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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3523
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Hallo! Es fällt mir schwer das Ganze kurz und knapp zusammenzufassen,

Beantwortete Frage:

Hallo!
Es fällt mir schwer das Ganze kurz und knapp zusammenzufassen, ohne dabei eventuell wichtige Details auszulassen, weswegen ich nun etwas ausholen werde.
Vor etwa drei Wochen habe ich beim Umparken ein anderes Fahrzeug touchiert.
Aus Angst und Naivität alla "Wir schon nicht rauskommen" habe ich zunächst nichts unternommen. Als mich meine Mutter, der das Fahrzeug, mit dem ich unterwegs war, gehört, zwei Tage danach nach dem an ihrem Auto sichtbaren Schaden fragte, stellte ich mich dumm und behauptete von nichts zu wissen.
Schließlich lief es darauf hinaus den Schaden von der Vollkaskoversicherung übernehmen zu lassen. Die Versicherung schickte nun jedoch einen Gutachter und legte meiner Mutter nahe, zur Polizei zu gehen.
So kam es zu einer "Anklage gegen Unbekannt", die jedoch als Tatort einen anderen Ort erwähnt, als den tatsächlichen. Somit kann es also - soweit ich als absoluter Laie so vorstelle - eigentlich nicht als Versuch gelten, die Tat jemand anderem "in die Schuhe zu schieben" (schon gar nicht, dem Geschädigten).
Ich war zwar zusammen mit meiner Mutter bei der Polizei, jedoch hat nur sie die Formulare unterschrieben und somit habe ich zumindest offiziell mit der Anzeige und der Aussage nichts zu tun.
Nun hat mir jedoch jemand Bescheid gegeben, das aktuell scheinbar in dem Ort, an dem der Unfall tatsächlich passierte, Schilder aushängen aufgrund von "Fahrerflucht" und dass es einen Zeugen zu geben scheint, der bereit wäre vor der Polizei auszusagen.
Es wundert mich zwar, dass das Ganze nun erst drei Wochen später aufzukommen scheint, und ich kenne die Person, die mir diese Information gegeben hat, auch überhaupt nicht gut, kann also nicht einschätzen, wie ernst ich das zu nehmen habe.
Ich bin nun jedenfalls völlig überfordert und weiß nicht, was ich machen soll. Dass das an sich (moralisch) "Richtige" wäre, mich bei der Polizei zu melden und für all die Fehler, die ich mir geleistet habe, gerade zu stehen, ist mir bewusst.
Doch mit welchen Folgen habe ich dann zu rechnen, halten Sie es für sinnvoller weiterhin nichts zu sagen und wie gut (oder schlecht) stehen meine Chance glimpflich davon zu kommen?
Vielen Dank ***** ***** Hilfe!
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,vielen Dank für Ihre Anfrage.Im Strafrecht besteht keine Verpflichtung sich selbst anzuklagen. Vor diesem Hintergrund sollten Sie Ruhe bewahren und abwarten, was die Ermittlungen zu Tage fördern.Sollten tatsächlich Sie in den Fokus der Ermittlungen kommen, empfehle ich Ihnen, sich durch einen Verteidiger vertreten zu lassen.Zunächst ist es wichtig, dass Sie stillhalten. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen.Ihre Nachfrage mögen Sie bitte über den Button „Dem Experten antworten“ stellen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sie halten es also tatsächlich für sinnvoll, zunächst keine Maßnahmen zu ergreifen? (Verzeihen Sie mein erneutes Nachfragen, nachdem Sie eigentlich bereits eine recht klare Antwort gegeben haben. Aber ich möchte nicht noch mehr falsch machen.)

Nun einmal angenommen, das Ganze sollte tatsächlich ans Licht kommen, habe ich dann als Straftat "nur" Fahrerflucht begangen oder kommen da noch andere Delikte hinzu?

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ja, das haben Sie richtig verstanden. Schweigen ist zunächst das oberste Gebot.Als Straftat kommt nur das unerlaubte Entfernen vom Unfallort nach § 142 StGB in Betracht.
RAKRoth und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.