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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16829
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Soll ich einen Anwalt einschalten?Mein Sohn (4. Klasse getestet

Kundenfrage

Soll ich einen Anwalt einschalten?
Mein Sohn (4. Klasse getestet hochbegabt) wird seit Schuleintritt gemobbt und ausgegrenzt. Mir wurde stets erzählt der Grund läge bei ihm (erhält z.Zt. gerade eine zweite Verhaltenstherapie). Ein Vorfall im Mai veranlasste mich, mit dem Direktor der Schule ein Gespräch zu suchen, in dem er mir folgendes sagte:-Er wisse nichts vom Mobbing gegen meinen Sohn
-Mein Sohn wäre ihm durch Aggression aufgefallen -Verbale Gewalt wäre tolerierbar, wogegen körperliche Gewalt nicht geduldet würde-Wenn ich meinen Sohn Umschulen lassen möchte, unterstützt er mich (es wäre immer besser, es ginge von den Eltern aus, als wenn die Schule das veranlasst)-Die Personelle Situation der Schule ist katastrophal - wenn die Klassenlehrer ausfallen, ist es für Vertretungslehrer schwer möglich, das alles so zu überblicken und die Kontrolle zu behalten
-Der Fünftklässler, der meinen Sohn zusammen geschlagen hat, könne nicht belangt werden, wenn mein Sohn den Namen nicht weiß da weder er noch die Lehrkräfte Ermittlungsarbeit leisten.
Ich forderte ihn auf, in der Schule ein Mobbingtraining anzuordnen und dafür zu sorgen, dass es aufhört. Ich machte klar, dass ich meinen Sohn nach der 4. Klasse auf einem Gymnasium anmelden möchte und ich ihm einen zweimaligen Schulwechsel nicht zumuten will. Bis dahin wünsche ich mir, dass dafür gesorgt ist, dass mein Sohn in Ruhe lernen kann. Dieses Gespräch fand kurz vor den Sommerferien statt.
Nachdem nun die Klassenlehrerin wieder da ist, glaubte ich zunächst, dass Ruhe einkehre aber dem war nicht so. Es gab zunächst vier Vorfälle, wo mein Kind wieder gemobbt wurde, ohne dass die anwesenden Lehrkräfte (nicht die Klassenlehrerin) angeblich nichts mitbekommen hätten. Einzig der Sportlehrer (neu in der Klasse) bestätigte mir, dass mein Sohn extrem ausgegrenzt wird. Vom Direktor hörte ich bis letzte Woche nichts.
Am Mittwoch vergangener Woche wurde ich angerufen, ich soll meinen Sohn (mal wieder) von der Schule abholen. Als ich ankam wurde ich vom Direktor empfangen, der mir mitteilte, dass er eine Gewaltmeldung an alle Ämter machen würde. Mein Sohn hat einen Lehrer geschlagen. Auf meine Nachforschungen hin kam folgendes heraus: der einzige Klassenkamerad mit dem mein Sohn befreundet ist, der selbst deshalb zum Mobbingopfer wird, und mein Sohn spielen ein Spiel genannt „Poklatschen“ (selbsterklärend). Dies spielten sie auf dem Weg vom Klassen- zum Musikzimmer. Der Lehrer glaubte, sie schlügen sich, woraufhin beide sagten, dass wäre nur zum Spass. Um das zu demonstrieren und aus lauter Übermut schlug mein Sohn dem Lehrer auf den Hintern. Das finde ich nicht in Ordnung. Es ist ein Übertritt sowie respektlos und verdient auch Strafe, keine Frage. Mein Sohn wurde von mir selbstredend „ins Gebet“ genommen, er hat ein zweimonatiges Spielverbot für alle elektronischen Spiele (Tablet, Wii) und er darf die Schul- und Klassenregeln dreimal abschreiben, damit er sie besser verinnerlicht. ABER: Nun ist ein mündlicher Tadel in der Schülerakte, sowie eine Gewaltmeldung mit Weiterleitung an das Jugendamt sowie der Empfehlung von Gewaltprävention. Am Freitag führte ich mit dem betroffenen Lehrer, bei dem sich mein Sohn sv. entschuldigt hat, ein Gespräch, bei dem für mich deutlich wurde, dass mein Sohn ein „Image“ hat, ohne dass es vermutlich nicht zu obigen Meldungen gekommen wäre. Dieses Image hat sich m. E. nach aber aufgebaut, aufgrund der päd. Fehlleistungen und des geduldeten Mobbings. Wäre mein Sohn davor bewahrt worden, würde er, wie im priv.Umfeld auch, nicht durch Aggression aufgefallen sein. Gestern hatte ich den von mir erb. Termin bei der Schulaufsicht und habe den SV dargestellt. FAZIT: ich solle mir erst mal keine Gedanken machen, wg. Jugendamt, er wolle mit dem Direktor sprechen, seine Darstellung hören,er meldet sich bei mir. Im Nebensatz fiel dann noch: „ Die Wahrheit wird auf den Tisch kommen“ und „ Es gehört ja immer Opfer und Täter zum Mobbing, wobei das O. auchT. werden kann, andere Möglichkeiten der Reaktion. Ich glaube ich soll wieder eingelullt werden und mein Sohn und ich (s. Meldung Jugendamt) werden Sündenböcke für die Versäumnisse der Schule?!
Gewaltmeldung in der Schülerakte: entweder gar nicht am Gymnasium angenommen werden, bzw. dort nicht vorbehaltlos angesehen.
Der Eindruck das hier Fehlleistungen vertuscht werden sollen entsteht so: durch Zufall erhielt ich gestern Kontakt zum Vater e.a. Schülers an d. Schule, der aus selbem Anlass gestern einen Termin bei der Schulaufsicht hatte. Sein Hochbegabter Sechstklässler wird gemobbt und geschlagen und als dieser ausgerastet ist, gab es eine Gewaltmeldung gegen ihn.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Ich habe mir Ihr Anliegen durchgesehen .
Ich denke , dass Sie hier alleine nicht weiterkommen und das Schuljahr hat gerade erst begonnen.
Evtl könnte der Anwalt auch vermittelnd eingreifen , denn die Situation wie sie sich derzeit darstellt ist vor alle, für Ihr Kind unerträglich .
Es bekommt ja bereits eine Therapie , dh SIE sind aktiv tätig , im Gegensatz zu den Verantwortlichen an der Schule
Ich rate Ihnen, bei der für Sie zuständigen Rechtsanwaltskammer anzurufen und zu fragen welche Rechtsanwalt sich denn auf Schulrecht spezialisiert hat.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Meines Erachtens ist die Situation so verfahren, dass sie ohne hin einen Rechtsbeistand hier nicht weiterkommen.
Bestehen noch Fragen? Sehr gerne!
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchende, sehr gerne ziehe ich mich zurück wenn Sie nicht zufrieden sind