausbildungsstätte (Hin- und Rück) sind über 50 km...hinzu kommt das doppelte, da ich meinen Sohn fahren muss da er noch nicht selbst fahren kann.

Diese Kosten können wir auf Dauer einfach nicht tragen.

Mein Sohn wollte jetzt den Führerschein machen, den kann er nun auch nicht mehr bezahlen weil unterm Strich nichts übrig bleibt, im Gegenteil..er zahlt noch drauf.

Dies ist doch aber auch keine Lösung.

Widerspruch einlegen wäre eine Option, aber bis sich dort was tut, ist Land unter.

Gibt es keine andere Möglichkeit? Andere Zuschüsse?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  RAin Pesla hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo und danke für Ihre Rückmeldung.

Dann verstehe ich die hohen Fahrtkosten.

Dabei handelt es sich schon um eine extreme Situation.

Leider fällt mir hierzu auch keine ad hoc Lösung ein.

Ich gebe daher Ihre Frage wieder frei.

Vielleicht hat ein anderer Experte noch einen Vorschlag.